38 Gocttingen, Universitäts -Bibliothek
167a. 57Bl. Vergleichung der Münchner Handschrift lat.
6380; vgl. die Ausgabe von Zangemeister 1882 S.XVI und XXL.
167b. 57Bl. Vergleichung der Münchner Handschrift 10292;
vgl. Zangem. S. XXI.
167 ce. 52Bl. Vergleichung der Wolfenbüttler Handschrift
Gud. 80.
167d. 41Bl. Vergleichung der Münchner Handschrift 6308;
vgl. Zangem. S. XX.
167e. 46Bl. Vergleichung der Wolfenbüttler Handschrift
Gud. 32.
Philol.168 13Bl. (2 sind leer) zu 16:10 cm. Anfang
des 16. Jahrh.
Bl.1 Klagelied von 72 Distichen “Pierium iuvenem vitreae’; darin
“Lacon Servatius ille Occidit Aonidum Gethosynique deeus’; “dic
trifido mestissima nuncia Rheno . . Rhenicolisque viris’; “Oceidit ante
diem iuvenis Germanicus Orpheus’; "IIoe sua sub coeco posuit Servatius
antro Membra, Daventriacae gloria magna scholae . . fidus ille
magister erat’. Dieser vom Rhein gekommene Lehrer und Dichter
in Deventer, Namens Servatius, ist vielleicht Servatius Aedicollius
aus Cöln; vgl. D. Reichling “Joh. Murmellius’ S.17. Diese Todtenklage
ist eine Nachahmung des Moschus und Bion; hie und da sind
auch griechiche Wörter verwendet.
Bl.4b Einige Kapitel aus dem 15. Buch des Gellius, Stellen aus
Augustin und Hieronymus; BIl.10b über decor, decus, decumanus,
wohl aus einem Lexikon.
Philol.169 Druck
"Alexandreidos Galteri.. libri decem Ingolst. 1541’. Mit von
verschiedenen Händen geschriebenen Verbesserungen und Lesarten,
die zum Theil verblichen sind. Auf einem zugesetzten Blatte
bemerkt J. J. M. Decroix aus Lille, der die Noten 1802 in Paris abgeschrieben
hat, dass dieselben von Chr. Daum, Heumann und andern
herrühren.
Aus der Göttinger Gymnasialbibliothek, vgl. Zeit- und Geschicht-Beschreibung
der Stadt Göttingen IV, 187.
Philol.170 Perg. S Bl. 17!/;, em hoch und 12!/, breit.
XIL/ADI. Jahrh., deutsche Schrift.
Diese Lage von 4 Doppelblättern enthält die berühmten Gedichte
des Archipoeta, welche Jacob Grinnm in den “Gedichten des mittelalters
auf könig Friedrich L’ (Abhandl. d. Berliner Akad. 1843
S.143—256 und kleinere Schriften II S.1—102) besprochen und
abgedruckt hat. Die beim Abdruck vorgekommenen Fehler sind
berichtigt von W. Meyer (Ludus de Antichristo) in den Berichten
d. münchn. Akad. 1882.
Diese Blätterlage, der gewiss ursprünglich noch andere folgten,
war früher zusammen gebunden mit dem Cod. philol. 164 Martianus;
erst Grimm liess die beiden Hften trennen. Sie gehörten ursprünglich
nicht zusammen. Denn im Martianus sind die Schriftkolumnen 12'/,,
hier 15'/, em hoch; ferner hat Martianus seine ursprüngliche Höhe