1278 März 90 — 13279. L
wandten, 2 Richarden d. j. und Walther, seine Weinberge zu Buch
und seine Einkünfte zu Gartach. — 1278 März 30.
Druck bei Baur, hess. Urk. 1,113 nach CopialB. im St.A. Darmstadt.
Ebd. noch einmal abgedruckt 1,875 nach dem Or., beidemal mangelhaft.
5 28. Crafto von Hohenlohe, von König Rudolf mündlich beauftragt,
den seinerzeit vom König gegen die Güter des Edlen Berthold
von Weissenstein in Dorf und Pfarrei Brötzingen dem Kloster
Maulbronn gegebenen Hof zu Heilbronn bei Gebuwin, Bürger daselbst,
um 30, das dazugehörige Hupgeld bei Konrad, Schultheiss daselbst,
10 um 73 Pfund Heller aus Reichseinkünften zu lösen, was im vorigen
Jahr durch seinen Vogt @. genannt* Leshin verzögert worden, gieht
uf dreimalige schriftliche Mahnung des Königs hin auf Bitten des
Klosters dem Ritter Büger von Thalheim die Bede (precaria) von
Böckingen in Denaren und Wein bis zur Einnahme von 73, die
15 Einkünfte von Steinsfürt dem Ritter Ulrich von Lohrbach bis zur
Einnahme von 30 Pfund zum Loskauf des Hofs, so dass nach
Einnahme von 103 Pfund die genannten Einkünfte wieder an das
Amt Craftos zurückfallen. — Mitsiegler der genannte Lesho. —
1278 s. d.
20 St.A. Maulbronn 2b. Or., Pg., mit 2 Siegeln, das erste oben am Rand stark
beschädigt, das zweite serbrochen. Gedr.: Hohenloh. U.B. ed. Weller 1,269.
29. Bertha, Frau des Konrad Muschopf (Muscopf), Bürgers
zu Regensburg, und ihre Töchter Alhaide und Hailka, erlassen auf
Bitten Konrads von einem auf Epiphanie verfallenen Zins von 10 Pfund
25 Regensburger Denaren dem Deutschen Haus zu Mergentheim 2, Berthu
und Alhaide von einem gleichen Zins dem Deutschen Haus zu Heilbronn
ebenfalls 2 Pfund für ihr Seelenheil und bestimmen, dass die Schenkung
nichts gelten soll, wenn sie die andern 16 Pfund nicht bekommen,
und dass der Jahrtag nicht gehalten zu werden brauche (remedium non
30 tenet nec cedere debet), solange eines von ihnen, Berthas Mann Konrad
oder ihr Sohn Karl lebt. — Siegler der Predigerprior zu Regensburg.
— Zeugen: Bruder Gottfried, Comtur von St. Egidius (zu
Regensburg), die Brüder P., Priester, Marquard von Metzingen,
C. Muschopf und Schrautun, Wilhelm und Bruder Albert, Notar
35 bei dieser Urkunde, u. a. — 1279.
Abschrift in der Breitenbachschen Sammlung (im St.A.) 1,117 nach dem Or.
a) dictum, nicht dominum.