Vorbemerkungen.
In einigen geicchischen Wörtern, die uns aus dem Lateinischen
mit der Bezeichnung des ursprünglichen K-Lautes durch e überkommen
sind, wird jetzt das c wie z gesprochen; es darf daher statt c auch
z geschrieben werden, z. B. Diözele, Szene.
e) Statt ce mit dem K-Laut darf man überall kt, statt er mit dem
Lautvon kz überall kz schreiben, z. B. Akkord, Rkkufaotiv; AKkzent,
e.
3. Die Gewohnheit, in deutschen Wörtern nach einem betonten kurzen
Selbstlaut, und nur nach einem solchen, einen einfachen folgenden
Mitlaut doppelt zu schreiben, hat auch in Fremdwörtern Anderungen
der Schreibung veranlaßt.
a) Der Mitlaut zwischen einem kurzen Selbstlaut mit dem Hauptton
und einem unbetonten Selbstlaut wird regelmäßig doppelt geschrieben,
z. B. Baracke, Etappe, Gitarre, Kontrolle; dementsprechend
tritt auch im Auslaut oft die Errtotbekene ein, z. B. Hppell,
Kadett; bigott, brünett, und alle Eigenschaftswörter auf zell, wie
generell.
b) Umgeiehrt- wird nach einem unbetonten Selbstlaut eine in der
fremden Sprache übliche Verdoppelung oft aufgegeben, z. B. Barett,
berücke (beide Wörter werden im Französischen mit rr geschrieben),
Pomade, namentlich auch in den Ableitungen von französischen Wörtern
auf -on: TInissiondr, pensionieren, rationell (frz. missionnaire
usw.).
4. Zwischen s und s unterscheidet man in Fremdwörtern im allemeinen
nach denselben Regeln wie in deutschen Wörtern. In
Husammensetun en richtet man sich nach der Abstammung, z. B.
Diskurs, Mikrolkop; doch tritt für 8 im Auslaut des ersten Gliedes
vor Selbstlauten in der Regel s ein, z. B. Spilode, transitiv; dasselbe
kann vor p und t geschehen, z. B. Tranlsport neben Transport,
distribuieren neben distribuieren; auch vor z kann man? statt 8
schreiben, z. B. Miszelle neben Tmiszelle.
Zur Ergänzung dieser in dem amtlichen Regelbuche aufgerstellten
Grundsätze sei folgendes bemerkt. Nachdem die in dem Vorwort
genumtten Bücher * O., B. und B. in fast allen Fremdwörtern
as fremde C durch das deutsche K und Z ersetzt haben, ist auch in
dem vorliegenden Buche von der durch die angeführten Grundsätze
bepebenen efugnis zur deutschen Lautbezeichnung der weitestge
ende Gebrauch gemacht worden. Die Schreibung mit K und Z
ist zur Regel gemacht. Nur die in den amtlichen Wörterverzeichnissen
auch jetzt noch mit C geschriebenen, dem Französischen entlehnten
Fremdwörter wie Coiffeur, Coulin, Clique mußten das C.
behalten. Für die Schreibung der meist aus dem Lateinischen oder
dem Griechischen entlehnten technischen Ausdrücke der Naturwissen
schaften und der Medizin Regeln aufzustellen, lag nicht
in unsrer Aufgabe. Dagegen sind die ziemlich zahlreichen Wörter
aus diesem Gebiete, die sowohl der Sprache des täglichen Lebens
wie der Wissenschaft angehören. in doppelter Schreibung angegeben
worden, und zwar ist die deutsche Schreibung als die Regel, die
fremde als die Ausnahme bezeichnet worden. Das Nähere darüber