Exuberieren
Schwulst 2c.: Schädliche E. u. gelles Aufschießen des
saflgeträngten Stammes. Laumerayer GsW. 1, 58.
„eren, intr. (haben): in Uppiger, wuchernder,
überreicher Fülle, in Überfluß vorhanden sein od.
wachsen, schwellen 2c. — Exudenismeus (gr.),
m., uv.; -en: Geringschätzung: geringschätzige
Behandlung, z. B. der gegnerischen Einwürfe 2c.
— Er0#ulänt (lat.), m., -en, (□s); —en: ein
im Eril (s. d.) Lebender, Erilierter, lat. auch:
Ex(s)ul, m. [8 21, 3, is]. — Exnleter--aliõn
(lat.), f.; —en: Verschwärung (Ulceration). seren,
tr.: schwären machen; intr. (sein): (ver)schwären.
— Exssulĩẽeren (lat.), intr. (sein): im Eril
(s. d.), in der Verbannung leben, auch z. V.:
Emrfindungen, bei denen der Verstand ganz e. fern,
aus dem Spiel bleiben] mus. Sch. 668b. —
Ex(-ült-äbunt (lat.): „sie werden frohlocken“,
— in Kirchengesängen re., z. B.: Die Bässe, die ihr
e. .. hervorbrummelten. Gutztow R. 9, 79 2c., vgl.:
Ex C)ültet („es frohlocke" — der Engel Chor),
nach dem Anfangswort eine die Auferstehung
Christi feiernde Hymne, die dem heil. Augustin
zugeschrieben wird. -aliön, f.; -en: das Erultieren.
-ieren, intr. (haben): frohlocken, jauchzen,
Fabel 367
jubeln. — Srund atiön (lat.), f.; —en: Uberschwemmung.
-ĩeẽren, intr. (sein): v. Flüssen 2c.,
über die Ufer treten, überschwemmend austreten rc.
— Ex-uriẽren (lat.), tr.: brennen 2c. -ustiön,
f.; —en: Verbrennung. — Erntori-um (ulat.),
n., —6; -zen [8 24, 2, u.]): eine zu Heilzwecken
künstlich bewirkte u. unterhaltne Eiterung (vgl.
Fontanelle 2c.). — Erüvi-ä (lat.), pl. I§ 24, 11:
eine vom Körper abgestreifte Hülle, z. B. ein Thierbalg,
auch: E. viperärum, Bälge, die die Schlangen
bei ihrer Häutung abgestreift 2c.; nam. auch: die
dem erschlagnen Feinde abgenommne Rüstung als
Siegesbente, auch verallgemeint; ferner: Die Bilrer
der röm. Götter .. mit allen den ihnen eignen Attributen
(e.). Weils Kost. 1, 1131. -en, pl.: exuvia. —
Ervöto: s. Votum.
Sbrer, m., —; uv.: ein holländ. Heringsschiff
(ogl. Buis). — Eßri (skand.), f.; —s: Art.
Weiss Kost. 2, 429.
Sz hebr.), m., uv.;-im: Baum: Die Egchafim,
dle silbernen Lebensbäume, welche die Thora-Rollen
zieren. frankl Jer. 1, 137 (vgl. 1. Mos. 2, 9). —
Ezan: s. Esan.
-
G
S: der 6te Buchst. (vgl. A); in der Mus.:
Bez. des Aten Tons der C-Dur-Tonleiter (s. A3,
vgl. Fa; Fes: Fis): Die Fakchen u. Gakchen, wie er die
Noten F und G benannte. G. 20, 139; F-Dur; -Moll;
Schlüssel 2c. Als Abkirz.: F, k, als altröm. Zahlzeichen
= 40 (F; F 40000); ferner — Fährenheit;
fäc; fäster; fécit; Fellow (s&llo; fkemininum;
flat; filius; fin (s. d.), lfengl, fino; Flüor;
fölium; förte; tugitirus; futürum 2c.; ferner:
F. A. S., s. Fellow; F. B. S., s. Foreign; fco.,
franco; Fe (Chem.) = färrum; Febr., Februar:
fec., fScit; ff., fecsrunt; finissimo; fortissimo
(Mus.), sehr stark, daher: Aus dem Ff(Effeff) —
Etwas verstehn; — Prügel, Schelte 2c.; auch: Das
F bedeutet bel den Juristen die Pandekten. Nirolai 1,
165 (wie es heißt, durch Abschreiber aus dem gr.
Anfangsbuchstaben x entstanden); F. F., frätres;
F. G. S.; F. H. S., s. Fellow; Fl., Flävins (röm.
Name)); ül., Florin; f. J. a., flat läge drtis; F. L.
S., s. Fellow; f. m., fölio mẽo; F. M., fiat mixtüra;
fo., s., fol., fölio; fo. ro., fölio récto; fo. vo.,
fölio vérso; Fr., fräter; fr., franco; Frank; fre.,
fres., franels); F. R. S. (and A.) u. F. S. A., s.
Fellow; f. s. A., ffat secundum ártem; Fut., futürum;
F. W. 8S., s. fellow; fz., forzändo 2c.
Fa (it., frz.): (Mus.) — F,. aretinisch u.
z. B.: Aus Ut, Re, Mi, Fa, Sol u. La. Keller Fastn.
1303; Die auf einem Kirchthurm in Sol, Fa sangen.
Ptaten 5, 168 2c., vgl.: Ich will Euch be-fa-s##lla-en
setwa — aufsyielen. Schiegel Sb. 1, 145 2c.
Hab-a (lat.), k. [8 24, 11: Bohne: Fäbs
albæ, weiße Bohnen ꝛc. ärfer, m., —; uv.:
„Bohnenesser“, scherzh. Bez. für Sänger. —
Lab-el (lat.), f.; —n; chen, ein (Fäbelchen. Herrig
23, 21; Wockern. 4, 16111); eine erdichtete Erzählung
(lat. käbula; frz. fable; it. favola), s. Ss.:
1) Jede Errichtung, womit der Poet eine gewisse Absicht
verbindet, beißt seine F. So heißt die Errichtung, welche
er durch die Epopee, durch das Drama herrschen lässt, die
F. selner Epopee, die F. seines Dramas. 1. 5, 358 cc.
— 2) in engrem Sinn die sog. ésopische F.: Wenn
wir einen allgemeinen moralischen Satz auf einen besondern
Fall zurückführen, diesem besondern Fall die Wirklichkeit
ertbeilen und eine Geschichte daraus dichten, in
welcher man den allgemeinen Satz anschauend erkennt, so
beißt diese Erdlchtung eine F. 388 c. Dazu z. B.:
Der Wolf in der F., sprchw. v. Einem, der eben erscheint,
wenn man v. ihm spricht. Immermann M.
3, 89 ꝛe., lat.: Lüpus in fäbula, s. Büchmann Gfl.
120 re.; Die F. lehrt rc., lat.: Fäbula decet, gw.
Schluß der F., womit die sog. Moral angegeben
wird; Dies Fabelchen führt Gold im Mund: Weicht
aus dem Recensentenhunde. B. 32b 2c. Auch (sofern
F-n u. Sprchw. als Weisheit des Volks in Aller
Munde sind): Israel wird ein Sprichwort u. F. sein
unter allen Völkern lihnen als warnendes Beispüä