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Durch die Hildes heimischen Tractaten hatte man
noch gerettet, was altes Braunschweigisches Erbland gewesen,
und ehedem bald als Pfandschaft bald durch zufällige Verä#nderungen
Hildesheimisch geworden war. Doch auch von
den geretteten drei Hauptämtern Lutter, Westerhof und
Coldingen gewann Christian Ludwig nur wenig mehr als
die zwei letzten; Lutter, das erste und reichste dieser Aemter,
erhielt Herzog August von Wolfenbüttel 7).
auch an die Hälfte des Eriminalgerichtes und Jolles in
Wunstorf, Bolenkofen, und den Wald die Weide genannt.
Dagegen giebe Christian Ludwig seinen Anspruch an das
Amt Schaumburg auf.
3) Da in Beziehung auf den Vertrag vom 10. Apr. 1573
jeder Theil die Stadt Oldendorf, Vogtei Vischbek und
Lachem anspricht, so soll das Küneburgische Haus haben
Holvestorf, Haverbek, Scheffelstein, Harkendorf, Rodenbek,
Dennerbrück, Posteholz, Egge, Wahrenthal, Hemeringen
und Lachem mit aller Oberherrlichkeir. Die übrigen Stücke
gedachter Vogtel nebst Oldendorf fallen an Hessen-Cassel.
Doch soll «
4) Nach Aussterben der Linie von Lar. Wilhelm dem VI. an
Calenberg fallen die ganze Vogtei Vischbek, wie sie nun
abgeschteden ist von der Vogtei an der Weser, und nach
dem Aussterben der Rothenburgischen Linie soll auch Oldendorf
und alles übrige an Calenberg fallen.
Erst durch eine churfürstl. Verordn. vom 26. Sept. 170
ist die Ritterschaft dieser Schaumburgischen Lande dem
Hamelnschen Quartier des Fürstenthums Caleuberg incorporirt
worden.
*) Die jährlichen Einkünfte der Aemter Lutter, Westerhof und
Coldingen nebst der Vogtei Kircherode waren folgendermassen
angeschlagen: .
Westerhof .·. .27»Th.
Luttek.. - . .. -4683—
Coldingen 2Dö5 . . 2104 —
Vogtei Kircherode. 3596 —
10,50 Th.
Hievon sollte Wolfenbuͤttel nur#s haben, da aber das Amt Lut-