V. Allgemeine Korrekturvorschriften
(Normalkorrekturschema)
Aufgestellt von der Zentralkommission der Korrektoren Deutschlands.
I. Hauptregel.
Jedes in den Satz eingezeichnete Korrekturzeichen
ist auf dem Rande zuwiederholen und die
gewünschte Anderung rechts neben das wiederholte
Korrekturzeichen zu Feichfen, sofern dieses nicht (wie 1— 7—
□II, L uswk) für sich selbst spricht.
II. Erklärung der wichtigsten Korrekturzeichen.
1. Andere Schrift für Wörter oder Zeilen wird
verlangt, indem man das daraus zu Setzende
unterstreicht und auf dem Rande die gewünschte
Schriftart sfelt, * usw.) oder den gewünsch- 7 – “
ten Schriftgrad. (Borgis, Petit usw.) oder bei. 4.
des (fette Petit, Borgis-Kursiv usw.) vermerkt, %
nötigenfalls unter Zuhilfenahme von Ziffern.
2. Beschädigte Buchstaben und fälschlich gesetzte Buchstaben
aus andern Schriften (Zwiebelfische) werden
wie ffüsche Tuchstaben (4 burchgestrichen unde 4
erstere auf dem i* einmal, letztere zweimal /
unterstrichen; unreine Buchstaben werden unterpunktiert
und auf dem Rande durch ## bezeichnet.
3. Vertehrt oder quer stehende Buchstaben werden
unterstripen und auf de Rande durch (Ab- 1 – 1½#
kürzung ##r vertatur, »um̃ʒudrehen!«q) bezeichnet.
4. Falsche sowie auf dem Kopf stehende Buchstaben
(Fliegenköpfe) werden durchgestrichen und auf
dem Rand durch die nn Buchstaben ersetzt. # “
Kymmen in Jiner Zeil n- SWler off= “ , so“ / % — 2 snu .
erhalten sie *e en (s. die vörkhergehende
Zeile). Ligatur wird verlangt, indem
man die fälschlich einzeln nebeneinandergesetzten
Buspstaben durchstreicht und auf dem Rande