Aummer 118
nition. Angrisfe des Feindes am 16. Mai an
vier Punkten en unsere Stellungen auf dem
Berg Ziaret Tepe, 40 Kilometer östlich der Ortschaft
Baiburt, fewwie gegen die Stellungen ber
Adagh, 10 Kllometer südlich des genannten
Verges, sind sämtlich mit ungeheuren Verlusten
des Feindes abgeschlagen worden. Am kinken
Flügel im Küstenabschnitt beschäftigte sich der
Feind mit Befestigungsarbeiten. Am 16. Mai
nachmittags seuerte ein seindliches Wachtschiff
in der Umgebung von Tschesme an der Küste
ron Smyrna einige Geschofse wirkungslos ab;
er zog sich zurück. Auf einem feindlichen Monilor,
der an der Küste der Insel Keuften tran.
dele, rief das Feuer unserer Artillerie einen
Brand herror. Es ist nur noch das Wrack vorhanden.
Auf den übrigen Fronten keine Ver
änderungen.
aliens Nunger—Englands Geschät
Die inneren Zustände in Italien haben sich
so zugespitzt, * mit einer gewaltigen Explosion
des Vollsunwillens jeden Tag gerechnet werden
lann. Große Truppenmassen, die für die Front
beilimmt waren, wurden in den großen Garnisonestädten
in den Kaijernen zurückbehalten oder
oder nach Beflimmung des Garnisonslomman
dos in die volkreichen Vorstädte verteilt. Jedoch
Ke die Regierung wenig Luft zu verspüren,
diese Trurpen gegen das Voll zu rerwenden,
nachdem ein Linieninsanterie- Regiment, desisen
Chef der Herzog von Braganza ist, gelegentlich
der Niederdrückung einer Rer olle in Alei#andria
lotal versagte, den Gehorsam verweigerte und
nur durch schleunige zurndsuhrung in die Kaserne
daran gehindert wuroe, mit den ausgeaen
Volksmassen gemeinsame Sache zu ma.
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dn manchen Städten Italiens i#t die Erbit.
terung gegen England jo groß geworden, daß
die dort ansässigen Englander es rorzogen, bei
Nacht und Nebel zu rerschwinden. Das hat seine
guten Gründe. Denn jeder Italiener fühlt, daß
sein Heimatland schamlos ausgewuchert wird.
Zu Beginn des italienischen Feldzuges über.
schwemmten englische Kommissare das Land,
um sämtliche Vorräte für England aus#ulaufen.
Troß des itglienischen Ausfuhrrerbotes war
Land sehr schnell aller Lebensmittel enlose
denn die ausgekauften Ledenomitlel wanderten
in die großen Vorralsh##lie#n der englischen Kompagnien,
die diese in Genua, Brindisi, Neapel,
Rom. Mailand und Narenna errichtet hatten.
Den Bauern wurde die Ernte auf mehrere Jahre
abgekauft, fast jeder Halm auf Italiens Boden
gehört den Engländern. Nun werden zwar die
Engländer durch das Ausfuhrverbot daran gehindert,
die Lebensmitlel aus dem Lande zu
führen, aber an die Auofuhr denken die engluichen
Handelsleute auch gar nicht, denn die
Auosfuhr würde durch die teure Fracht ein sehr
ichlechtes Geschäft werden. Die Engländer hallen
vieln).ör ihre Waren seit, bis die Lebensmittelpreise
eine geradczu unmogliche Höôhe er.
reicht haben. So muß der Italiener jetzt in seinem
eigenen Lande seinen Freunden und Ausbeutern
ungeheure Wucherpreise bezahlen.
Vor einigen Wochen ist ein grober Warenlagerraum
mit Lebenomilteln im Hafen von Ge.
nua von der erbitterten Vollmenge in As
gelegt worden. Der Schaden, der der Birmingham
Naodigation Comp. erwuchs, beziffert sich
auf mehrere Millionen Lire. Die Vorräte waren
bei der British Mercantil rersichert. Die Versicherung
machte durch Vermittlung des eng.-lischen
Botschafters die Stadt Genua für oen
Schaden rerantwortlich. Die Stadt Genua
lehnte aber die Haftpflicht ab und verweigerte
die Bezahlung der Schadensumme mit der Be.
aründung, daß für Kriegeschäden und die
Ausstandebewegung sei ja mit dem Kriege in
unmittelbarem Zusammenhange zu bringen —
der Staat aufzukommen habe. So wird der
Staat wohl vollen Schadenersatz, der ghegenwärlige
Marltpreis ist maßgebend, leisten müssen,
dafür wird die attraft des englischen Botschaflers
wohl sorge
Ganz bsondere schlimm haben sich die Verhältnisse
in Süditalien und Sizilien gestaltet,
wo zu den Schwierigkeiten in der Nahrungsversorgung
auch noch der vollständige Mangel
an Arbeitsgelegenheit kommt. Die ganze Andustrie
Süditaliene und Siziliens ist tot, alle
Betriebe sind geschlossen, teils wegen Mangels
un Rohstoffen, teils weil die Kohlenzufuhr ganz
unzureichend ist und jeder Ersatz an anderen
Vrennstoffen sehlt. In Reggio hat die ausgebrachte
Bevöllerung lürzlich ein Militärdepot
gestürmt und rollständig ausgeräumt, das wachehaltende
Militär, alles alle Leute aus den
lüdlichen Provinzen, leistete leinen Widerstand.
Graf Hamola, der Vertreter von Neggio, e
llärte in der Kammer, daß die allerschlimmsten
Besürchtungen durch die Wirklichleit werden
übertrofsen werden, wenn sich die Regierung
nicht um ehend entschließt, für die Nahrungsmittel-Bersorgung
Süditaliens umsassende und
energische Reformen einzuführen.
Belltische Aunbschau.
Wichtige Entscheidungen.
Auherordentlich wichtige und entscheibende
Beschlüsfse sind in Verli nach eingehender Beratung
in diesen Tagen gefaßt worden. Der
bayerische Minsterprhiden Eraf Hertling ist
Emenelmer Abzelge
Zu b. u Nämpfen in Südtirol.
Unser Bild veranschaulicht Stätten des
Kampfgebietes. Oben: Der von den Oesterreichern
stark befestigte Hochgebirgspaß bei
Nago. Links der Gipfel des Monte Brione
der noch die Umgebung des ganzen Gardasees
beherrscht. Unten: Die „Drei-Zinnenhulte“
in den Sertener Dolomiten, ron wo aus ein
wichtiger Paß zur italienischen Grenze führt.
Die „Drei. Zinnenhütte“ soll ron den Jtalienern
zusammengeschoffen worden sein.
ron seiner Reise nach Beriin wieder zurucgelehrt.
Die Beratungen bezogen sich, wie alle
Welt weiß, auf zwei wichtige innerpolitische Probleme:
Einmal war es nolwendig, eine end
gültige Stellungnahme zu den Steueriragen zu
erzielen und dann aber, was wohl das nichtigste
in diesen erniten Stunden ist, die Lebensmiitelversorgung
des Reiches endgültig und jo welentsprechend
zu regeln, daß der bieher ichwersällige
Apparat rereinsacht und damit die Gewähr
Zegeben wird, daß die Hoffunngen un
serer Feinde zu Schanden werden. Die Einzelbeiten
hierüber sind noch nicht belannt, doch sieht
sest, daß ein Auzgleich gefunden wurde, daß
die Reichs- Lebensmittelz entralstelle gesichert itt
und daß an deren Spine eine auf der Höhe
der Schaffenskraft stehende außerordentlich tuch.
lige Personlichleit berusen werden soll. Abge
sehen von der vaterländischen Pflicht, sich gegen
seitig auszuhelfen, ist nach den „M. N. N.“
durch die neue Vereinbarung Vorsorge dafur
getroffen, daß in der neuen Reichs- Lebensmittelzentralstelle
der gebuhrende Einfluß Suddeutsch
lande, vor allem auch Bayerns, auf die Entscheidungen
gesichert is. Die Neubesetzung des
Reichsamts des Innern ist gleichfalls einen wich.
lige Frage, die mit der Neuordnung der Dinge
im Reiche in Verbindung steht. Auch hier scheint
die Entscheidung schon gefallen zu sein, sie im
aber noch nicht reroôfsentlicht. Nunmehr wird
der Bundeorat die Vereinbarungen zu sanktionieren
haben. Die Neuordnung der Dinge dürfte
alodann unmittelbar in Rraft treten. Mogen
die neuen Entscheidungen dem Reich und seiner
Bevölkerung Segen bringen!
Die neuen Reichssteuern.
Die Reichstagsparieien haben den verbündeten
Regierungen die Mühe abgenommen und
das jeltsame Kompromiß, das bei der Konferenz
der Finanzminister erdacht wurde und über
das eigentlich alle Parteien übereinstimmend
leine sehr schmeichelhaften Ansichten haben, in
Form einer Reihe von Anträgen verhandlungsreif
gemacht. Im wesentlichen werden die Sien
ern so aussehen, wie sie in den letzten Tagen
mehrfach slizziert worden sind. Im einzelnen
wollen wir noch folgendes bemerlen: Die Ta
baksteuer wird in der Hauptsache nach den Sätzen
der Regierungerorlage angenommen werden;
doch wird eine Bestimmung hinzugefügl,
wonach die Einführung des Wertzol! Zuschlage
erst. nach Wiederherstellung normaler Verhöäl!t
nisse auf dem Tabakmarlt durch den Bundesrat
in Kraft gesetzt werden sall Die Zigarettensteuer
wird angenommen. Der Frachkurlundensiempel
wird ebenfalls bewilligt, mitl einer Aue.
nahme zugunsten der auf eigenen Anschluft
bahnen der Industrie beforderten Frachten. Die
Umsagsteuer wird, wie schon belannt, nur bei
wirklichen Zahlungen, nicht bei lredilierten Beträgen
erhoben werden; für gewisse Geschäfls
zweige, die im Verhältnis zu ihrem Umsatz mit
geringem Gewinn arbeiten, wird eine Milderung
eintreten, indem an Stelle von 1 auf das Tausend
nur 0.3 auf das Tausend erhoben wird.
Bei der Kriegsgewinmsteuer, ist der Endsatz beibehallen,
die Progression im einzelnen etwas
verschärft worden. Die neue verschleierte Vermögenssleuer
wird auf Grund des schon belannten
Kompromissee angenommen werden.
Bei den Postgebäen deren Erhöhung auf et.
was veränderter Grundlage in Aussicht ge ·
nommen worden ist, hofst man noch eine Klau.
sel durchzusetzen, die den Charakter der Kriegssteuer
insofern wahrt, als die rerbündelen Re-
gierungen durch das Gesetz rerpflichtet werden
sollen, die Frage der Fortoauer der Erhöhung
in gemessener Zeit wieder dem Reichstag zu
unleröreiten. Auch die Polen dürsten dem Kom
remiß Mstimmen, nicht aber die Sozialdemotraten.
Der gemeinsame Antrag zur Kriegsgewinnteuer
und der gemeinsame Antrag zur
Unitlungenener sind bereits im Reichstage ein
gebrach: worden. Weitere Anträge zu den an
deren Steuerrorlagen liegen den Ausschufen
noch nicht vor.
Beischiedene Nachrichten.
Hamburg, 19. Mai. Heute morgen wurde
der prali. Arzt Dr. Gumberecht in der Wobnuna
ron einem Patienten aus Rache durch 2 Schüsse
gelölet. Bei seiner Verhaftung wehrte sich der
Täter und rerwundete dabei durch mebrere
Schüsse den Polizeibeamten nicht unerheblich.
Crst die Feuerwehr lonnte ihn uberwältigen.
Bern, 19. Mai. Die Mailänder Blätter
melden aus Rimini: Der Schaden des ror
gestrigen Erdbebens ist selm erbheblich, eiwa 10#0
Baulichkeiten seien beschädigt, 10 find zusammen
gestürzl, riele, darunter öffentliche Gedäude,
sind dem Zusammenbruch nahe. Einige mußten
auf polizeilichen Befehl geräumt werden.
Münchener Neuigkeilen.
München. 19. Mai. Am Rindermarkt kam
es am Donnerstagabend zu unangenehmen Auftritten
gegen eine besonders auffällig getleidete
Fußgängerin. In ihrem Anzug glich sie einer
Wasserjungser mit papageigrellen Farben. Das
Kleid aus durchsich tigen Stoffen war hochgelb
und hellgrün. Dazu kamen hohe Stockelschuhe.
ein bombaslischer Hu#r und ein nicht minder auf
fälliger Schleier. Kurze Zeir nack dem Erscheinen
dieser „Wasserjungjer" auf der Strafe emstand
ein groser Menschenauflauf. Ein Schunmann
führte die Pun Närrin zur Polizeidirettion; die
angesammelte Menschenmenge begleitele die Vorführung
unter spotlischen Zurusen uber den
Marienplatz durch die Weinstrase. In der Polizeidirektion
ließ sich der Polizeiprar ident die
Damc, eine Tänzerin aus Oeilerreich, vorführen.
Sie gab an. daß sie auf dem Wege zum
Theater war, das auffallende Kleid Labe sie
früher schon getragen. Der Prasident bielt ihr
ror, daß sie sich das Nlomnn selbst zuzu.
schreiben habe. In einer Zeit. da so riele
Frauen im Tranerschleier gehen. sei es gewissen.
les, in einem solchen Aufzug auf der Straße zu
erscheinen. Nach der Verwarnung konnte die
Dame, die auch aussällig gefärbles Haar, gemalte
grofe Augenbrauen und ein Schönheits
pflaßer über dem Auge halte, das Polizei
gebäude wieder rerlassen.
Die bulgarischen Gäste in München.
München. 19. Mai.
Nach den Besuchen in Budapest und Wien.
Dresden, Berlin, Kiel, Hamburg und Frantfurt
sind die Mitglieder der bulgarischen Sobranie
heute nachmitiag in München eingetroffen. um
hier einige Tage zu verweilen. Hier werden
unsere bulgarischen Freunde zwar nicht den
Hauch der großen Industrie und des Handels
rerspüren, dafür aber werden sie der Kunft und
Wissenschaft begegnen, prächtige Proben des
Kunsthandwerkes wahrnehmen und Einrichtungen
mannigsacher Art besichtien können, denen
die Mustergültigkeit nicht abgesprochen werden
Sonntag, 27. Mai 1910
lann. daß Mitglieder des bulgarischen P#
lamenls auher Lesterreich Ungarn auch Deutscland
einen Besuch abstatten, ist ein Beweis da.
für, daß sie neben der ehrlichen Waffenbrüderschaft,
die jie uns und unseren Verbündeten ge
leistet haben, auch den ehrlichen Willen haben.
in Friedenszeiten unfere Freunde zu bleiben und
engsten Verkehr mit ung zu pflegen. Wir und
unsere Verbundeten haben es Bulgarien erleich
tert, auf dem Schlachifelde fein nalionales Ziel
auf dem Balkan zu erreichen, wir sind auch freu
digt bereit, hirfort an der Seite Bulgariens
bleiben und die Interesien und Ziele zu sörder.
die bei unsferen Volkern in dem gpgrotßen Wellrin
gen gemeiniam geweckt worden find.
(Cegen „ Uhr nachmitlag: lief der Oug, der
die bulgariichen Ubgeordene eten der Sobranje aus
ihrer Runojahrt durch Ocilerreich und Deutiä
land nach Munchen brackie, unter den Klänger
der bulgarischen Nationalhomne in den Haup:
bahnhof ein. Ehrenjungfrauen in Weiß m:
Schärpen in bulgarisäcn Farben überreichte:
den Mitgliedern der Abordnung beim An
steigen Blumenränste. Lon berstichen Zurufen:
des den Bahnt reig jäum enden Publilume b##
grut, wurden die Gäue glodann in den Fur
stenfsalon gesuhrt. Hier Ualten icch zumn Em
funge eingesunden: Staanl#at z. Loß! und (e
heimrat r. Müller vom Minierium des Aen
hern, serner ein aus dem Direlio#rin##Cder Kanmer
der Abgecordneien und den Vor#ttanden der
Fraltionen gebilterer Empfangeaueschug, cl
Vertreter der Stadirermahmua Burgermein
Dr. Merli und der Vorlard des Genieinde
lollegiums. Witti. iouie der rüche (Pen
rallenful und der Vorand der s
schen Gesellschaft Muschen.
Alsbald ergtiff Stagle#ral r# Lo! das Wo:!
zu einer Begrußungsanfprache, die mit einer-Willkomm
in Munchen unid ii ei len: Hoch arr
Vulgarien schlefß. Die Muri: immelle dar ins d.-bulgarisäee
Alionhour. Der Vi#epratdem d
Sobranje, Momischilosf. dankte fur den Emr
n und licn seine Rede in ein Doch
eutsckland und Bayern ausllingen. Danunnen
die Angcordnelen durch die reich besiag
ten und Uueraus belebien S Straßen nach de-CEden
Hotel, überail ron dem Pubei ilum mit 5
geillerien Zurusen begrußt.
Abends fand auf Eimadung des bulgariske
CGenerallonfuls Sleub im Karienzimmer de-Hofbräuhanses,
das mil Birkenreisern ac schmut:
war, ein bayerischer Bieradend ftall. Der Ge
neraltonful widmee den bulgariichen Adgeord
neien herzlichen Witllomm und widmete ihne:
und der bulgariichen Nation ein 1(#138.
Abgeordnere (eorgeff ermiderie i: deuuischer
Sprache und sprad die Haiin ung aus, daß nac
Verwiirtichung der grè e Konig.
Ludwig durch die SZaifinarmad T
die Bruderschaft und rie
sich n##.—
beiden Ländern »
werden. Sein Hoch gait der ri barerischen 5
und dern Konig. (broie Freude erweckien die
neuen Siege in Oberitalien.
Im Cärinerplaxtheater jand zugunten brn
bulgarischen Rolen Kreuzes arore Fentornze:
lung statt. Am Samolagabend bereitet Mi
nisterprafident Graf Hertling den bulgarischei:r
Cälen setlichen Empfang. an dem auck Kenz
Ludwig teilnimmt.
Baecssche Nachrichten.
Candshut, 19. Mai. Gegen dads Fieiich
aurt bfuhrrerbot hai sich eine lictige Men rine:
sterswitwe rergangen. Am Samotag lam eint
Reisender aus München in einem Dotel m
Mutkterloffern an, die rom Doteldiener *“
in die Blie- neische Mengerei verdracht murden.
lon wo sie sodann zum Bahnlli abgelm ĩoll
len. Man schopfte VUerdag:, und die Palizet
jah sich die Munerkoffer genauer an. leilte
sich heraus, daß jie iit geseichtem Fleisch ge
julll waren, das nach Munchen zum Verlauf
lestimm schien. Die Kosser mit: nahem 11t
Zemnern Fleiich wurden lonfiszieri und da.#-leschlagnallime
Fleisch dem Ko#mmunalrerband
überwiesen.
Uuruberg, 107. Mai.
hiesigen Gefüngnis der wenen
gehen an Kindern rerhafiele 59
Mullärabzeichen Fabrilam Scherm,
n erwachsenen Tochtern imt.
Lürnberg, 10. Mai. Eine 11 lofige Tin
brecherbande, die zumeisn aus 16 Mlfüährine!:
Burschen Lestand, wurde ermitlell und sengenom
men. Sie plunderten Buden, verurien Einbrucde
in Wohnungen und Komtoren: ron einem Ka
runselwagen slahlen die Verbrecher einen
Schweißapxparat, um ihn zu Einbruchen zu ver
wenden. Aum andere Sladle wurden heim. ne
sucht; ein Mitglied der Bande, ron denen,
hier und die anderen 3 in Frankfurt sengenom
men wurden, rerüblen in Berlin einen Straßen
raub.
Landau, (Pfal#,, 10. Mai.
atend erschoß der etwa 500 Jahre alte Rentamt?
diener Han# Bracher, um sich der drohenden
Verhaflung zu eninehen, da er sich wiederholt
an seinem noch nich! 15 Jabre allen Dienstmäd
chen vergangen hatte. Seine Frau versuchte lich
nun zu rergiften und liegt schwer krank im
Erhüng: hal sich im
Sittlichteilsbver
Jahre allte
der Vaer
Am Freilag
Vinzentiusstift.