308 Pönal
f. Aaufl. 2095. — Dönäl (lat.), a.: sich auf
Strafen beziehnd, dahin gehörig, peinlich rc.
(l. pénal): P.-Bestimmung;= Gesetz;-Koder;
Inhibition od. . Mandat, Verbot unter
Strafandrohung, Strafauflage; -Urthell 26c.;
Diese Kolonie wurde zur P.-Nation gemacht. Nal.
21, 598 2c. Ze, n., —; ken /8 24, 3, u., zis;
Mz.: Ja]: eine festgesetzte Strafe, Pön: Hat zu
Gunsten des andern Theiles ein P. v. / Procent vom
Nominalbetrage zu entrichten. 322 2c. is, a. [8 24,
3, uv.): pönal. ität, f.; 0: s. Penalität. —
Pan-gage (frz. vongßäsh), f.; —n: das Bimsen,
Abbimsen. o (pongß), f.; —: 1) Binsstein
(. pumex). — 2) — Poneette (s. d.). — Ponctau
(frz. vongßö), a. (o. Flerionszeichen) n., —8,
uv.; 0: kogquelicot (s. d.): Potiæàæoũui Iphoinikünj,
punicsum (p., coquelicot 2c.). G. 39, 19 lygl.
Phönicier 2c.]); Zene prangte mit lieblich sanftem Roth,
diese im kreischenden P. Burmeister gB. 2, 255 1c., s.
Ponzine. — Voncette (frz. vongßett), s.; —s, n:
P., Ponce, ein Bäuschchen, Säckchen aus undichtem
Stoff, gefüllt mit einem farbigen Pulver, dazu
dienend, die mittels einer Nadel auf einem Grunde
durchgezeichneten Umrisse mittels des aufgestäubten
Pulvers sichtbar hervortreten zu lassen 2c. —
Ponche (frz. pöngsch): m.: s. Punsch. — Pöncho
(Man. pöntscho), m., -s; —s: eine Art südamerik.
Mantels: Der P. ist indianischen Ursprungs u. eig.
Nichts als ein Stück Tuch mit einem Schlitz in der
Mitte, wo der Korf durchgesteckt wird 2c. Grube Ch. 2,
300 ff.; Poenula, die man nach ihrem Schnitt mit dem
in Sudamerila übl. P. vergleichen könnte, nur daß dieser
bis zu den Füßen hinabreicht. Guht 2, 225. —
Ponchon (rongschöng), m., —#; 0; eine Sorte Thee.
— Pone-iẽren (frz. pongß—), tr.: (s. ponce):
1) bimsen, abbimsen. — 2) Ein Dessin p., durchstäuben
(s. d. 1I. 2. Ss.), durchbauschen, — mittels
der Poncette (s. d.) zur Nachzeichnung sichtbar
machen. Cis (), m., uv.; uv. sin Gen. u. Mz.
mit lantendem 61: die mittels der Poncette durchzustänbende
Umrißzeichnung. — Pônd (holl.), n.,
—#6#; -6: Pfund (Kilogramm). Eneykl. f. Kauk24b.
Semate, f.; —n: In Friesland ist das Hauptmaß die
P. od. Pfundmaß ꝛc. Uiebuhr Nachg. 228. eräbel
(lat.), a.: wägbar (s. Ggstz: Imep.). Burmeister
gB. 1, 253; Jmüner Ph. 1, 31 ff.; 655 c. -ctÄbile,
n., —; illen [8 24, 3, n., is, Mz.: llial:
ein wägbarer Stoff. erabililäl, f.; 0: Wägbarkeit.
-eratiön, f.; —en: das Ponderieren u. das
demselben entsprechende Gleichgewicht, wonach kein
Theil eine Präponderanz (s. d.) hat: Die P. in der
Grupplerung eines Gemäldes 2c. ;ieren, tr.:
wägen, abwigen, nam, auch: durch Abwägen in
vollständiges Gleichgewicht setzen, z. B.: Die ponderierte
Regierungssorm lwelche die Vorzüge aller vereinigt
u. im Gleichgewicht erhältl. Nal 3. 18, 561 tc.;
dann auch: erwägen 2c. -crméter, m., n., —8;
uv.: Lastmesser, nam.: Brückenwage zur Bestimmung
v. Wagenlasten 2c. -#ös, -#s, n.:
schwer, gewichtig, ins Gewicht fallend, erwägungswerth,
nachdrücklich 2c. erosilät, f.; O: Gewich=Pönitentiar
tigkeit, Schwere 2c. eröso (it.), a.: (Muf.) gewichtig,
nachdrücklich ꝛc. — Pondicherp (irz.
rongdischerl), m., —#; —#: Art halbseidner Stoff
(aus P. in Ostindlen). — Pöôndo (lat.): s. I. As2.
— Dondöro, m., —#; —#: (in Afrika) Ein P. od.
ein Mann, der seine Gestalt nach Belieben verwandeln
könne. Martins Liv. 1, 175. — Poönd-us slat.,
8 24, 3. n., eris): Gewicht: P. civile, bürgerliches,
— Ggstz medicinäle, Arzuei-Gewicht 2c.;
Ad p.:Omnium (auf Arzneivorschriften), soviel an
Gewicht, wie alles Ubrige zusammen 2c.; P. inütile
térr, eine unnütze Last der Erde, — ein Mensch,
der nur die Erde drückt, nichts Gutes schafft 2c. —
Donemah (tschipp.), n.: das Jenseits 2c.: Bald
nun folg ich deinen Schritten, nach den Juseln der
Glücksel'gen] in das Königreich P.,in das Wohnland
des Nachdiesem. Freiligrath H. 273; 263 rc. — Pönen,
tr.: (s. Ss.) gw. nur in Zsstzg: Ver-p.: 1) Etwas
bei Pön (s. d.) verbieten, als straffällig bezeichnen:
Doch ists verpönct, daß kein smit pleonast. Verneinung
— ein] Wort entwische. Uhland 50 7 2c.; So
schwer, so langsam u. fast naturverpönt ist Fortschritt
.. v. Europa ausgehend in umgekehrter Richtung der
Völkerströmung nach dem Orient zurück. Monaibl. 1,
316b rc.; Unsres Rechts Verpöner. Platen 6, 1 4 rc.
— 2) (weidm.) Verprellt od. verpönt: wenn Raubthiere
an Fallen gewesen sind, die fehlgeschlagen haben,
u. nun nicht mehr an Fallen gehen. çfaube Br. 297,
wohl: durch Pön (Schaden) schen (klug) geworden.
— Ponent (lat.), m., -en, (—8); —en: Einer, der
poniert (s. d.). volmann 372; der eine Aussage
macht, zumal eine gerichtliche. — Voncro-kralié
(gr.), f.; —(ehn: die Herrschaft der Schlechten.
clogis, l.; Meyn: das Neden v. schlechten Dingen;
üble Nachrede; die Lehre vom Bösen 2c. — Ponceg:
s. Pony. — Döng-am, m., —#8; —; -ämia, k.
[§J 24, 11: eine Pfl., Mondbohne. Olen 3. 1621 fl.
— Pöngo, m., —; —8: der alte Orang-Utang
(s. d.). Durmeister 9B. 2, 125, vgl. Ohen 7, 1811 ff.;
Geschöpfe, welche in Afrika überhaupt P—s u. Quokas-Morro's
u. in Ostindien Orang-Utang genannt werden.
w. 29, 182; 21, 299 2c. — Donkeren (lat.), tr.:
setzen (s. posito .); o. Obj. (burschik.): einen
Satz (s. d. 3 Se.) od. Traktament geben, traktieren;
für seine Rechnung vom Wirth den Gästen auftragen
lassen: Er poniertt u. verpumpte flott drauf
los. Ewald Nf3. 1, 30; Polmann 372. — Pönit-ens
(lat.), a.; m. [824, 3,-Catis): reuig; ein Reuiger,
reniger Sünder, Büßer (vgl. Pönitenz= Bruder,
Schwester): Una peenitentium, sonst Grerchen genannt.
G. 12, 308, vgl.: Die eine Büßerin, sonst
Gretichen genannt. 309 rdc. nk, a.; m., -en, (—9);
—en: Peenitens: In jenes Kloster der Pen verwiesen.
Euphon 3. 9, 239. -ntia, s. (§ 24, 1): Pönitenz.
-entiäl, n., —(e)8; —e: P., Pc, Ritnalbuch
der Pönitenzen 2c. Als Bstw.: Buße wirkend,
zur Buße dienend 2c.: P.-- [vgl. Korrektions-)
Anstalt, Haus 2c. Tentiälc, n., —6; Allen
[& 24, 3, n., älis, Mz.: älia): Pönitential.
Tentiar, m., —(e)s; -e: 1) ein katholischer Priesier,
der — u. sofern er — die Vellmacht hat,