Volltext : Spittler’s sämmtliche Werke. Vierzehnter Band. (14)

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Der  Belauf  der  gegenwaͤrtig  ausstehenden  Erchequer-Bills
ist  folgender:

Kapital.  Interessen.
2,500,000  Pf.  zu  3  Procnt  7950000  Pf.
4,000,  000  zu  3).  32,500
2,000,  000  zu  5  Pf.  16  Sh.  Procent  66,480
5,500,000  Pf.  175,980  Pf.

Doch  liegen  sonst  noch  einige  Lasten  auf  den  Erchequer-Bills,
  so  daß  Zinse  und  alles  Uebrige,  was  soust  darauf
liegt,  1788  bis  auf  181,449  Pf.  gestiegen,  obschon  die  Bills
nicht  eher  ausgegeben  werden,  als  bis  man  sie  braucht,  und
erst  von  da  an,  wenn  sie  im  Umlaufe  sind,  Interessen  tragen.

Die  Schulden  beim  Seewesen  entstehen  aus  Kaufkontrakten,
  die  unter  Leitung  und  Autorität  des  Admiralitäts-Collegiums
  geschlossen,  und  nicht  von  dem,  was  jährlich  eratmäßig
  ausgesetzt  ist,  oder  was  das  Parlament  außecrordeutlich
  verwilligt,  bestritten  werden  können.  Offenbar  kann  man
gegen  eine  solche  Art,  Schulden  zu  machen,  nicht  laut  genug
sprechen,  denn  wenn  die  Kollegien,  die  für  das  Secwesen,
für  die  Verproviantirung  und  Artillerie  zu  sorgen  haben,  das
Recht  haben  sollten,  an  Jahlungsstatt  solche  Scheine  auszustellen,
  so  stebt  es  offenbar  ja  bei  ihnen,  ganz  nach  ihrer  Willkür
  dem  Publikum  eine  Last  aufzulegen.  Noch  muß  auch
deßwegen  das  Publikum  sehr  dabei  verlieren.  Da  die  geschlossenen
  Kontrakte  von  dem  Parlamemt  nicht  sanktionirt,
noch  die  Gelder  überhaupt  verwilligt  sind,  der  Giäubiger  also
nicht  bestimmt  weiß,  wann  er  seine  Zahlung  erhält,  so  schlaͤgt
er  dieses  nothwendig  gleich  selbst  auf  die  Kontraktsamme.  Er
will  nicht  allein  von  den  Waaren,  die  er  liefert,  Gewinn  ziehen,
  sondern  auch  dafür  etwas  haben,  daß  er  Gefahr  läuft,
durch  eine  unordentliche  Bezahlung  Verlust  zu  leiden.  Macht
das  Letztere  gegenwärtig  ungefähr  15  Procent,  so  erhält  jeder