Full text : Zentralblatt für das Deutsche Reich. Vierundvierzigster Jahrgang. 1916. (44)

218  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

sen  Anfang  in  der  Berliner  türkischen  Handschrift  no.  27  an  zwanzigster
  Stelle  (5.  56  meines  Kataloges)  enthalten  ist.

Anfang:  sis  all  sd)  >  (sie!)  ea  ig  FON  ze)  wie,  32,9  Er)
Auf  der  Innenseite  des  Vorderdeckels  steht  (von  Wilkens  Hand):
‘Varia  scripta  religiosa  turcica  et  Calendarium  eodem  sermone’;  auf  Bl.
1°:  ‘Ex  Bibliotheca  J.  D.  Michaelis  d.  15  Dec.  1791’.
IW.  Pertsch]

Mich.  312b  (früher  Orient.  186)  119  beschriebene  Blätter  zu
104:71  cm  Gutes,  vocalisirtes  Nashi  mit  8  Zeilen  auf  der  Seite;
die  Seiten  mit  goldenen  schmalen  Leisten  umzogen.  Diese  Leisten
fehlen  auf  den  beiden  letzten  Blättern,  welche  auch  von  anderer  Hand
geschrieben  und  einer  anderen,  ähnlichen  Handschrift  entnommen  sind.
—  Auf  Bl.  10%  oben  steht  (von  Wilken’s  Hand):  Preces  et  meditationes
  religiosae  maximam  partem  turcicae;  auf  Bl.  17°:  Ex  Bibliotheca
J.  D.  Michaelis  d.  15  Dec.  1791.

Ein  Gebetbuch,  arabische  Gebete  mit  türkischer  Erklärung  oder
Paraplırase  enthaltend,  wie  deren  durch  die  Türkenkriege  in  jede
ältere  Bibliothek  sekommen  sind;  defect  am  Anfang  und  am  Ende.
Die  Schilder  vor  jedem  Gebet,  in  welche  die  Titel  der  betreffenden
Gebete  bunt  oder  mit  Gold  eingeschrieben  werden  sollten,  sind  leer
gelassen;  häufig  steht  aber,  was  eingeschrieben  werden,  sollte,  mit
kleiner  Schrift  am  Rande.  So:  Bl.  2»  Kn;b  ses;  fol.  42  >  sts;

Bl.  7b  ze!  slaw)  ses;  Bl.  13°  „AS  ses  (dazu  zo  ses  „.s  auf  Bl.
99%);  Bl  20  „>;  ss;  Bl.  5  wu)ao  sts;  BITTER  Slums  slo;
Bl.  80°  „Bei  am  ses  „5;  BI.  84°  (P)  „bei  auf  sts;  BI.  88°  so

r  oe”  GL”
3;  Bl.  94°  R  ses;  auf  der  letzten  Seite,  einer  andern  Hs.  entnommen,
steht  der  Anfang  eines  „bel  mi  (50  an  Über  alle  diese  Gebete

  kann  man  den  Katalog  der  arabischen  Handschriften  in  Gotha  V
134—139  vergleichen.  [W.  Pertsch]

Mich.  513  102  beschriebene  Blätter  von  194  :134  cm
Gutes  Nasta’liq  mit  19  meist  gespaltenen  Zeilen  auf  der  Seite;  nur  no.3)
besteht  im  ganzen  aus  24  Zeilen,  welche  auf  drei  Seiten  vertheilt  sind
(9,  11,  4  Zeilen).  Seiten  und  Spalten  mit  rothen  Linien  umzogen;
die  letzten  Blätter  durch  eingedrungenes  Wasser  stark  beschädigt.  Die
verschiedenen  Bemerkungen,  welche  auf  der  Innenseite  des  “Vorderdeckels
  (Wilken)  und  auf  den  beiden  ersten  Blättern  stehen,  abzudrucken,
  würde  sich  nicht  verlohnen;  als  frühere  Besitzer  nennen  sich
daselbst:  Gerardus  Abbas  Luccensis,  C.  B.  Michaelis  (ex  donatione  Lubinii,
  Frisonis  orientalis,  Theologiae  cultoris’)  und  J.  D.  Michaelis.

Inhalt:

1)  mit  der  rothen  Überschrift  Er  RK  Ir  wa  li  ein  im

Metrum  Hafif  uu—  —  |  u—u—  |  ®@  —  geschriebenes  Mathnawi-Gedicht,
welches  einen  Panegyricus  hauptsächlich  auf  G’aläl  al-din  Rumi,  aber
auch  auf  andere  berühmte  Mystiker,  wie  Ay  „lahm,  (sjans  mei,

ami,>  urlR,  >,  15434  Bu  „ao  u.a.m.  enthält.  In  den  End-