Full text : Rosenheimer Anzeiger. 62. Jahrngang (62)

eter  der  Firma  Krupp  übereingelommen  seien,
Amerika  eine  Gesellschaft  mit  einem  Kapitai
in  100  Millionen  Dollar  zwecks  eines  Untere-Frachtverkehr
  zu  gründen,  ist,  wie  das
TB.  erfährt,  völlig  aus  der  Luft  gegriffen.

Ein  erwischter  Ehrenmann.
Salzburg,  17.  Juli.  Wie  Salzburger
lätter  melden,  ist  auf  Grund  der  in  Nisch
Ragesundenen  Briefschaften  als  Milschuldiger
i  dem  Serajewoer  Fürslenmord  auch  der  seriche
  Oberst  Nadowich  festgestellt  worden,  der
h  in  dem  Gefangenenlager  Grödig  befin-1.
  Er  wurde  nach  Serajewo  gebracht  und
ird  dem  Kriegsgericht  überstellt  4werden.  Rawich
  ist  einer  jener  Ehrenmänner,  die  auch
1i  der  Ermordung  des  Königs  Alerander  und
ie  Königin  Draga  beteiligt  waren.

Der  norwegische  Fischfang.

Kopenhagen,  17.  Juli.  Nach  einer  Meling
  der  „Nationaltidente“  aus  Christiania  hat
aggland  für  den  Ankauf  des  Fischfanges  in
olwegen  über  100  Millionen  Kronen  aufgeandt.
  Der  Auflauf,  der  durch  eine  Firma  in
ergen  zu  unerhört  hoben  Preisen  erfolgte,
urde  von  England  vorgenommen,  um  einer-1%
  zu  verhindern,  daß  Deutschland  die  Fie
  erhäll.  anderseils,  um  Rußland  mit  Fien
  versorgen  zu  lönnen.  Archangelsl  war
dessen  durac)  das  Eis  blockiert  und  Schweden
igerte  sich,  die  Durchfuhr  von  Lebensmitteln
ich  einem  kriegführenden  Lande  zu  gestatten.
egenwärtig  lagern  in  Norwegen  lausende  von
onnen  verdorbener  Fische.

er  Brand  von  Tatoi  ein  Werk  des
Vierverbandes.

Beriin,  17.  Juli.  Nach  einer  Genier
leldung  der  „Wiener  Allgem.  Zeitung“  sol-1
  bei  dem  Brand  des  kal.  Schlosses  in  Tatoi
Ne  Vierverbandsmächte  schwer  belastet  sein.
VBie  zu  erwarten  war!)  Es  gewinnt  den
-uschein,  als  ob  der  wachhabende  Offizier  vor
nsbeuch  des  Brandes  aus  dem  Wege  geumt
  worden  sei.  (3.)

e  2.

Der  gampf  zur  Ser.

Vor  einer  Aenderung  des
U  „Boot-Krieges?

Berlin,  17.  Juli.  In  einem  Artikel  des
lok.  Anz.  "“  wird  ausgefuhrt,  daß,  falls  Engid
  den  Druck  auf  die  Neutralen  behufs  Ab-Trung
  Deutschlands  verfltärkt  und  sie  vielnoch
  zu  weileren  Schritten  gegen  Deutschid
  drängen  will,  der  in  der  deutschen  Note
Amerika  im  Frühiahr  1916  vorgesehene
Il  einträte  und  die  deutsche  Regierung  von
darin  vorbehaltenen  Freiheit  der  Enlschlieigen
  in  bezug  auf  den  Unterseeboolslrieg
brauch  machen  lönne.  Es  heißt  dann  wei-5
  ist  dabei  gleich  auliig.  ob  die  Neutralen

*  Sympathie  oder  Furcht  der  englischen
ordrang  folgen.  Auch  in  Amerika  sollte  eine
veränderte  Lage  der  Mittelmächte  mit  den
lgerungen,  die  sie  notgedrungen  daraus  ziemußten,
  Verständnis  finden.  Wir  können
wieder  die  Bilanz  aus  allen  politischen  und
ilärischen.  Fastoren  ziehen  und  das  für
uli  schland  Nützlichste,  also  tun,  was  den  deutn
  Sieg  am  besten  sichert.  Es  hat  sich  aber
ser  den  vorerwahnten  in  der  Summe  der
ünde,  die  zu  der  Frühjahrsentschließung  von
l0  sührten,  ciner  wesemlich  verändert,  der
auf  unsere  Unterseeboo2swasse  selbst  beilbh
  der  aber  nicht  näher  erortert  werden
n.  Jedenfalls  geht  diese  Veränderung  nach
uns  guniligen  Richlung,  sallo  wir  gezwunwerden,
  rüchiichtelos  zu  handeln.  Es  lönnauch
  andere  als  die  oben  erwähnten  Fakinu
  sich  verändert  haben  oder  neue  hinzuge-Hans

  lachte  hellauf.
„Sie  schelten,  Herr  Köhne?!  Wie  kann
bos  Sie  find  ja  den  ein  erwachsener
lensch  und  kein  Personal?
Rolf  strich  dem  Jungen,
mms,  nachdenklich  über  den  blonden  Kopf.
Eine  iertelstunde  vor  Ankunft  des  Zuges
1  lie  hinüb
Wie  Hans  bcrhergelagt,  war  der  Bahnf
  aedränat  voll.  Ein  buntes  Gewimmel  von
eenden,  von  ankommenden  und  abgehenden
igen.  Ein  Wirrwarr  von  Farben  und  Lauten.
mtsch  in  allen  Mundarten,  Enhirt  Balenlih
ing  durchelnander.  Dazwutschen  die  Zischstrbn
  der  4ewischen  Egraen.
rte  ma

der  jetzt  gehorsam

Bund

Das  Blld
572.  holde  Freundin  aus  RNir  endwo,
ebte  immer  wester.  Immer  näher  kam
zashhe  schöne,  vorn  deren  Uugen
ent  sittten  it  Nähe  ihn
rträgliches  Gefühl  von  ·
meinte-;  br  h  Unserthei,  und  aͤn

r  halie  den  Jungen  an  der

i  nicht  zu  verlieren  und  vor  Send  lEm—
s  hatte  schon  elne  ganze  Bel  verr
  #  l  ausfgesehen.  arum  seute

Herr  Köhne  jgar  nicht  mehr?  Waru
ichte  er  #Sohne  ein  so  ernstes,  ja  trauriuens
sicht  Und  seine  Hand,  die  sich  in  der  seinen
iblich  ganz  kalt  anfühlte!  War  er  krank?
Er  wollte  Herrn  Köhne  gerade  danach
##en,  als  der  Zug  in  die  Halle  einsuhr.

 

 

 

 

 

    
 

   

   

 

 

    

  
    
 
 
  

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kommen  sein.  Beides  müßte  und  wird  bei  der

Prufung  objektiv  berücksichtigt  werden.
Ein  englisches  Dementi.
London,  17.
lannt,  daß  die  in  dem  Bericht  des
Admiralstabe  vom  15.

waren  bewaffnete  Fischdampfer.
#  4  n

die  Kelegslage  im  Ollen.
Die  Fnsilschen  Phantasieberichte.
Wien,
quartier  birt  Hemeldet:  „Es  bedarf  nicht  beson.
deren  auihentischen  Materials,  um  die
lichkeit
hegebenen  Gesangenenzahlen  nachzuweisen,  die,
wie  der  Generalstabsbericht  hervorgehoben  hat,

nicht  wesenllich  geringer  sino  als  die  gesamte  Geseit
  dem  4.  Juni  in  ernstere

sechlsflärle  der
Kämufe  verwickell  gewesenen  österreichisch-ungar.
Truppen.  Die

Haus  hatte  dle  Mutter  Zuerst  ausgespäht.
Er  zog  und  zerrte  nach  links.  „Da,  neben
dem  Speisewagen.“

Nun  hatte  Rolf  sie  auch  entdeckt,  in  ihrem
leichten.  grauen  Reikean  zug,  den  großen  Hut
mut  dem  toehenden  Schleier  auf  dem  dunkelblonden
  Haar.

Hans  ha  ue  sich  losgerissen  und  war  auf
lie  Iugestuczt.  Er  vergrub  sich  sörmlich  in  ihre

Violf  war  ein  wenig  abseits  stehengeblieben,
um  die  erste  Wiedersehensfreude  nicht  zu  stören.
Aber  schon  streckte  sie  ihm  die  mühsam  freigemoachte
  Hand  entgegen  und  lachte  so  froh  zu
ihm  hin,  daß  ein  helles  Rot  der  Freude  in
seinem  weißgewordenen  Gesicht  aufbrannte.

hans  nahm  der  Mutter  mit  der  Geste
eines  Halier,  die  kleine  ondtalte  ab

«  rige  Gepäck  ist  gleich  oon  Frellassing
  nacht“  wde  ospn  durchgegangen.

Ich

achte  es  mir  hübsch,  heut  den  Tag  über  hier

zu  bleiben,  ohne  Pflichten  und,  uren  und
Aerzte.  Was  meinst  du,  Jun

Lan=  umhalste  die  ugeer  aufs  neue
stürmisch.

„Wird  es  Sie  nicht  z  müde  machen,
unddige  Frau?“  fragte  Kö

Helene  schüttelte  den  „Ich  habe
im  S##taens!  hor  gut  glen  Dann
sagte  sie  leise  und  sehr  wa  „Ich  danke
Ihnen,  Herr  Köhne.  Wie  erangn  der  Innge

aussieht.“
Er  wehrte  ab,  aber  sein  Antlitz  leuchtete.
Sie  nahmen  am  Badnhos  einen  Wagen  und

luhren  durch  die  Stadt.  Helene,  die  mit  Bogielaw
  oft  durch  Salzburg  Lelomme#rn  war,
erklärte.  Hans  war  ganz  Auge  und  8  da.
setzt  war  es  schön,  Salzburg  zu  sehen!

Juli.  Die  Admiralität  gibt  bes
  deutschen
Juli  enthaltene  Behauplung,
  nach  der  ein  englischer  Hilfskreuzer
am  11.  Juli  in  der  Nordsee  versenlt  vorden
sei,  der  Begründung  entbehre.  Die  Wachtschifse,
die  nach  dem  Bericht  versenkt  worden  waren,

Juli  Aus  dem  Kriegspresse-Lächer-


  von  den  Russen  amtlich  bekannt

Länge  unserer  Nordostfront
schwantt  zwischen  450  und  500  Kilometern.  Davon
  waren  die  Truppen  in  einer  Ausdehnung

 

von  150  200  Klm.  in  reine  Verteidigungsgesect
  le  verwidell,  bei  denen  alle  russischen  Angrisse
  abgeschlagen  wurden.  Es  verbleiben  #
250  bis  300  Kilometer  Frontraum.  wo  die

sen  uns  so  unerhort  vicke  Gefangene  abgen  onmBmen
  haben  wollen.  Erfahrungsgemäß  entfäilt
im  bheutigen  Krieg  angesich:  der  vervielfalligeuden
  Wirkung  ds  Repelier=  und  Maschinengew
  ehre?  sowie  der  Sch  nellseuergeschutze  bei
reiner  Abwehr  regelmaßig  weniger  als  ein  Znsamerist
  auf  den  Meter  Besetzungsdichte.  Rechnel
  man  aber  einen  Kämpfer  pro  Meter,  so  ergibt
  dies  auf  250  bis  200  Kilometer  250.000
bis  300.000  Mann.  Damit  hätte  der  Feind  alle
unfere  an  angegrifsenen  Stellen  lämpfenden
Truppen  bis  auf  den  letzten  Tambour  als  gejangen
  abgeführt.  Zähli  nan  dazu  noch  eine
enijprechende  Menge  bluliger  Verluste,  so  wärc
gemäß  den  russischen  Angaben  selbst  bei  Annahme
  außergewöhnlich  dichler  Besaßung  von
zwei  Mann  pro  Meler  von  den  zuerst  angegriffenen
  Truppen  weder  in  Wolhmien  noch  in  Ost—
gaiizien  ein  tauglicher  Kämpfer  in  der  Gefechtslirie
  ubrig  Pebtiehen.  Die  Ablichten,  solcher,  auch
fur  den  Laien  handgreiflichen  Lügen  finden
cinige  Erklärung  im  Treiben  russischer  Sendlinge
in  berschiedenen,  von  der  Ententepolitik  heimgesuchten
  neutralen  Hauptilähten.  Die  Russen  wolicn
  ofsenkundig  durch  unerhört  hohe  Beutezahlen

Rolf  saß  den  beiden  gegenüber  und  sfrroch
lange  kein  Wort.  Er  versuchte  Helenen.  Erlärungen
  zu  solgen  und  um  sich  zu  sehen,  aber
er  sah  nur  sie,  nach  deren  Anblick  er  all  diese
endlos  langen  Wochen  gelech  zt  und  sich  gesehnt
hatte.  Wie  sehr,  das  fühlte  er  erst  heute,  da
er  ihr  wieder  gegenübersaß,  ihre  Stimme  wieder
hörte,  den  füß.  herben  Duft  almete,  der  von  ihr
ausging.

Erst  beim  Diner  im  Hotel  de  l'Europe,
in  dem  vornehmen  Speisesaal,  in  dem  so  viele
Augen  sich  auf  Helene  richteten,  gewann  er  seine
ruhige  Halung  wieder.  Er  ward  sich  seinet
Plichten  bewußt.  Er  achtete  aufmerksam  aufs
seinen  e,ah  daß  er  die  Speisen  nicht  zu
rasch,  nicht  zu  heiß  und  nicht  zu  kalt  nahm.
Er  versorgte  Helene  über  den  Knaben  sort
mit  allem,  was  ihr  Blic  zu  suchen  schien.

s  zuerteseneB  Diner  wurde  sehr  rasch
lewiert.  Die  Zahl  der  Gäste  war  noch  nicht
groß.  Für  Salzburg  begann  die  Hauptsaison
erst  Ende  Juni.  Anfang  Juli.

Helenes  rechter  Seite  saß  ein  hübscher,
gun  aussehender  junger  Mensch.  Augenscheinlich
  ein  österreichischer  Olfizier  in  Jivil.

Er  versuchte  es,  mit  Helene  eine  Unterhattung
anzulnüpfen,  eber  sie  war  so  küh  d  gleichgültig,
  daß  er  bald  mit  eimtäuschtem  Gesicht
*  *  nd  ihr  nur  stumm  die  Speisen

e

e  sie  3  jeden  glech  fesselt  und  entzuett
  Und  er  wußte  nicht,  ob
ihm  bei  dlesem  Velt,  ein  wohl  Zeß  wehe  ward.
ach  Tisch  gingen  sie  in  den  wundervoll

ei-  eqten  Garten  binunter.  Helene  hatte  den
uf  eine  im  Haus  entfernten  Platz

bern.  der  von  6%  =  Lieblingsplatz  gewesen
war.  Er  lag  auf  elner  tleinen,  mit  Tleu  um.

2

die  Enttäuschungen  verwischen,  die  der  bisherige
Verlauf  der  Brussilowschen  Offensive,  mag  sie
Immerhin  einige  Erfolge  aufzuweisen  haben  uno
auch  nochs  leineswegs  abgeschlossen  sein,  bei  den
Verbündeten  u.  Neutralen  zweifellos  hervorgerufen
  hat.  Nicht  anders  sind  auch  die  geflissentlich
  verbreiteten  Schauermärchen  des  russischen
Generalstabs  uber  den  Uebertrin  ganzer  ösler:
reickisch  ungarischer  Truppenkörper  zu  deuten.  Es
in  lar,  daß  min  soichen  Nachrichten  das  Märchen
von  der  Lebenounfähigleit  der  Monarchie  wieder
ausgefrisck.!  werden  soll,  das  vor  dem  Krieg  zu
den  Haugtaltionen  der  Ententepoliti  gehörte,
in  den  zwei  letzten  Jahren  aber  durch  die  Tat
Lrunolichst  widerlegt  wurde.“
Die  russischen  Verluste  in  der  letzten
Offensive.
Wien,  17.  Juli.  Nach  der  „Neuen  Freien
Presse“  kommt  die  „Armeezeitung  Wilna“  in
einer  zahlenmaßigen  Betrachtung  über  die  russ.
Verlune  zu  einem  Ergebnie,  daß  das  russische
Sudwem  eer  in  einem  Kriegsmonat  klaum  weniger
  alr  500.0069  Mann  an  Toten  und  Verwun.
delen  einbüßte.  (.)
r—i  *'l

Bayerische  Ehrenlasel.

Kr.  A.  Während  der  Stellungslämpfe  um
brachte  am  12.  Februar  1916  eine  ge
wallige  Entzundung  von  Grubengaten  in  einer
nahen  Zeche  das  meinerne  Hauptgebäude,  aut
dem  sich  die  Beobachter  der  Fußartillerie  besanden,
  zum  Einurz  und  begrub  einen  Off#uzier
  schst  mehreren  Mannichaften  unter  den
Ttummern.  Sofort  eilte  der  unweil  beschär
ligte  Unteroffizier  (veorg  Schropp  der  3.  Ballerie
  NReseroe  Fuhartillerie  Negimente  Nr.  S
aus  Deckbelten,  B.=  A.  Stadtamhof,  mit  dem
Neserrinen  der  gleichken  Batterie  Georg  Heil
meier  enn  Schachten.  Dien#itlnecht  zu  Peiers
glaim,  B.-A.  Landehut,  unter  anderen  rasch
zusammengerufenen  Leuten  an  die  Unglücksflälte
  und  maa#t#ten  jich  an  das  schwierige  Ret
tungswerk.  ilubekummert  um  die  drohenden
Gefsähren  eines  Nacksturzes.  wälzten  Schropp
und  DOciümeier  in  raslofgem  Abmuhen  die  wuch
tigen  Mauerblöcke  zur  Seile  und  befreiten  nach
mehrnundiger  Arbeit  5  Schwerverletzte  aus
dem  Schutt.  Am  chwierigsten  aber  gestallete
sich  die  Bergung  des  Öffizieres,  dessen  Hilleruie
  man  nock  längere  Zeit  vernahm.  Hier
zeichneie  sich  Unierob#ier  und  Kriegsfreiwilliger
  Joferb  Aumer  2  der  34.  Baklterie  1.
Fußartille:i=  Menilne’rn#s,  berheirateter  Digm
laudwirt  au-s  B.  A.  Traunstein,  dur#,
besondere  Umick!  und  Taikraft  aus.  Von  dem
gewaliigen  Lumdrucke  del  der  Erplosion  sälber
zu  Boden  gemorfen.  haie  er  iid,  schnell  wie
der  usgerafft,  um  bilfrei##einingrei:en.  und
unter  groizier  Lebensgeiahr  aus  dein  mit  bei.
ßenden  Rauch  erfulliei  Schacht  einen  ichmer
verwundeten  Kanomier  zu  Tage  gefördert.  Da

147
—.

Slein,

rauf  deteiligie  er  jicl  auch  bei  der  Rettung
des  Offiniers.  Obmohl  ein  feindlicher  Feuerüberfall
  durc.  Granaenschwersien  Kaliber
den  Leiler  der  Arbeiten  urranlaßte,  seine  Mannschaflen

  zum  Unlertreten  anzuweiten,  ließen  sich
Aumer,  Schropp  und  L#lmeier  von  der  Forlsehung
  ihres  Liebes.  rerles  nicht  abhallen.  Dur!
den  erwähnten  Schacht  gelangte  Aumer  von
unlen  ber  in  die  Nahe  der  inzwischen  in  loderndes
  Feuer  aufgegangenen  Raumer,  wo  der
rerungluckle  Ossi#erlan.  doch  Heririeb  ihn
der  sic:  immer  dicktter  allammelnde  Qualm.
Ueohalb  er  sich  einen  anderen  Weg  suchte.  Endlich
  gelang  es  ihm.  indem  er  und  einige  Kameraden,
  darunter  Sckhror#.  abwech#eind  am
Brande  loschten  und  die  Sleinmassen  zur  Seite
larode  1,  bis  zu  dem  zwüchen  Trummern  eingeliemmien.
  leider  aber  bereits  entseelten  Offizier
  vorzudringen.  Ais  wohlverdienien  Lohn

shgenen  Anböbe,  eblühende  crotische  Büsche  umgaben

  Sessel  Tisch.  u  seinen  Füßen
lrachn  auf  den-  ngen  Rosenbeeien  die  ersten
keuschen,  weißen,  füß  duftenden  Blüten  auf.

Hans  spielte  auf  den  wohlgepflegten  Wegen
rings  um  den  kleinen  Hugel.  Plöplich  hörten
sie  ihn  gner  Jubelruf  ausstoßen.

c,  Elsie  rief  er  laut  und  froh.  Wenige

Min#ceit  später  stand  er  Hand  in  Hand  mit  der

kleinen  Reichenhaller  Freundin  vor  der  Mutter,

anz  rot  im  Gesicht.  Seine  bernsteinfarbenen

ugen,  die  so  gar  nichts  von  Helenes  Augen
hatten,  leuchteien.

„Das  ist  die  Elsie  Waadt,  Mutti,  meine
allerdeste  Freundin.  Sie  wird  dir  alle  Tage
Zoklamen  oflücken,  und  hier  ist  #  mit  ihrer
Großmutter  und  Fräslein,  und  Fräulein  will
mit  uns  spieler

Ein  Aulichte,  sehr  einfach  gekleidetes  Mädchen
  tauchte  hinter  den  Kindern  auf.

rau  Präsident  ist  mit  ihren  Gästen  im

Saal.  Wenn  n  gnädige  Frau  gestatten,  daß  Hans

mit  Elsie  spielen  darf?  Ich  werde  gut  achte


Helene  nickte  freundlie  8
tollten  wie  kleine  Wilde  d  *  i*e  Die  Ainder
„Die  Kleine  ist  die  Cee  der  Frau  Präsdem
  von  Kap  Prot  erklärte  Rolf.  „Eine
sehr  Ebei  alte,

Es  ist  gute  Gesellschaft  in  der  Pension  7“
8  an  die  Dteinn
"C  wenigen  Ausnahmen
nd  der  Jun  e?
on  es  nicht  alleln.“
Unterton  von  nicht  zu

en,  ja.“

Das  blühende  Aussehen
Sie  fragte  es  mit  einem
bannender  Sorge.

(Fortsetzung  folgt.)