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Nr. 185) Betrifft die Einkommen= und Ergänzungssteuer-Zu=
und Abgänge für das IV. Vierteljahr des Steuerjahres 1913.
Die Magistrate der Städte sowie die Herren Guts= und Gemeindevorsteher des Kreises ersuche ich unter Bezugnahme
auf meine Kreisblattsbekanntmachung vom 11. April 1913 — Kreisblatt Stück 32 —, die Zusammenstellungen
der Steuer-Zu= und Abgänge für das IV. Vierteljahr des Steuerjahres 1913 anzufertigen.
In die Zusammenstellungen, zu denen die Roldenhauer'sche Druckerei hier Formulare vorrätig hält, sind nur
die Endsummen, die sich aus den im laufenden Vierteljahr diesseits festgesetzten und übersandten Zu= und Abgangslisten
ergeben, aufzunehmen.
Die Zu= und die Abgangslisten haben je für sich laufende Nummern. Liegen mehrere Zu= oder Abgangslisten
vor, dann ist die Reihenfolge der laufenden Nummern für die Eintragung in die Zusammenstellung maßgebend.
Näheren Anhalt für die Anfertigung der Zusammenstellungen ergeben die in der oben erwähnten Kreisblattsbekanntmachung
abegedruckten Muster 4 und 5.
Falls Steuer-Zu= bezw. Abgänge im laufenden Vierteljahr nicht vorgekommen sind, hat der Ortsvorstand entsprecheunde
Fehlanzeigen nach den unten abgedruckten Mustern a bezw. b anzufertigen.
Die Zusammenstellungen der Zzu- und Abgänge sowie die dazu gehörigen einzelnen Zuund
Abgangslisten oder die entksprechenden Fehlanzeigen sind bis zum 16. d. Mis. früh
hierher einzusenden. · .
Im III. Vierteljahr waren die Zusammenstellungen vielfach nicht unterschrieben oder unrichtig ausgefüllt, oder
sie fehlten ganz, oder die Einzellisten waren nicht beigefügt, so daß umfangreiche Rückschriften nötig wurden und Verzögerungen
entstanden.
Diesmal müssen wegen des Schlusses des Rechnungsjahres die Arbeiten pünktlich der Königlichen Regierung
vorgelegt werden. Ortsvorsteher, die unbrauchbare oder unvollständige Arbeiten einsenden, haben daher zu erwarten, daß
sie zwecks Beseitigung der Mängel zum persönlichen Erscheinen aufgefordert werden.
Sofern an einem Orte Steuerbeträge ungeachtet der versuchten Zwangsbeitreibung rückständig geblieben sind,
haben die betreffenden Ortsvorstände noch eine besondere Ausfall-Liste, welche nach dem Muster XXX der Ausführungsanweisung
zum Einkommensteuer-Gesetz aufgestellt und von dem Vollziehungsbeamten und dem Ortsvorsteher an den entsprechenden
Stellen unterschriftlich vollzogen sein muß, in zweifacher Ausfertigung unter Anschluß des Protokolls über die
fruchtlose Pfändung bis zum 25. März d. Is. der Kgl. Kreiskasse einzureichen.
Schlawe, den 4. März 1914. Der Vorsitzende der Einkommensteuer-Veranlagungs-Kommission.
J. A. von Baumbach, Regierungsassessor.
Muster zu Jehlanzeigen.
a) Einkommensteuer= und Ergänzungssteuer-Hugänge sind während des IV. Vierteljahres des Steuerjahres 1913
im Gemeinde-(Guts-) Bezirk nicht vorgekommen.
Ort, Datum. Unterschrift.
b. Einkommensteuer= und Ergänzungssteuer-Abgänge sind während des IV. Vierteljahres des Steuerjahres 1913
im Gemeinde= (Guts-) Bezirk nicht vorgekommen.
Ort, Datum. Unterschrift.
Nr. 186) Im Monat Februar 1914 haben Jagdscheine erhalten:
A. Jahresjagdscheine.
1 von Clav#é Bouhaben Rittergutsbesitzer Vellin gültig v. 7. 2. 14.
2I March Hermann Bauerhofsbesitzer Neuenhagen Abtei „ „ 17. 2. 14.
3Holz August Bauerhofsbesitzer Neuenhagen Abtei „ „ 17. 2. 14.
4 Syring Ferdinand Altsitzer Zitzmin „ „ 24. 2. 14.
5/Sryring Anton Bauerhofsbesitzer Zitzmin „ „ 24. 2. 14.
6/Panten August Halbbauer Zitzmin „ „ 26. 2. 14.
B. unenlgelfliche Jagdscheine.
1| Kühne Fürstlich Hohenzollern= Suckow gültig v. 7. 2. 14.
scher Forstassessor
2|Ulbrich Fürstlich Hohen- Suckow „ „ 7. 2. 14.
zollernscher Förster
3Stecher Fürstlich Hohen- Lantow „ „ 7. 2. 14.
zollernscher Förster
4|Klotz Fürstlich Hohen- Sandhof „ „ 7. 2. 14.
gollernscher Förster
Schlawe, den 3. März 1914. Der Landrat. J. A: von Baumbach, Regierungsassessor.
Nr. 187) Unter Bezugnahme auf meine Kreisblattsverfügung vom 9. März und 15. März 1904 — Krbl. Nr. 22
und 24 für 1904 — ersuche ich die städlischen Polizeiverwalkungen und die Herren Amksvorsteher des Kreises
für die Frühjahrsbesserung der öffentl. Wege, Räumung der Gräben und Instandsetzung
der Wegweiser und Ortstafeln, soweit dies noch nicht geschehen, die erforderlichen Anordnungen
ungesäumi zu (reffen.
Insbesondere ist dafür Sorge zu tragen, daß die in den Wegen vorhandenen Löcher mit geeignetem Material
ausgefüllt die Geleise eingeebnet, die Fahrbahnen genügend abgerundet und, soweit nötig, mit Kies oder Grand befahren,
die Seitengräben und etwaige Durchlässe gereinigt werden, auch Vorkehrung getroffen wird, daß durch Anlegung kleiner
Abflußrinnnen auf den Banketten das Wasser von den Wegen stets abfließen kann.