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der erste, der sich in einen Staat, in eine Hierarchie zusammen
verflocht, der erste Orden, bei welchem schon, kraft der
Fundation, alle Kloͤster dem Pabste unterworfen seyn sollten.
Die neue Einrichrung eines alten Mbnchordens wirkte um so viel
mehr, da seit dem neunten Jahrhunderte von Jeit zu Zeit Mönche
auf den päbstlichen Stuhl komen. Der Mduch, an monachalische
Frömmigkeit gewöhnt, suchte, wenn er Pabst geworden war, die
Principien seiner Frdmmigkeit allgemein herrscheud zu machen.
Von der Zeit an steht man den Eifer der Paͤbste für den Coͤlibat
der Geistlichen allgemein werden. Eine allgemeine Montur wird
unter der Geistlichkeit eingeführt, die der Geistliche tragen mußte,
nicht bloß wenn er in oflicio war, sondern auch wenn er ausging.
Der Mönch war seiner ganzen Erziehung nach an strengen
Gehorsam gewöhnt. Nirgends herrscht mehr Despotismus,
als unter den Mönchsorden und Klöstern. Wer selbst ein hartes
Noviziat überstanden hat, wird selten gelinder gegen andere
Novizen. Man gewöhnt sich so streng an Befehlen,
glaubt Anderen den Weg, den man selbst hat machen mössen,
nicht erleichtern zu dürfen. Es ist eine allgemeine Bemerkung,
die sich durch die ganze Pabstgeschichte bewährt: Wo irgend
ein streug regierender Pabst war, war es ein Mönch, und
wenn es ein recht barbarisch regierender Pabst war, war esein
Bektelmönch. Endlich hat die Veränderung, daß Moͤnche
zur Regierung kamen, das gewirkt, daß dadurch in die Hierarchie
ein gewisser Esprit de corps gebracht wurde. Bei den
Geistlichen und Mönchen ist dieser am meisten berrschend. Sie'
hielten sich dazu berufen, daß sie nächst Gott nichts verbinde,
als Zwang ihres Ordens.
Männer mit diesen Principien kamen seit dem Ende des
neunten, besonders des zehnten Jahrhunderts auf den päbstlichen
Stuhl. So stand's, wie Gregor VII. (1073 bis
4085) noch als Subdiaconus zu wirken anfing. Ein Mann,