Metadata : Bei den Fahnen des III. Armeekorps von Metz bis le Mans.

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pagné,  seinen  Marsch  nach  dem  zwischen  Champagné  und  Changé
gelegenen  les  Arches  Chateau  antreten,  war  jedoch  gezwungen,
einen  weiten  Umweg  zu  wählen,  um  nicht  in  das  Feuer
der  auf  dem  Plateau  d'Auvours  aufgestellten  übermächtigen
Artillerie  zu  geraten,  die  den  geraden  Weg  vollständig  beherrschte.
  Um  11  Uhr  hatte  der  General  von  Alvensleben
den  Vormarsch  der  11ten  Brigade  auf  les  Noyers-Chateau,
welches  etwa  2  Kilometer  südlich  von  les  Arches  Chateau  liegt,
längs  des  Guêé-Perray-Baches  befohlen.  Sowie  die  Bataillone
den  Marsch  antraten,  schickten  sich  starke  Kolonnen  an,  von
dem  Plateau  d'Auvours  ihnen  in  die  Flanke  zu  fallen,  und  es
mußte  daher  das  ganze  35ste  Regiment  an  dem  Guê-Perray-Bach
  mit  der  Front  nach  den  Höhen  aufmarschieren,  um  diesen
Angriff  abzuweisen.  Das  20ste  Regiment  ging  unterdessen
längs  des  Ochsenweges,  ein  die  Chausseen  nach  le  Mans
kreuzender  Hohlweg,  gegen  les  Noyers  Chateau  vor  und  wurde
nach  Einnahme  dieses  Ortes  und  Besetzung  der  dabei  gelegenen
Huisne-Brücke  von  feindlicher  Uebermacht  heftig  bedrängt  und
beinahe  in  beiden  Flügeln  umfaßt,  so  daß  alle  Kräfte  zusammengerafft
  und  in  die  erste  Linie  gezogen  werden  mußten,  um
diesem  Ansturm  die  Spitze  zu  bieten.  Auch  die  35er  wurden
herangezogen,  nachdem  der  Führer  der  Brigade,  Oberst  von
Flatow,  die  Meldung  erhalten  hatte,  daß  die  12te  Brigade  im
Anmarsch  auf  les  Arches-Chateau  sei.  Starke  Verluste,  besonders
  an  Offizieren,  traf  das  20ste  Regiment,  auch  fing  bereits
  an  die  Munition  zu  mangeln,  doch  gelang  es  dem  Feinde
nicht,  die  tapfern  Streiter  in  dem  hin=  und  herwogenden  Gefechte
  zurückzudrängen,  aber  auch  Fortschritte  über  les  Noyers-Chateau
  hinaus  vermochten  diese  nicht  zu  machen,  die  beabsichtigte
  Umgehung  war  daher  als  gescheitert  zu  betrachten,  und
der  General  von  Stülpnagel  mußte  mit  der  5öten  Division  zum
Frontal-Angriff  auf  die  feindliche  Stellung  schreiten.  Der
Kernpunkt  derselben  war  ein  etwa  2  ½  Kilometer  südwestlich
Changé  am  Waldrande  gelegenes  Dorf,  le  Tertre,  welches  sehr
stark  besetzt  und  verschanzt  war.  Um  1  Uhr  erhielt  das  52ste
Regiment  den  Befehl,  dagegen  vorzugehen,  während  die  6  Kompanien
  des  12ten  Regiments  auf  den  Marktplatz  von  Changé
rückten.  Das  Gefecht  sollte  vorerst  hinhaltend  geführt  werden,