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gewiß nicht gegen unsere Heeresleitung richten, die in ihrer doppelten
Aufgabe in ihrem Willen und Tun außerordentlich beschränkt war,
sondern er gebührt unserer Regierung, die es trotz aller Mahnungen
nicht verstanden hatte, im Osten dauernde Sustände zu
schaffen, und durch die Errichtung des HKönigreichs Dolen es von
vornherein unmöglich gemacht hatte, mit Rußland zu einem wirklichen
Krieden zu gelangen.
Die große Schlacht.
Bindenburg war, wie wir sahen, entschlossen, die Entscheidung
des Krieges im Angriff zu suchen. In diesem Sinne hatte er versucht,
im GOsten möglichst bald zum Frieden zu gelangen; diesem
Entschluß entsprechend, wurden die Streitkräfte aus dem Gsten nach
dem Westen befördert. In gleichem Sinne mußte man aber auch
frühzeitig bestimmen, wo der Angriff stattzufinden habe, denn wenn
er gelingen sollte, mußte er auf das sorgfältigste vorbereitet werden.
Die Artillerie, die Minenwerfer und ungeheure Mengen MWunition
mußten herangeschafft, die für den Angriff nötige Infanterie herangeführt
werden; die Derwundetenfürsorge mußte geregelt, der ganze
Nackschub, dessen eine gewaltige Armee bedarf, mußte ermöglicht
und geordnet werden. Das Überbrücken der Gräben und Crichterfelder,
der rasche Bau der Nachschubstraßen und Kleinbahnen, die
Deckung gegen Fliegersicht mußten vorbereitet werden; kurz, es
war unendlich viel zu tun. Auch die Batterien mußten eingefahren
und versteint, die Batteriepläne hergestellt werden, und das alles
mußte der Sicht und dem Gehör des Feindes entzogen werden,
denn auf Überraschung durfte man nicht verzichten, wenn man einen
Erfolg erzielen wollte. Die Deutschen suchten daher die Gegner
über den Ort des Angriffs zu täuschen, diese andererseits suchten
zu ermitteln, wo er stattfinden würde. Die Kanonen donnerten alle
Tage auf der ganzen Front. Ab und zu ging auch ein Munitionsstapel
in die Cuft. Da das aber überall an der Front passierte, gab
es keinen sicheren Anhalt für die kommenden Ereignisse. Auch
wurden von den Deutschen, um den Sweck zu erreichen, an den
verschiedensten Fronten Angriffsarbeiten vorgenommen, die den
Gegner täuschen, eintretendenfalls aber auch späteren Angriffen
wirklich dienen sollten. Auf diese Weise gelang es, dem Gegner,
der natürlich wußte, daß wir angreifen wollten, den Ort des Angriffs
lange Seit zu verbergen; nur wenige Tage vor dem Beginn
wurde er durch Uberläufer verraten. Der Feind konnte sich daher
auch nur ganz im allgemeinen vorbereiten.
Die Engländer und Franzosen standen immer noch getrennt; die
eesteren, durch Zelgier und Hortugiesen verstärkt, von der Meeresküste
bis St. Quentin, die letzteren, jetzt unter Hétain, weiter südlich.
Hinter jedem der beiden Abschnitte waren einige Armeen als Sonder-