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die man Indien geschlagen, in der Folge durch Weisheit
und Güte wieder geheilt. Sehn wir zu:
In seinem Buch „Daszmoderne Indien",
sagt Campbell: „Zu den Zeiten seiner eingeborenen
rinzen war Indien ein zahlungsfähigee Land“.
Die Zahl seiner Fürsten war groß und ihre Lebens--weise
üppiger, als es je in Europa erhört war; allein
ihre Bölker waren, gewinnreich beschäftigt, im Genusse
eines Komforts, der aller Wahrscheinlichkeit
nach reichlich so groß war als in irgend einem Lande
des Westens. Zetzt aber, nachdem dies große Land
länger als ein Jahrhundert einer ausschließlich britischen
Herrschaft unterworfen war, finden wir ein
ganz anderes Bild; die Fürsten und ihre Pracht
sind verschwunden, und ihre Paläste sind von bloßen
Beamten bewohnt, welche die Ergebnisse einer überaus
drückenden Besteuerung einsammeln, die von
da nach Kalkutta geschafft werden, wo ein Vertreter
ihrer Majestät der Königin und Keaiserin installiert ist,
der sich ernste Sorgen über die unliebsame Tatsache
macht, daß, wenn er den öffentlichen Bankerott
vermeiden will, er auch fernerhin eine Gewalt mißbrauchen
muß, um die Hunderte Millionen Chinesen
zu vergiften und zu demoralisieren. Denn sie liefern
ihm beinahe ein Biertel der Einnahmen, über die
er verfügt (ungefähr 50 Millionen Dollars Opiumsteuer).“
Ich folge hier und im folgenden der Schrift
des berühmten amerikanischen Nationalökonomen
9. C. Carey „Verkehr, Christentum und
i vilisation gegen britischen Freiban
del). Seine Aussage besagt vorläufig:
*) Seitenzahlen zitieren kann ich nicht, weil ich die seltene
Schrift nur in Schreibmaschinenkopie besitze.