□— UU□. Sonntag, 12. märz 1916
Eine Stütze Portugals waren noch immer seine zieren. Die deutsche Prisenordnung wurde schon lischer Befehle sind den neutralen Reglerungen
Ma Suentnt Pert 6 keen rmle an borher auf Grund der Bestimmungen der Lon- mit der Denkschrift vom 8. Februar 1916 zuard.
d i Deutsch-Ostafrika und „Deutsch-Südce#ft“ viel.de Geekriegsrechts-Erflärung ohne jede Ein- #chelt. worden. Die Veehie nderre di-Fastmenstellung
dir 3 Ztg-, sind in der leicht kostet dem portugisischen Staat der Krieg ur f erlassen. Dadurch wurde anerkannt, den Erklärungen des englischen Botsche-ters
che vom 18. bie 25. Februar 35 Echiffe auch sie. daß vie gelienden Bestimmungen des Völker- in. Washington vom 25. August 1914. Die
3 indes mit über 20 Toen 5 ver- Der demsche Auhenhandel mit po rtutal war 14 die dem legalen Handel der Aitralen deutsche Regierung hat gehofft, daß dieses
gemeldet worden, die nich zu den Kriegs- dem & in Stei sauch mit den- Kriegführenden die Freihelt des Tatsachenmaterial die neut#alen Regierungen
verlusten zu rechnen sind. (3.) in den letzten Jahren vor dem aige C Meeres sicherten, deutscherseits in vollem Um. #auf Grund der von der Regierung der Ver.
6 * bra zeien z Hiel aa abseisten boge sang berücksichtigt werden sollten. einigten Staaten am 23. Januar 1916 9
« Ipåkkugal unter den europäischen Ländem im England lehnte es im Gegensatz hierzu ab,|machten Entwaffnungsvorschläge instondsetn
porhadl. Jahre 1913 den 16. Platz ein; nur Bulgarien, die Londoner Seekriegsrechts-Erllärung zu ra„ würde, die Entwaffnung der Handeleschiffe
O ich-1 d Portugal. Friechenland, Wo ro und Serbien stonden Ktifizieren und begann nach dem Ausbruch den kr shen Tatsächlich ist aber die Bewaffesterreich-Ungarn
un ortug hinter ihm noch 4 Immerhin hatte sich elegalen Handel der neutralen Staaten zu be- mit Eeschützen von unseren Gegnern mit
Wien, 10. März. In den sormellen Be in dem lehten Jn#sfünzt vor dem Ausbruch des schränlen, um dadurch Deutschland m Lessen. grohe Energie weiterbetrieben worden.
giehungen zuischen boöerweich ndar und Por-)Krieges die Ausfuhr von Deutschland na Por, Den systematischen Verschärsungen er D eressder Grundsatz der amerikanischen Regierung,
tugal wird zunächst keine Veränderung ein- mgal dem Werte nach fast verdoppelt, denn bbande Bestimmungen vom 5. August, ; ug. „ihre Bürger von feindlichen Handelsschiffen
Trnse 8 g5 in gehaneie Lüfen Aisgenden 21. Septemder und 29. Okioder soigte am 3.nicht fernzuhalten, wurde von England und
erreichisch ungarischen Sch
Jahl, bisher nicht beschlagnahmt worden sind.
Der portugiesische Geschäftsträger in Wien wird
Qunuer 60
Verlorene leiadlichen Gfl
Frankfurt a. M., Nach einer
gebiet anzuschen fei, in welchem. die * gsleiue chiffe U-Boote leicht zerstören und
dieser betrug 1909 nur 29,3 Millionen, dage- e
li November 1914 ein Erlaßz der britischen Ab- seinen Allerten dazu benũtzt, Handeisschiffe für
gen 1913 520 * ienen Nor ) miralität, daß die ganze Nordeen als Kriegs-den Angriff zu bewaffnen. So können nämlich
daher vorläufig seine Pässe nicht grhlen und
hatte bis heute mittag keinen Auftrag seiner
Regierung, abzureisen oder seine Pässe zu verlangen.
Auch der österreichische Gesandte in
Lissabon wird vorderhand nicht abberufen werden.
Wie sich die Beziehungen weiter gestalten
werden, bleibt allerdings unsicher. Im 0!
rigen mißt' man dem Kriegsausbruch zwise
Deutschland und Portugal teine wesentliche
deutung bei. Es ist selbstverständlich, daß hitter
den Völkerrechtsverletzungen Portugals als
treibende Kraft England stand, das auf den
Diebstahl der deutschen Schiffe hindrängte. Die
Nachteile für Portugal werden sich bei der
tiufrechaung über den Krieg zeigen, da dann
die portugiesischen Kolonien in die Ab-A#haes
eingeschlossen werden.
Die Zerrüttung der portug.
Finanzen.
Die Zerrüttung der Finanzverhältnisse Portugals
läßt sich in wenigen Jiffern markant ausdrücken.
Das Staatebudget für 1916 17 zeigt
im Voranschlag einen Fehlbetrag von 18 Millionen;
der Notenumlauf der Staatsbank hat
bei unverändertem Goldbestand sprungweise zugenommen.
Dementsprechend bildete sich ein
Goldagio (bis zu 60 Proz.) heraus. Wie weit
das Gold der Staatsbank überhaupt noch im
Lande ist, steht dahin. Vielleicht ist es schon in
London neben dem belgischen, russischen und
französischen eingesargt. Unlängst wurde gemeldet,
der englische Finanzmann Lord Baring
weile in Lissabon wegen Uebernahme von 6 Millionen
Pfund Sterling poritugiesischer Anleihe.
wäre dann der Preis, um den das Land
den letzten Rest von politischer Ubhängigreit
und Ehre an England verkaufte: ein Sieg der
auch anderwärts bewährten englischen Politik,
die Kleinen so mürbe zu machen, daß sie sich
Wiebus, in Englands Arme werfen müssen.
über 100 Millionen M. täglichen
it die England jetzt vergeudet,
und den in die Milliarden gehenden „Vorschüssen“
an die Verbündeten läßt sich schon etwas
erreichen.
An Deutschland wird Portugal natürlich keine
Zinsen mehr zahlen, so lange der Kriegszustand
währt; doch auch damit ändert sich nichts gegenüber
den bestehenden Zuständen. Die portugiesische
Regierung hatte nämlich schon im Herbst
1914 verkündet, daß sic ihre MUnleihezinsen nur
noch in Lissabon bezahlen würde, eine Er.
klärung, die ausgesprochen gegen Drutschland
gerichtet rar. Es gehört keine Sehergabe zur
Voraussage, daß Portugals Finanzwirtschaft
durch seine offene Teilnahme am Kriege gegen
die Mittelmächte völliger Zerrüttung zutreiben
wird. Ungeheure Zunahme der Verschuldung
starke Ausnützung der Notenpresse, Stocken jeglichen
regulären Handelsverkehrs werden das
Land dem wirtschaftlichen Untergang zutreiben.
—.
Siegesziel.
#####blung Sn W. H. Geinder#.
15 Die von der Sonne halb geblendeten Augen
mit der Hand beschattend, starrte er unverwandt
nach dem Fenfter binauf, und sein Ant-('6,
das eben noch von einer fast marmornen
Blasse gewesen war, hatte sich jäh mit
dunkler Röte überzogen. Bielleicht glaubte er
in diesem Moment noch an eine Vision, an
eine wunderbare Aehnulichkeit oder an ein Trugbild
der Phantasie. Aver eine einzige Frage
würde ja hinreichen, ihn von der Wirklichkeit
seiner Wahrnebmung zu über3zeugen. Und was
hätte er dann von ihr denken sollen, wenn ihr
Benebmen den Schluß zugelassen hätte, daß sie
einer Begegnung mit ihm geflissentlich habe
ausweichen wollen:
ein, eine solche Vermutung durfte nicht
in ihm auf'’ommen — nicht für einen einzigen
Augenblick! Sie war dienstfrei und
konn#e für die Dauer der nächsten Stunden
hingehen, wohin es ihr beliebte. So winkte
sie ihm grüßend zu und stand gleichzeitig auf,
um in den Garten hinab zu gehen. Ihre Füße
waren bleischwer, und während sie den langestreckten
Sgaln dorchlhrinn hane sie ein Ge-2
als ob sie nimmermehr bis an sein Ende
elangen r nn 6r#5 überlegte in verzweifelter
nstrengung, was sie «
es war ja Frewerständlicb, daß es etwas beonders
1c##de= und Trostreiches sein müsse.
Aber ihr Gehirn war wie ausgebrannt, eine
dumpfe Schwere lastete auf ihrer Stirn, und
roitt k4n steinerne Zentnerlast auch lag es in
rer B
E□
. * « » .
#n ##ca nennei
Der türkische Bericht.
onstantinonel 10. März. Das Hauptquartier
meldet: Nachdem der Feind an der
Irakfront östlich von Felahie keinen Erfolg mit
seinen unvorbereiteten Angriffen hatte, nahm
er seit einem Monat zu allen möglichen Mitteln
seine Zuflucht, um sich unseren Stellungen zu
nähern. In den letzten Tagen näherte sich der
Feind bis auf 150 bis 200 Meter unseren vorgeschobenen
Schützengräben und verriet durch
Anzeichen, dah er einen entscheidenden Angriff
vorbereitete. Am 8. März morgens griff der
Feind vom rechten Ufer des Tigris mit seinen
Hauptkrästen an. Der Kampf dauerte bis
Sonnenuntergang. Der Feind ktonnte mit Hilfe
von Unterstützungen, die er eilig mit seiner
Stromflotte auf diesen Flügel brachte, einen
Teil unserer Schützengräben besetzen, aber dank
einem kräftigen heldenhaften Gegenan riff unserer
Reserven wurden die vom Felnde besetzten
Gräben volllommen wiedererobert und
der Feind nach seinen alten Stellungen mrück.
gejagt. Der Feind ließ in den Gräben 2000
Tote und eine große Menge Waffen uno Munition
liegen. Unsere Verluste sind verhältnismähig
geringer. Keine wichtigen Nachrichten
von den anderen Fronten-Die
Kämpfe in Mesopotamien.
London, 10. März. General Aylmer rückte
am 6. März“ auf dem rechten Ufer des Tigris
vor und erreichte Essinn, eine Stellung 7 Meilen
PAalich von Kut-el-Amara. Die Stellung wurde
egriffen, aber Aylmer vermochte den Feind
nicht daraus zu vertreiben. Ammer meldet: Der
leide sehr (?7) und zeige, abgesehen von
Verstärkungsarbeiten in seiner Stellung, keine
Täligleit. Unsere Verluste seien nicht schwer.
Deutschland und Amerils.
Die neue deutsche Erklärung.
Berlin, 10. März.
Der deutsche Botschafter in Washington
machte im Auftrage der deutschen Regierung
dem Staatssekretär der Vereinigten Staaten
von Amerika folgende Mitteilung:
Die Kaiserliche Regierung legt Wert darauf,
die bisherige Entwicklung noch einmal mit all
der Offenheit zu prczisieren, die den freundschaftlichen
Beskhungen der beiden großen Völler
und dem ehrlichen Wunsch der Kaiserlichen
Regierung, diese vor allen Trübungen zu bewahren,
entspricht.
Bei Beginn des Krieges hat die deutsche Regietung
auf Vorschlag der Vereinigten Staaten
von Amerika sich sofort bereit erklärt, die
Londoner ——— — zu ratifis
N i ewuht geworden wäre
wie sie d n vielbogigen Kreuzgang und
über die Steinfliesen der Treppe
bis m den
sie si lötzlich nur noch
von dem Rollstuhl entsernt, und sie nahm alle
Krass *&3:1 Willens 3zusammen, um sich zu einem
Lächeln zu zw suass i nächsten Moment
we a- eine abgezehrte Hand, die ihr
yglühend heiß erschien, 16 in stummer Vewegung
ausgestreckte Rechte, und eine liebe, vertraute
Stimme chlug an ihr Ohr:
„Fräulein Margarete — Fräulein Willim !
Ich leide uhein doch nicht an Halluzinationen!
Es ist Wahrheit — himmlische Wahrheit! Leibhaftig
und lebendig darf ich Sie begrüßen!“
Es war gut, daß
Erregung so olele nkte, mochte:
sie auch kaum erfaßt h
edenn gen
II
hatte sie doch in 1# kü elnIbre•h Ner.
ven — oder war es ihr redellisches Herz? —
Woenigslene notdürftig. wieder unter dos Re.
giment ihres Wuuemnh en.
„Ja, lieber Herr „lch bin es“,
sagte sie, erstaunt über den — fremben
Klang ihrer Stimme, die ihr selber wie aus
weiter Ferne zu kommen schien. gaund am Ende
ift es nicht eimmal allzu wunderdar, daß wir
uns hier begegnen. Mein Vater pflegt zu
lage en: Das Stückchen Weltall, auf das wir
#men, schwerfälligen ent en 7— sind,
En so winzig, daß m ez beim beften
lllenn nchi auf d#e Thee r- kann,
rechen, un ohne
ken dber. n 8
and hlel sieh
srelqeben wolle, lablhr mlt lraaendein Blick in
schiffahrt jeder chwersten
n Minen und Kriegsschiffe Fie “o“
Der Protest der neutralen Staaten hattek#e
Erfolg. Schon von diesem Zeitpunkt an ben
bollelrechtsul
kämpfen sollten.
arten hinab gekommen war, sah
um wenige Schritte
er in Keinet #enigen .
Art den
es kaum noch eine Freiheit des neutralen Handels
mit Deutschland.
Im Februar 1915 sah Deutschland sich gezwungen,
Gegenmahnahmen zu treffen, die das
Krige Verfahren der Gegner be-Es
wählte für die Gegenmahnahmen
neue Kriegsmittel, deren Verwendung
im Völkerrecht überhaupt noch nicht getegelt
war. Es brach damit kein geltendes
Ten. sondern trug nur der Eigenart der neuen
— des U-Bootes — Rechnung. Der
Gedlbch der neuen Waffe mußte die Bewegungsfreiheit
der Nentralen einschränken und
bildete eine Gefahr, der durch eine besondere
Warnung begegnet werden sollte, entsprechend
der vorausgegangenen englischen Warnung vor
den Gefahren des Kriegsgebietes in der Nordsee.
Die Regierung der Vereinigten Staaten von
Amerika trat, da beide kriegführenden Parteien,
in der deutschen Note vom 17. Februar 1915
und in der englischen Note vom 18. und 20.
Februar 1915, den Anspruch erhoben haben,
daß ihr Vorgehen nur eine Vergeltung der
Rechtsbrüche der Gegner sei, an beide kriegführenden
Parteien heran, um nochmals zu
versuchen, das vor dem Kriege anerkannte Völkerrecht
wieder zur Geltung zu bringen. Sie
forderte einerseits Deutschland auf, den Gebrauch
seiner neuen Waffe den Bestimmungen
für die alten Seekriegsmittel anzupassen, andererseits
England, Lebensmittel für die nichtkämpfende
Bevölkerung Deutschlands zur Verteilung
unter amerikanischer Kontrolle passieren
zu lassen.
Deutschland erklärte am 1. März 1915 seine
Bereitwilligkeit, während England am 15. März
eine Verständigung auf Grund der amerikanischen
Vorschläge ablehnte. England brseitigte
sogar durch seine Order vom 11. März 1915
den letzten Rest der völkerrechtsmäßigen Frei
heit des neutralen ndels mit Deuts
und dessen neutralen Nachbarländern. Der aansdn
war, Deutschland durch Aushungerung zu bezwingen.
Trotdem entsprach Deutschland im
weiteren Kriegsverlauf, nachdem bei verschiedenen
Gelegenheiten gegen seinen Wunsch und
Willen neutrale Bürger ums Leben gekommen
waren, in der praktischen Verwendung
U-Bootswaffe den Wünschen der ameri esisce
Regierung in so entgegenkommender Weise,
die Rechte Neutraler auf den legalen Handel
tatsächlich deutscherseits überall unbeschränkt waren.
Nunmehr machte England dem U-Boot
die Ausübung des den Völlerrechtsbestimmungen
entsprechenden Handelskrieges dadurch unmöglich,
daß es nahezu sämtliche Handelsschiffe
bewaffnete und den angriffsweisen Gebrauch ver
Eeschütze anordnete. Die Photographien eng-Augen.
„Ja, hätten Sie denn den Wun ch gehabt,
seiner
mir auszuweichen? In meinen all wäre
* am Ende doch nicht gar so #chwer Hewesen.
ue Ihr Herr Vater meint. Denn ich bin
1050, um ein gut Teil schwerschllger als ##
Millionen meiner Mitmenschen, die auf zwei
gesunden Beinen lausen.“
Ihr Blick, der sich unwdurrkich vor dem
leinigen gesenkt hatte, glitt herab bis zu der
Decke, die eine fürsorgliche Hand über seinen
Unterkörper gebreitet hatte. Die Formen, die
sich unter dieser laichten Hülle abzeichneten, erinnerten
sie noch grausamer als seine bitteren
Worte an die Shlberkenn — Geschicks.
Würgend stieg es ihr aus der Brust bis zur
Kehle empor. Und ihr war, als ob sle ersticken
müßte, wenn sie ihren Jammer und ihre Verzwistn
nicht laut binaueschreien könnte.
cht um den Preis ihreg. Lebens hätte sie lich
ietzt das Uiebe und tröstti ort abringen
können. das sie ihm batee, agen wollen, weil
sie siger war- daß er es von ihr erwartete.
Ee blieb ungewiß, welche Deutung Bernhard
Sewald jn Verstummen hab. Vlelleicht
zerbrach er sich über seine Ursache gar nicht den
Kopf, denn in bon sicht, das eben noch ein
san#eer Schimmer inngster Herzensfreude über-E#e##
Lette. war Plötzlich ein Ausdruck annn
orge
rrnr Mnonaict getsebe
fr er., „Sle sehen so. er
aus-, und Ihre lt be hunl n ist wie n
Da erst ka iste zum sen heh daß ihre
Ginger noch r von einlgen um ·
schlossen wurden, und sie —i ie frel.
„Nein, nein“, erwiderte ste haftig. „Etwas
Uebeimädne olelleicht — aber ich bln danz
6„ 2Fn Anwesenheit emerisanischer
an Bord gesichert glauben.
Waffengebrauchs wurde ergänzt durch die Weisung
an die Führer der Handelsschiffe, falsche
Flaggen zu führen und U-Boote zu rammen:
Kochscchten über ausgezahlte Prämien und die
Verleihung von Ehrenzeichen an erfolgreiche
Handelsschiffsführer zeigen die Wirku
Befehle. se
sich die Verbündeten angeschlossen.
amerikanische Rote an England vom 5
ber 1915) seit
Handel den deutschen
Deutschland die Ausfuhr unmöglich macht,
über Recht“
die Landgrenzen unterbindet, um die Hunger-Angriff
bewaffnet haben und dadur
e des Mihglũdens ihres An eisee
ürger
Der Befehl des
ng dieser
Diesem englischen Vorgehen haben
Jetzt steht Deutschland vor der Tatsache:
a) daß eine Dölkerrechtsmidrige. Blocka= (uogl.
. Moem -
einem Jahre den neutralen
Häfen fernhält und
b) daß völkerrechtswidrige Verschärfungen der
Konterbandebestimmungen (siehe amertkanische
Note an England vom 5. November 1915) seit
eineinhalb Jahren
den für Deutschland in
age kommenden Seeverkehr der neutralen
Nachbarländer verhindern,
) daß oölkerrechtswidrige Eingriffse in die
Post (siehe amerikanisches Memorandum an
England vom 10.
bindung Deutschlands mit dem Ausland zu
verhindern streben,
Januar 1916) jede Verd)
daß die systematisch gesteigerte Vergewaltigung
der Neutralen nach dem Grundsatze „Macht
den Verkehr mit Deutschiad über
blockade der friedlichen Beobllerung der Jentralmächte
zu vervollständigen,
Tßc) daß Deutsche, die von unseren Feinden
auf der See angetroffen werden, ohne Rücksicht,
ob Kämpfer oder Nichtkämpfer, der Freiheit
beraubt werden,
1) daß unsere Gegner Handelsschi er e
ie Verwendung
des U-Bootes nach den Grundsätz“#t
der Londoner Deklaration unmöglich machten
(siehe deutsche Denkschrift pom 8. Febr. 1916).
Das englische Weißbuch pvom Januar 1916
über die Unterbindung des deutschen Handels
rühmt, daß durch diese Maßnahmen Deutschlands
Ausfuhrhandel fast gergus unterbunden
und seine Einfuhr vom Belieben Englands
abhängig gemacht ist.
Die kaiserliche Regierung darf hoffen, daß
gemäß den freundschaftlichen Beziehungen, die
in der hundertjährigen Vergangenheit zwischen
den beiden Völkern bestanden, der hier dargelegte
Standpunkt trotz der durch das Vorgehen
unserer Feinde erschwerten Verständigung
zwischen den beiden Bölkern von dem Volk der
Vereinigten Staaten gewürdigt werden wird.
H . Und Sie, Herr Sewald? ##s h
hnen besser — nicht wahr? Sie befinden si
nun endlich auf dem Wege zur vollen enesung?“
„Wenn man das Genesung nennen kann,
daß man als ein halber oder als ein Dreiviertelmensch
aus den Höänden der Aerzte hervorgeht,
lo befinde ich mich wohl in der Tat
zu dem Wege zu diesem schönen Ziel. Man
tmir Hoffnung gemacht, daß ich mich nach
zos elniger weiterer Wochen mit Hillse
zweier Krücken flink wie ein Wiesel würde bewegen
können. Und Sie können sich wohl denken,
mit welcher Freude und mit wie hochgespannten
Erwrtungen ich diesem großen Augen.
blick atgegen nseh
.Sic sollten aicht wit solcher Bitterkeit von
U#rem Justand sprechen. Ich möchte mich
über Ihre iederberstellung freuen. er
woher soll ich den Mut dazu nehmen, wenn Sie
selber nur Er Unglück sehen, das Sie betroffen,
ih, nicht d as Glück, dem Leben wledergegeben
zu
„Ist es denn wirklsch ein Glück 7= sragte er.
„Können Sie 6% im Ernst daför halten?
a“, erwiderte sie im Tone vollster Bestimitübel.
und Sie selbst werden es wieder
so ansehen, wenn beler Zastand der Hilfloer
u einem Gegenstand dankbarer
Bewunderung ür diejenigen machen, in deren
Mitte Sie leben.
½