226 1393 Juni 25 — Sept. 12.
567. Konrad der Bock, Bürger zu Rottweil, en seinen Sohn
Johann: verpfändet mit kinwilligung des Lehensherrn Abt Stephan
von Gengenbach seine von Junker kylolf ron Wartemberg gen. von
IWildenstein erkauften Güter samt Vogtrecht zu Villingen dem Dorf
yeyen 40 Mark Silber Rottweiler Gewichts, vorbehaltlich der Wieder- 5
lösung auf Mai 1 (z& rehten ziten in dem jar aht tag vor sant
Walpurg tag oder aht tag darnach) eines beliebigen Jahres. — Siegel
des Ausstellers und des Abts. — 1393 (an sant Johans und sant
Paulus abent) Juni 25.
Sp. A. L.35, F. I, n. 3. Or. Pg., mit zwei Siegeleinschntlien. Aussen, 10
15. Jahrh.: Das sind die brief umb die güter ze Vilingen dem dorf, und aus
dem Anfang des 16. Jahrh.: Über das vogtrecht und ettliche gutter zu Villingen
dem dorffe.
568. Herzoy Beopold vun Österreich an Burkard von Neuneck:
gestattet, seinen Lehenhof in der Altstadt Rottweil, den‘ Arnoldshof, 15
mit dem Kirchensatz zu Rottweil seiner Schwester Sohn Heinrich
von Hornstein in der Weise zu verschreiben, dass dieser nach Burkards
Tod in dem gen. Lehen folgen soll. — Schaffhausen, 1393
(dürnstag vor sanct Laurentzen tag) .iuy. 7.
N
Armbr. B. III, k, Bl. 14. 20
569. Frau Hide die Beghardin und Frau Anastasia die Ingel-/ridin,
Frauen der Sammlung im Sprengerort gen. gräff Hüginen,
un Heinrich Fleck den Weinschenken, Bürger zu Rottweil: verkaufen
ror dem Stadtgericht mit Zustimmung ihrer Priorin ihr Haus zu
Jottweil im Heiligkreuzort ob Gramans Brunnen zwischen dem Rathaus 25
und Henni Lassers Maus mit dem Garten dahinter, woraus die Verkäuferinnen
jährlich 3 Pfund und die Heiligkreuzkirche 1 Pfund
Jleller Zins beziehen, um 225 Pfund Heller. — Siegel der Stadt. —
Rottweil, 1393 (nehsten durnstag vor dez hailigen crütz tag ze herbste)
Sept. 11. zu
II. A., 2. Abt, L. LXXIX, F\6,n. 9. Or, Pg. mit Siegeleinschniitt.
Aussen gleichzeitig: Hainrich Flecken dez winschenken. Aus dem 15. Jahrh.:
Daz hus am räthus. — Reg. bei Glatz n. 140.
570. Berthold Stähelli, der Färber, un Rottweil: giebt das
seinerzeit für ihn gebaute Färberhaus, darin er als Stadtfürber 95
wohnte und arbeitete, bei seinem Weyzuy von der Stadt zurück und