Vorbemerkungen.
Das nachfolgende Verzeichnis von Vor= oder Taufnamen ist
nach männlichen und weiblichen Namen getrennt. Die Schreibweise
entspricht den Vorschriften und Grundsätzen der für das Deutsche Reich
und seine Bundesstaaten sowie für Österreich und die Schweiz geltenden
amtlichen Rechtschreibung.
In kräftiger Schrift sind diejenigen deutschen und eingebürgerten
fremden Namen gedruckt, die heutzutage häufiger gebraucht werden.
Die der sprachlichen Herkunft nach nicht deutschen, der Bedeutung
und Form nach also fremden Namen sind in Lateinschrift gedruckt;
ihre eingedeutschten Formen aber erscheinen in deutschem Druck.
Die hinter den einzelnen Namen in Bruchform angegebenen
Zahlen bezeichnen die Tage und Monate, an denen in der katholischen
Kirche die Feier der Heiligen * und ? Seligen F begangen wird, die
diesen Namen trugen (z. B. 15/12 = 15. Dezember). Sie sind dem fünfbändigen
Heiligenlexikon Stadlers (Augsburg 18581876), alten
Seel= und Verbrüderungsbüchern und Rotteln und einer Reihe von
Diözesanverzeichnissen der Rheinlande, Süd= und Mitteldeutschlands sowie
Deutschösterreichs entnommen.
Aufschluß über die Bildung und Bedeutung der deutschen Namen
gibt das vom Allgemeinen Deutschen Sprachverein herausgegebene
Deutsche Namenbüchlein, ein Hausbuch zur Mehrung des Verständnisses
unserer heimischen Vornamen und zur Förderung deutscher
Namengebung, bearbeitet von Ferdinand Khull (6. Aufl. 1915 im
Verlage des Allg. Deutschen Sprachvereins, Berlin W30, Preis 60 Pf.).