Hauntilert n
Rolenheimen rm— *:
Vonnerstag, 13. Januar 1910
18 700 Millionen Mark höher waren als die
regulären Eingänge.
Amsterdam, 11. Jan. Die „Daily Mail“
sordert angesichts der finanziellen Gefahren, die
England bevorstehen, Zwangsanleihen bei den
lleinen Leuten. Der Krieg koste England etwa
5 Millionen Pfund täglich. Davon würden täqlich
eine Million vergeudet. 30 000 goldene
Pfundstücke würden täglich in England zu Geschmeide
umgearbeitet, während die deutschen
Frauen ihr Geschmeide hergeben, um Zwanzigmarkstücke
daraus machen zu lassen. Englands
Einfuhr ist von 659 Millionen Pfund im
Jahre 1913 auf 755 Millionen Pfund im
Jahre 1915 gestiegen, die Ausfuhr dagegen
von 525 Millionen Pfund auf 384 Millionen
Pfund im Jahre 1915 gefallen. Das müsse
natürlich zu großen sinanziellen Gefahren führen.
ie Arbeiter, die vor dem Krieg 212
Pfund verdienten, verdienen jetzt 5 Pfund. Das
Blatt fordert die Arbeiter auf, die mehr verdienten
2½ Pfund in Anleihepapieren anzulegen,
denn später oder früher müßte man doch
zu dieser Zwangemaßregel kommen. Je eher
man aber dazu lomme, desto besser sei es. (Z.)
Arbeiterschaft und Heereszwang in
England.
London, 11. Jan. In Glasgow wurden
28 Munitionsarbeiser zu je 5 Pfund Sterling
verurteilt, weil sie drei Tage lang streilten.
Der Vorfall war, wie „Daily News“ sagt,
das Echo vom Besuche Lloyd Georges bei den
Glasgower Schiffswerften. In Monmouthshire
wurde eine Anzahl von Versammlungen abgehalten,
die Entschließungen gegen die Dienstpflicht
annahmen. Eine Versammlung der Bergleute
in Rhondda beauftragte die Delegierten
für die am Mittwoch stattfindende Bergmannskonferenz
in London, gegen die Bill aufzutreten
und selbst den Streik zu befürworten. (J.)
Christiania, 11. Jan. Aus London wird
gemeldet: In Glasgow, Combridge und Ipswich
fanden am Sonntag Massenumzüge gegen
die allgemeine Webrpflicht statt. Es kam zu
gewaltigen Ausschreitungen gegen die ausgebotene
Polizeimacht. Der „Londoner Arbeiterzeitung“
zufolge haben zahlreiche liberale Abgeordnete,
die bei der ersten Abstimmung im
Parlament für die Wehrvorlage gestimmt haben,
angesichts der starken Gegnerschaft gegen
die Vorlage im Parlament die Aenderung ihrer
Haltung beziehungsweise ihre Stimmenthaltung
für die zweite und dritte Lesung erklärt. (3.)
Vergebliche englische Hoffnungen.
London, 10. Jan. (NReuter.) Im Unterhause
wurde der Antrag eingebracht, die Regierung
müsse alle im britischen Reiche und
in den Ländern der Verbündeten befindlichen
Hilfsauellen gegen Deutschland anwenden.
Runciman erklärte in einer Debatte darüber,
daß England die Spannung des Krieges besser
aushielt als Deutschland, und die deutsche Regierung
werde eher durch den ökonomischen
Druck als irgendeinen anderen von der Zwecklosigkeit,
den Kampf fortzusetzen, überzeugt werden.
Wenn wir mit unseren Hilfsmitteln sparlam
sind, werden wir länger aushalten als
Deutschland. Sodann wies Runciman auf die
Schwierigleiten hin, die der Errichtung eines
Zollvereins unter den Verbündeten sich entgegenstellen.
Wenn dies aber notwendig sein
sollte, um den Krieg siegreich zu beenden, zweisle
er nicht, daß man dazu übergehen werde. Weiter
drückte er sein Vertrauen aus, daß England imstande
sein werde, sich nach dem Kriege wieder
zu erholen. Es sei Englands Pflicht, bei diesem
Prozeß Frankreich, Italien und Rußland
so viel wie möglich zu helfen. England habe
ein Recht, zu verlangen, daß Deutschland bei
dem Versuche, sich vom Kriege zu erholen,
Da-s Nampfgeblet im Trak.
nichts tue, worunter England und leine Verbündeten
leiden könnten. Sodann wies Runciman
darauf hin, daß die Verbündeten nach
Beendigung des Krieges nicht den Auobruch
eines wirtschaftlichen Krieges dulden lönnten.
Er erinnerte mit Nachdruck daran, daß Deutschland
schon im ölonomischen Sinne geschlagen
sei. Wir müssen darüber wachen, daß nach dem
siegreichen Ausgang des Krieges Deutschland
nicht sein Haupt erhebt, um einen ölonomischen
Feldzug zu beginnen.
Der Umschwung der Stimmung
in Amerika.
London, 10. Januar. Die „Morning Post“
meldet aus Walhngtion: Die Vereinigten Staaten
sind über die letzten deutschen Zusicherungen
völlig befriedigt und Deutschland ist
wieder hoch in Gunst. Der Korrespondent kann
selbst von den Neuyorker Blättern nur den
„Neuyork Herald“ anführen, der in den beifälligen
Chor nicht einstimmt. Aber der Korrespondent
selbst fügt Hinzu, daß diese Auffassung
von der großen M ehge des amerikanischen
Volkes nicht geteilt wird. Die Amerikaner wünschen
so dringend, nicht in den Krieg verwidelt
zu werden, oder auch nur den Abbruch der
diplomatischen Beziehungen mit Deutschland
oder Oesterreich zu riskieren, daß sice gerne die
Auffassung der Regierung annehmen, daß diese
einen großen vibemanten “ errang. (3.)
Ler A#nn zu Lee
Die Ermordung deutscher
U-Boot-Mannschaften.
Berlin, 11. Jan. In ihrer Veröffentlichung
ũber die Beschwerde der deutschen Regierung
wegen Ermordung deutscher Untersee-Bootsmannschaften
durch den englischen Hilfskreuzer
„Baralong“ hat die englische Regierung
vergebens versucht, ähnliche Untaten deutscher
Unterseebootsleute zu lostruieren, inmitten ihrer
Nabulistereien aber eine tatsächlicho Mitteilung
von Wert gemacht. Um die Klage, als hätte die
englische Flotte Unmenschlichteiten begangen, zu
entkräften, stellt die englische Regierung sest,
daß nach den neuesten stalistischen Ermittelungen
1150 deutsche Matrosen von englischen
Schiffen geretlet worden jeien. Dazu schreibt
die „Kreuzzeitung“: Diese Angabe ist geeignet,
den Verdacht zu bestätigen, daß der Kapitän
der „Baralong“ nicht eigenmächtig handette,
—.“—
als er die Mannschaften des deutschen Unterseebootes
ermorden ließ, sondern eine allgemeine
Weisung von höherer Stelle befolgte, wonach
von deutschen Unterseebooten leine Gefangenen
mehr gemacht werden, sondern die Besatzungen
auf der Stelle erschossen oder versenkt werden
sollen, denn schon am 6. April 1915 ließ die
englische Negierung erklären, daß während des
Krieges mehr als 1000 deutsche Secoffiziere
und Mamnschaften von der englischen Flotte gerettet
und gefangen worden seien. Da nun,
nach englischen Angaben, seither viele deutsche
Unterseeboole abgefangen wurden, ohne daß
die Anzahl der deutschen Seekriegsgefangenen
in England sich vermehrte, so geht daraus mit
erschreckender Deutlichkeit hervor, daß wirklich
die englische Regierung den Mut hatte, was
sie jetzt in einem Gefühl der Scham zu verbüllen
sucht, eine sorgsam geheim gehaltene allgemeine
Weisung zu erlassen, wonach die Besatzungen
der abgefangenen deutschen Unterseeboote
nicht zu retten und nicht gefangen zu
nelmen, sondern zu erschichen oder zu versenlen,
d. h. zu ermorden sind. süneen hat es die
englische Regierung noch nich wagt, diese
schwere Anklage amtlich oder ½t drec
die Presse zu entkräftigen. (3.)
„Eduard VII.“ von einem U-Boot
versenkt?
Rotterdam, 11. Jan. Wann und wo das
englische Schlachtschiff „Eduard VII.“ unterging,
verschweigt die Presse hartnäckig. Es verlautet
aber, daß die sehr schwierige Rettung der
Mannschaft darauf schließen lasse, daß die Versenlung
die Folge eines U-Bootangriffes gewesen
sei. Die „Times“ meinen, durch diesen Verlust
sei die Homogenität der „Großen Schlachtflotte“
gestört worden. (Z.)
Ein britischer Dampfer versenkt.
London, 11. Jan. (Reuter.) Der britische
Dampfer „Alan Macfarilan“ wurde versenkt.
Der U. Bootskrieg.
Berlin, 11. Jan. Wie die italienische Zeilung
„Corriere mercantile“ meldet, beschlossen
die französischen Handelskapitäne in Marseille,
einen Antrag auf allgemeine Bewaffnung der
Handelsdampfer einzureichen, damit sie nicht
nur desensiv, sondern auch offensiv gegen die
Unterseeboote im Mittelmeer vorgehen könnten,
wie dies von den Engländern bereils mit Ersolg
getan würde. Das Blatt venlangt, daß
Marineminister Corsi eine entsprechende Verfügung
erlasse und alle Dampfer, nicht nur
jene, die die Adria befahren, bewaffnet wost
den, damit die fühlbaren Verluste, die die ita
lienische Marine bisher erlitt, aufhören. Alle
Dampfer würden dann die Unterseeboote rücksichtslos
angreisfen, auch wenn sie selbst nicht
egriffen würden. (Z.) — Wenn diese Pläne
Aa klichkeit werden, so warde das die Kriegführung
der Unterseeboote erheblich erleichtern,
da sie diesen bewaffneten Fahrzeugen gegenüber,
die gleichbedeutend mit Hilfskreuzern sind,
jeder Rücksichtnahme enthoben wären.
Das Londoner Abkommen und der
Vatikan.
Zürich, 11. Jan. Die vatikanische Correspondenza-
bestätigt die Mitteilungen über das
Londoner Adkommen, indem sie schreibt: Das
Abkommen enthält auher der bereits mitgeteilten
Verpflichtung, keine Aenderung des italienischen
Garantiegesetzes zu geslatten, die weitere
Verpflichtung, leine päpflliche Intervention bei
der Friedenskonferenz zu dulden. Die italienische
Regierung hat sich bis jetzt über die Mitteilungen
ausgeschwiegen. (JZ.)
Gegen die italienischen Kriegshetzer.
Lugano, 11. Jan. Am Korso in Rom
lam es am Montag zu einem peinlichen Vorfall.
Vor dem den bekanntesten Kriegsschreiern
als Quartier dienenden Casé Aragno erschien
ein Bersaglieri, der, von plötzlicher Wut Übermannt,
seinen Säbel zog und sämtliche Spiegelscheiben
des Kaffeehauses zertrümmerte. Er
hieb unter den Rufen: „Es ist eine Schmach,
dahß diese Nichtstuer und Schwätzer uns in diesen
Krieg hineinh#zten, während wir Soldaten
draußen im Feld verbluten müssen!“ wie rasend
um sich und konnte erst nach großer Muhe
überwälligt werden. (3.)
Das Ballusunlersehmen.
Die Lage in Montenegro.
Wien, 11. Jan. Der Ministerwechsel in
Montenegro kann dahin gedeutet werden, daß
der neue Ministerpräsident Miljuskovic rorwiegend
und zunächst die Aufgabe hat, jene
Bergstämme, deren Gebiet die vordringenden
österreichisch-ungarischen Armeen demnächst betreien
werden, und die bisher immer in einex
gewissen Opposition zu König Nikolaus standen,
zu beschwichtigen und zur Fortsetzung des-Kampfes
zu gewinnen. Anderseits ist nicht zu
verkennen, daß der zurückgetretene Ministerpräsident
Vukolic das ausgesprochene Haupt der
Kriegspartei war, während Miljuskovic mehr
als Versöhnungsmann gilt. Unmittelbare und
sichere Anzeichen dafür, daß sich Montenegro
ergeben will, liegen bisher nicht vor, doch behaupten
Meldungen aus Athen und Sofia,
daß man in Cetinje einzusehen beginnt. Montenegro
werde durch die zwar angesichts der
Terrainschwierigkeiten langsam, aber unerschütterlich
vorschreitende österreichische Offensive der
Katastrophe immer näher gebracht. Sicher ist
serner, daß im Lande größte Nahrungsmittelnot
herrscht und die Jufuhren aus Italien
alles zu wünschen übrig lassen. (3Z.)
Kriegstagung des Reichstages.
Deutscher Luftangriff
gegen Salonibki.
Sofia, 11. Jan. Das Blatt „Voeni Jzvestia“
meldet: Ein deutsches Fluggeschwader von
12 Flugzeugen warf am 7. Januar 78 Bomben
auf Saloniki, insbesondere auf das Lager der
der Schag der Sadder.
— 1——
(##ch##v####.
Die schlechte Behandlung, die ihm in Massauah
widerfahren war, halie sich dabei als eine
wirksame Hilse für die Pläne des Barons erwiesen,
denn sie hatte den etwos eigensinnigen.
und sehr empfindlichen alten Herrn in dem
Unssafkass bestärkt, seine Widersacher unter
allen Umständen zu besiegen. Die Unterdrückung
seiner Telegramme, von der er ebentalls durch
Beauregard Kenntnis erhalten. war der Tropfen
gewesen, der die Schale seines Zernes vollends
zum Ueberlausen gebracht. Seine Absicht ging
nunmehr dahin, sich zunöchst nach Aden zu
begeben, um seine grimmigen Beschwerden an
die zustandigen Stellen zu dirigieren. Bon dort
aus aber wollte er ohne weiteren Ausemthaalt
nach dem Somaliland h’inüber, wo die Zulammenstellung
einer Karamane kaum irgendelche
Schwierigkeiten hatte. Und ohne Rückscht
auf irgendwelche völkerrechtswidrigen Verbote
sollte alsdann die italienische Grenze überschritten
werden.
Erika fügte hinzu, dat sie es vorläufig als
aussichtslos aufgegeben habe, den von Beaureund
Frau von Heyden aulpirienern Plänen
ihres Großoaters Sasebenesaät Sie
kannte ihn gut genug, um wissen, daß in
diesem Augenblick jeder Eimiokuchn und jede hon.
stellung vergeblich sein würde. Und Holmstetten
war obne weiteres bereit, sich ihrer Ansic
enzuschliehen. Wahr' cheinllich würde er das
auch getan haben, wenn sie genau das Gegentell
ms bätte. denn leine Merliehfbolt
hatte einen Grad errricht, der alle anderen
Interessen urücktreten ließ um des Wuniches
willen, ihr angenehm und willjährig zu sein.
Und doch war er niemals so fest davon
überzeugt gewesen wie eben jett, daß nie eine
Verliebtheit hosenungsloser gewesen sei als die
leinige. Der Anblick des Ringes, den er um
seiner Form und um seiner Inschrift willen für
einen Verlobungsring halten mußte, hatte ihn
veranlaßt, zum eriten Male ernstlich über die
Hindernisse nachzudenken, die sich seiner Vereinigung
mit Erika von Sylvander entgegenestellt
haben würden, auch wenn sie seine
Siebe wirklich erwidert hälle und nicht bereits
anderweitig ehebunden gewesen wäre. Und
war dabei zu dem Schluß gekommen, un
beese Innderus#t wohl unter allen Umständen
unüberwindliche gewesen wären.
ohl durfte er sich rühmen, nicht von
geringerer Herkunft zu sein ;
war seiner gesellschaftlichen Stellung nach nichts
als ein verabschiedeter Os#izier und angenblick-—
wenn man es beim rechten Namen
neunen wollte — so etwas wie ein vermögenslolser
Abenteurer. Daß #es dem nullionenreichen
Geheimrat nie in den Sinn kommen wurde,
eine Enkelin und alleinige Erbin einem solchen
Manne zur Frau zu geben, mußte sich Holmstetten
ohne weiteres sagen. Und er war auch
wirklich vernünftig genug, es zu tun. Aber bei
all dieser verständigen Ueberlegung mußte d
in irgendeinem Winkel seines Herzens ein deh
törichter Wünsche und Doffmngen zurückgeblleben
sein; denn seine Gedanken würden
sonst wohl kaum so hartnäckig an dem bedeutungsvollen
ARuge, gehatet boben. der hu
doch — wle ge 1 für ihrn
lagen — rti häse gong Wrasss 9
muissen.
Er gab dem jungen Mädchen wiederholt
törichte und zerstreute Antworten, weil er si
während der Unterhaltung beständig den P1P0%
zerbrach wegen einer Möglichkeit, das Gespräch
unauffällig auf jenen Fingerrelf zu runber
er fand keing. Einmal, weil Erika von
Sylvander bei aller Liebenswürdigkeit heute
doch nicht mehr dasselbs hilflose, mit beinahe
zärtlicher Vereitwilligkeit seinem Schube binge.
gebene Mädcher , e bei den
Anvergeßlichem Wüssenria in *i rin z
halten, und zweitens aus dem vielleicht noch
triftigeren, wenn auch halb weingestandenen
Grunde, daß er in innerster Seele vor einer
Bestätigung seiner Vermulungen luerde.
So mußte er es gelcheben. laflen, daß sie
sich von ihm trennte, nicht in ihrem
Wesen etwas von dein #elkeoe zu offenbaren,
mit dem sein Venehmen lie erfüllt hatte.
Er war in hohem Maße unzufrieden mit sich
selbst: aber der Ring ging ihm trotzdem nicht
aus dem Sinn. Und da er durch irgendwelche
Ideenverbindung darauf verfallen war,
beiden Worte der Inschrift, die er clachich hatze
entzissern können, für Goglöndische 3, hasier
kam ihm plötlich der Gedanke, sich b
eben Dienst tuenden ersten Glenllchbel, Won
ohhhen zu holen.
ian Takk war von mütterlicher Seite
holänelscher Abltammung und hatte wiederholt
davon gesprochen, daß er einen Tell seiner
Jugend in Holtend verlebt hobe.
Auf mancherlei Umwegen, denn er fürchtete
bei jedem Wort, sich zu verraten, gelangte
Holmsteiten endlich zu der Frage, ob es in
Loland Sitte sei, einen mit Inschrift orrletienen
ingerreif als Verlobungsring an dle Hand
semer’angesereten äa steken.
Tack machte ein sehr nachdenkliches Gesicht
wie kacken wenn er veranlaßt wurde, in den
Schäßen seiner Erinnerung zu sorschen, und
schließlich meinte er
„Ja, wissen Sie — was ganz Genaues kann
ich darüber nich sagen. Aber es mag schon so
sein. Wenigstens btinne ich mich, dab ich mal
einem Mädchen, das mir sehr gut gefiel, so
einen Ring gekauft habe. Cine ganz richtige
Verlobung war es ja eigentlich nich. Und als
ich sie wiedersap, erzählte sie mir, daß sie den
Ring gegen ein paar Strümpfse umgctauscht
hätte, weil ihlen Schab die Inschrift unpassend
vorgekommen wäre.“
„Und wie lautete sie — diese unpassende
Inschrift?"“
„Vergiß mein nlcht.“
Wer, das ist doch gar nicht holländisch,
Herr' Tack
„Ne, bouöndich is das nich. Aber es war
a auch gar nich in Holland, wo dle Geschichte
buafsterbe! sondern in Hamburg. Und i
hatien den Ring, der von wunderschöner blauer
Emallle war, in der Auslage eines Pfandleihers
gesehen. Aber es is der erste und
letzte gewesen, den ich je an ein Frauenzimmer
verschiatt 00 habe. udle Strümpse haben
ehr gew
Holmstelten mußte zac n, und nun
er alle weiteren Versuche auf, sich Oiunet
über die brennende Frage zu verschaffen. die
ihm so viel Becsenzpein bereiteie.
ee die Morgenwache, die um vier
begann und um acht zns endete. Soba
der * enbrach gesellte sich Ncelcäi Sens
und Holmsteiten hatte den Elndruck,
im,
# er binlichilic des Kurlses, den die -Apbro-