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kleinen Becken zu hinabsinkt, bildet sich zugleich der Scheidenteil
wieder nach und nach hervor. Auch bekommt die Schleimhaut
der Scheide wieder leichte Falten und unten zieht sich
der stark gedehnte Damm wieder annähernd auf seine
frühere Länge zurück.
8. 140.
Diese Vorgänge sind von einem Ausfluß aus den
Geschlechtsteilen, der sogenannten Wochenreinigung begleitet.
Von der inneren Fläche der Gebärmutterhöhle hat sich
bei Ausstoßung der Nachgeburt der Mutterkuchen und die
Siebhaut abgelöst und in dieser ganzen Ausdehnung ist die
Innenfläche wund geworden. Dabei sind größere Adern,
insbesondere dort, wo der Mutterkuchen saß, eröffnet worden.
Gleich nach der Geburt folgt daher zunächst eine rein
blutige Ausscheidung, die rote Wochenreinigung. Die
Menge und Dauer derselben ist davon abhängig, wie rasch
und wie vollständig die Zusammenziehung der Gebärmutter
die offenen Aderstämme schließt. Nimmt die Blutbeimischung
ab, so wird der Ausfluß bräunlich, vom fünften bis sechsten
Tage an gelblich und dann heller, die weiße Wochenreinigung.
Sobald die Beimengung von Blut gänzlich
aus dem Wochenfluß geschwunden ist, kann man annehmen,
daß die Wunden an der Innenfläche der Gebärmutter überhäutet
sind. Der Wochenfluß hat einen faden süßlichen
Geruch, niemals aber riecht er bei einer gesunden Wöchnerin
faulig.
S. 141.
Die Gebärmutterbänder, welche zu Ende der Schwangerschaft
stark gedehnt waren, ziehen sich im Wochenbett bei