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mich über die Schranken des Handwerks zu erbeben. Ein
Freund, der mich im Landchartenzeichnen unterrichtete,
Karb zwei Jahbre vor meiner Abreise, welches mir den
Vortheil brachte, daß ich nun selbst mir mehr Lust und
Tbätigkeit fortarbeiten mutzte. Hier glaube ich auch noch
bemerken zu müssen, daß der bäufige Besuch des Theaters,
wo ich kelne Vorstellung mehrere Jabre hindurch
versäumte, und mich mit unsern Arbeitern, welche den
Mechanlsmus der Böhne zu beforgen batten, jedesmal
dabel einfand, wenn nicht direct, doch indirect manches
zu meiner Bildung beigetragen habe, denn ich sab bier
das Leben in einer andern und höbern Bedeutung, als
es mir bisber erschienen war.
Da ich in dieser meiner Lebensbeschreibung meine
Indioldualität zu schildern wünsche, um mein Benehmen
in dem wirklichen praktischen Leben zu zeigen, so erlaube
ich mir, etwas Weniges über meine moraltsche und religiöse
Denkungsweise binzuzufüägen. Von Natur batte
ich als ein gesunder, lebhafter und belebter Knabe von
Jugend auf viel Liebe und Neigung zu dem schönen Geschlecht,
und ich erinnere mich noch sehr wohl, daß ich
in meiner Jugend oft mit Vergnügen geseben, wie ein
älterer Jüngling vertraut Arm in Arm mit einem Mädchen
spazieren gieng, und bedauerte damals nur, daß ich
noch nicht groß genug war, um mir gleichfalls ein solches
Vergnügen zu verschaffen. Allein da ich zum Jüngling
berangereift war, und mich übrigens sehr gern in weiblicher
Gesellschaft besand, babe ich mir jedoch niemalcdiese
Freibeit berausgenommen, und ich glaube wohl. bebaupten
zu können, dah meine Frau das erse Gruen=