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lichen Majestät geheiligte Person, für Ihre Majestät die Königin
und das ganze hohe Königliche Haus.“
Der Staats-Minister von Rochow forderte hierauf zur Eidesleistung auf:
„Jetzt, meine theuren Mitstände,“ sprach er, „ist der erhebende
Augenblick gekommen, wo wir in althergebrachter Weise den Eid
unserer Treue ablegen wollen.“
Bevor nun der Geh. Ober-Regierungs-Rath Mathis die Verlesung
der Vorhaltung begann, erhoben sich Se. Majestät der König und
richteten an die Stände die Worte:
„Es war früher Herkommen, daß die Stände der
Deutschen Lande ihre Erbhuldigung nicht eher leisteten,
als bis die Huldigungs-Assekuranzen eingegangen
waren. Ich will Mich gleichsam dieser Sitte
anschließen. Ich weiß zwar, und ich bekenne es, daß
Jch Meine Krone von Gott allein habe, und daß
es Mir wohl ansteht zu sprechen: Wehe dem, der
sie anrührt! — Aber ich weiß auch und bekenne es
vor Ihnen Allen, daß Ich Meine Krone zu Lehn
trage von dem Allerhöchsten Herrn, und daß Ich
Ihm Rechenschaft schuldig bin von jedem Tage und
von jeder Stunde Meiner Regierung. Wer Gewährleistung
für die Zukunft verlangt, dem gebe Ich
diese Worte. Eine bessere Gewährleistung kann weder
ich, noch irgend ein Mensch auf Erden geben. —
Sie wiegt schwerer und bindet fester als alle Krönungs-Eide,
als alle Versicherungen auf Erz und
Pergament verzeichnet, denn sie strömt aus dem
Leben und wurzelt im Glauben. — Wem von Ihnen
nun der Sinn nicht nach einer sogenannten
glorreichen Regierung steht, die mit Geschützesdonner