Aummer 245
führungen des Referenten dahin an, daß cs
nach Ansicht der bayer. Staatsregierung sowohl
den Produktionsinleressen der Landuirtschaft
als den Konsumtionsinteressen der Allgemein-*
in Bayern mehr entsprechen werde, den
luß des Ständigen Ausschusses des Deut-*
““m “ nicht zu übernehmen.
Der Bayerische Landwirtschaftsrat faßte mit
Stimmenmehrheit folgenden Beschluß: „Der
Bayerische Landwirtschaftsrat hält eine weitere
Steigerung der Gerstenxreise für Braugerste auf
über 36 Mk. für den Doppelzentner — abgesehen
von den Spesen — weder im Interesse
der Landwirtschaft noch der Brauereien gelegen.
Denn da weitaus die größte Zahl der bayerischen
Brauereien lediglich als landwirtschaftliche
Nebengewerbe zu betrachten ist, so würde durch
eine solche Maßregel das unentbehrliche Kraftfutter,
der Treber verteuert, und es würden
durch die unvermeidliche Bierpreis erhöhung nicht
nur die so wichtigen Kleinbrauereien in ihrer
Existenz bedroht, sondern es würden auch die
landwirtschaftlichen Produktionskosten, abermals
eine empfindliche Zunahme erleiden.“
Die Mehlpreisfrage behandelte in einem eingehenden
Bericht Landtagsabgeordneter Oekonomierat
Neuner zunächst an Hand einer Protesteingabe,
die der Deutsche Müllerund wogen
starler Bevorzugung der Großmühlen an den
Leiter der Reichsgetreidestelle gerichtet hatte.
Er besprach weiterhin unsere bayerischen Mehlpreisfestsetzungen,
die verschiedenartige Inanspruchnahme
unserer einheimischen Mühlen, die
rischlägise Erasse und Verordnungen, deren
l so groß wird, daß eine Uebersicht und
#i- ichtigung kaum mehr moöglich ist. Dem
nachfolgenden Antrag des Berichterstatters
stimmte der Landwirtschaftsrat in Verfolgung
seiner bisberigen Stellungnahme sast einstimmig
zu: „1. Der Vanerische Landwirtschaftsrat beantragt,
daß mit der Vermahlung des Kommunalverbands-
und Uoberschußgetreides nach
Möglichleit sämtlie Mühlen des Landes betraut
werden. 2. Der Bayerische Landwirktschaftorat
erachtet, daß die Festsetzung von
Höchstpreisen für Getreide auc) notwendig
Höchstpreise für Mehl zur Folge habden muß.
Diese Höchstpreise für Mehl sollen unter Zuschlag
der Unkosten und eines mäßigen Gewin-(ner
den jeweiligen Höchstpreisen für Getreide
entsprechen.“
Zur jüngsten Verordnung des stellvertretenden
(CTenera#lammandos 1. Armeelorps betressend
Höchstpreise für Erzeugnisse der Milchwirtschaft
nahm der Vanerische # Landwirtschafterat
Stellung. Er bezog sich Zunächst auf die schon
in der 4. Sitzung vom
druck gebrachte Stellungnahme zur vorwürsigen
—
zig= und Zweimarkscheine gedruckt wurden.
Juni 1915 zum Aus-–
erst leugnete GClück, von der Herstellung eiwas
gewußt zu haben, gab es daun später aber zu.
Die Scheine wurden im März und Oktober
hergestellt, und zwar Zweimarlscheine über
1400 Stück im März und die Fünszigmarkscheine
im Oktober. Von den Zweimarlscheinen
sind bei der Polizei bis jetzt 120 Stück eingeliefert
worden. Verbreitet wurden * durch
die beiden Winkler sowie durch G
Bamberg, 18. Okt. Eine * Gprerne.
sion ereignete sich in dem Hause des Spezereihändlers
Dellermann in der Siechenstraße. Die
im Obergeschoß wohnende Näherin Therese
Höhlein hatte sich abends einen Kafsee auf
dem Gasherd gekocht und vermutlich den Gashahn
nicht geschlossen. der Frühe bemerlkte
die Kaufmannstochter Margareta Dellermann
den starken Gasgeruch und begab sich mit einem
brennenden Kerzenlicht in das Obergeschoß. Beim
Betreten der Küche erfolgte eine schwere Gaserrlosion.
Beide Frauenspersonen erlitten
schreckliche Brandwunden. Ein Fensterstock wurde
zertrümmert und andere Teile des Hauses schwer
beschädigt, das gesamte Kücheninventar demoliert.
Lebensgefährlich verletzt, wurden beide
Verunglückten nach dem Krankenhaus gebracht.
Keustadt a. H., 18. Okt. Seit Wochen
stellt sich fast täglich cin Hund (Dobermann, an
der Absahrtstelle der elektrischen Pfälzer Oberlandbahn
in Landau ein, springt bis Neustadt
binter dem Wagen her und macht dann den
Weg wieder zurüct; dies wiederholt sich täglich
zmei bis dreimal. Man suchte hinter das Geheimnis
zu kommen, doch war der Hund röllig
unzugänglich. Erst jetzt stellte sich heraus, daß
das Tier einem Gutobesitzer gehört, der ror
Kurzem zum Heer eingerückt ist und mit die
ser Bahn abgereist ist. Seit dieser Zeit sicht
Pas treue Tier seinen Herin.
Branneuburg, 18. Okt. Geheimer Kommerzi.
nrat Otto Ritter r. Steinbeis ist jungst
mit dem öfterreichischen Orden der Eiternen
Krone 2. Klasse ausgezeichnet worden. Auch
hierin ist wieder eine hohe Anerlennum seines
rerdienstvollen Wirkens zu sinden.
Grostholzhausen, 18. Okt. Zum dritten
goldenen Samstag auf Schmarzlack donnerten
in früher Morgenstunde beim Gebetläuten vom
altehrwürdigen Gnadenort der Goltesmutter in
Schwarzlack mächtige Kanonensalven ins Tal
hernieder. Zahlreich wallfahrteten auch diesmal
wieder die gläubigen Marienverehrer den
sleilen Waldweg hinauf zur Gnadenmutter auf
Frage, die sich im wesentlichen deckt mit einem:
soeben bekannt gewordenen jüngsten Erlaß des
Freußischen
genden Antrag des Frhru. o. Freyberg stimmte
der Bayerische Landwirtichaftsrat mit Stimmenmehrheit
zu: „Der Bayerische Landwirtschaftsrat
bedauert, daß bezüglich der Höchstpreise für
Milch und Moltereixrodulte für den beschränk-#en
Kreis eines Armerkorps vorgegangen wurde,
wodurch sich an den Grenzen des Bezirks ent-Landwirtschaftsminisiers.
Dem sol.:
“- G denen Sametag wurden sechs heilige Aemter
lang bedenkliche Schwierigkeiten ergeben; un-:
rationell erscheint es besonders, den für den
Oltober festgesetzten Milchrreis für die folgenden
Wintermonate herabzusetzen, obwohl sich
in dieser Zeit die Produltionokosten unvermeidlich
erhöhen.“
Zmerische Neschler.
Freising, 18. Okt. Der Gansmarkt war im
Vergleich zu den Vorjahren schwach befahren;
es waren etma 700 Gänse zum Verkaufe angeboten.
Dementsprechend haben die Versäufer
ihren Preis gestellt und für das Pfund
(bänsefleisch bio zu 1.35 Mk. verlangt. Diese
Preisforderung wurde amtlicherseits als übermäßig
hoch erklärt und untersagt. Die Preise
gingen sodann, wohl auch infolge der Passirität
der Käufer, bis auf 1 Mk,. ja sogar auf
90 Pfg. zurück.
Frontenhausen, 16. Okt. Der 19 jährige
Brauerssohn Kolbeck von Georgenschwimmbach
hantierte mit einem geladenen Gewehr. Plötzlich
krachte ein Schuß und sein vor ihm stehender
Freund, der Bauerssohn Hötzinger aus
Grund, brach mit einer schweren Schußverletzung
im Unterleib zusammen. Er wird kaum
mit dem Leben davonkommen. Kolbeck selle
sich selbst der Polizei.
Seßlach, 18. Olt. Die 74 jährige Schnied
witwe Schmidt in Unterelldorf war im Begriffe,
den Kochherd anzuschüren. Plölich fingen
ihre Kleider Feuer, ohne dah sie die Flammen
zu löschen vermochte. e Kleider brannten
der Bedauernswerten förmiich vom Leibe.
Als ihre Angehörigen vom Felde nach Hause
kamen, fanden sie die alte Frau tot vor.
Augsburg, 18. Okt. Die beiden Banknotenfälscher
Gebrüder Winkler, die im hiesigen
Untersuchungsgesängnis sitzen und geständig
sind, haben einen Selbstmordversuch begangen,
indem sie versuchten, sich die Pulsadern
zu öffnen. Sie konnten an ihrem Vorhaben
noch rechtzeitig verhindert werden. Am
Schwarzlag. Die Wallfahrtskirche iml prächtig
renoriert, der Altar, auf welchem das Gnadenbild
throm, it reich vergoldet. An jedem golzelebriert,
die Festrredigt wurde im Freien gehallen
ron einem Karmeliterpater vom Kloster
Reisach. Am letzten goldenen Samstag brachte
der Kirchenchor ron Großbolzhausen eine schöne
Festmesse mit einem herrlichen Marienlied zur
Aufführung. Mit innigem Abschiedsgruß an
die Gnadenmutter auf lieblicher Bergeshöh und
mit der Hoffnung auf Wiederkommen im nächsten
Friedensjahr an den goldenen Samstagen
gingen di:e Wallfahrer ins Tal bernieder, gestärlt
mit Trost und Hoffnung auf baldigen
Frieden.
Kolbermoor, 19. Olt. Daß Opfersinn und
Spiel sich L roreinigen gassen, dafür gibt
Kolbermoor ein Beispiel. Die Schaffkopf-Gefellschaft
im Gasthof Füglein hat bie jetzt für
Mk. Zuwendungen an die Feldzugssoldaten
Smohhn Bei jedem gewonnenen und rerlorenen
Solo kommen nämlich zu d iesem Zweck je 15
Pfennig in die Kasse, so daß dieser ansehnliche
Betrag erreicht wurde. Außerdem überläßt der
Gastwirt die Karten jeweils unentgelllich. Dieses
Beispiel verdient Anerlennung und Nachahmung.
Gar riele Summen könnten dadurch
unseren tapseren Soldaten im Felde zugewendet
werden, ohne vah besondere Opfer zu bringen
wären.
Irschenberg, 18. Okt. Noch nie wurde in
unserer Gemeinde ein Juchtstier so teuer verkauft
wie jetzt auf dem letzten Miesbacher Zuchtviehmarkt.
Verläuser ist der Seidlbauer Josef
Schnitzenbaumer in Obholz, der für einen
15 Monate alten Zuchtstier von einem fränkiden
Gutsbesitzer 1200 Mk. erhielt.
Grafing, 18. Okt. Nach längerem Leiden
starb hier der Privatier Franz X. Arnold im
Alter von 70 Jahren. Früher war Arnold
Kaufmann und durch eine Reihe von Jahren
Bürgermeister.
Drien, 18. Okt. Der rom Frauenverein
Prien vom Roten Kreuz veranstaltete Kriegsgefangenentag
brachte ein Exgebnis von 509
Mark. Außerdem stellte der Verein mit Hilfe
freiwilliger Spenden 10 Pakete zu 40 Mr.
für unsere Kriegsgefangenen in Rußland zur
Verfügung.
Hrien, 18. Okt. Eine vom Schicksal lwer
heimgesuchte Prienerin wird am 19. Oktobe
ihr 70. — vollenden. Es ist die
lerswittwe Frau Katharina Kefer, welche sich in
Rosenheimer Anzeiger
Zu·
– – .
Verchtesgaden, 18. Okt. Wohl selten dürften
in einem Orte wie heuer in Berchtesgaden
eine solch erhebliche Anzahl Silberner Hochzeitsjubiläen
geseiert werden. Im Lause des
Norember werden den 25 jährigen Gedenltag
ihrer Vermählung feiern: Kaufmann und Muagistratsrat
A. Aschouer, Lohnkutschereibesitzer,
Gemeindebevollmächtigter G. Kurz, dessen Bruder,
Elektromonteur und Hausbesitzer J. Kurz,
Schlossermeister Jakob Hösenknopf.
Kommnnnles.
Sitzung des Kolleglums der Gemeinde.
Vevollmächtigten in Rosenheim.
Mittwoch, den 20. Oktober 1915,
vormittags 1½9 Uhr.
Tagesordnung
1. Grundabtretung an der äußeren Münchenerstraße;
2. Grundabtretung am Kohlenländedamm;
3. Grundabtretung Innstraße 36;
9 Grundabtretung Hensttiersa 18;
5. Baumpflanzung im Salingarte
5. Anträge zugunsten der Kricgsteilnehmer
und deren Familien;
7. Ewigkeitssteften;
8. Beschaffung von Gasmessert
9. Abgake von Kohlengas an die Eisenbahnslation;
10. Verlegung eines Gasrohrstranges in der
Dr. Hefnerstraße;
11. Prüsung der Nechnung des städt.
kenhauscs pro 1914;
12. Gebet ime Sitzung (Auschluh an das Gaswerk
Kran-
—.2
Rosenheim, 19. Oktober.
Königlicher Dank. Zum Allerhöchsten
Namcusfeste J. M— der Königin hat das Genesungsheim
Kaiserband ein Glüawunschschreiben
gesandt. Darauf kam an die Leilerin, Frau
Obetzollrat Böhm, solgendes Telegramm von
Schloß Ludwigehöhe: „Ihnen und Ihren
Pfleglingen lassen Ihre Majeslät für die guten
Wünsche herzlichst danken. gez.: Varonin Kesling.“
Freifahrt der Heimaiurlauber.
Auf Grund rerschiedener ihm zugegangener Beschurerden
hat sich der Landtagaabgeordneie
Auer in dieser Angelegenheit mit einer Juschrift
an das Kriegoministerium gewandt. Darauf
ist dem Abgeordneien rom Kriegeministerium
die solgende Antwort zuteil geworden:
„Wor dem 1. Juli 1915 wurde den zur Wiederherstellung
der Ge csundheit ober zur Erholung
beuriaubten Leeresangehörigen. ferner
den zu kandwirkschaftlichen Zwecken und anderen
nolwendigen Verrichtungen in die Heimat beurlaubten
Manusch aften freie Eienahnsahrt gewährt.
Die allgemeine Eriächitigung zur Bewilligung
freier Urianb##fahrten an sämtliche
Mannschaften der mobilen und immobilen Formationen
erfolgte mit Wirlsamleit vom 1.
Juli 1915 ab. Soweil dienstliche Interessen
es zulaĩsen, sollen in ersier Lini: Gesuche um
Urlaub a: zur Förderung der Landwirischaft,
einschlieslich des Obst= und Weindaues sowie
der Hopsenernte, b zur Beseitigung wirtschaft-Z
Notstände beim kanfmännischen und geverblichen
Mittelstand somie bei kleinen land-Girtschnr
stlichen Besiqzern, und c, zur Regelung
wichtiger Familinangelegenheiten Berücksichtigung
sinden, und zwar rornehmlich dam, wenn
die Dringlichkeit der Anträge ron den Zioilbehörden
geprüft und anerkannt ist. Bei häufiger
iederkehrenden Beurlaubungen (wie
Sonntagsurlaub u. dgl.) besteht bienach Ein
Anspruch auf freie Eisenbahnfahrt. Diese B
stimmungen stehen in Uebereinstimmung mit dem
Versahren im übrigen Reiche.“
Die Familienunterstützung ist jetzt
erhöht worden. Seinerzeit schon sind für die
Sommermonate des Jahres 1915 die Mindestsätze
der Familienunterstützung auf die für die
Wintermonate vorgeschriebenen höheren Sätze
erhöht worden. Wegen der Verteuerung sast
aller Lebensmittel, der Kleidung und der Brennsioffe
ist von bundesstaatlichen Regierungen wie
im Reichstag der Wunsch nach einer neuerlichen
Erhöhung der Leistungen erhoben worden.
Der Reichskanzler hat sich daraushin mit
dem Vorschlag einverstanden erklärt, die Mindestsätze
für die Monate November 1915 bis
einschließlich April 1916 für die Frauen von
Kriegsteilnehmern auf 15 Mk. und für die übrigen
Unterstützungsberechtigten auf 7.50 Mk.
zu erhöhen. Hiernach treten mit Wirkung vom
1. Norember 1915 an die Stelle der bisherigen
Mindestsätze von 12 Mk. für die
Frauen und von 6 Mk. für die übrigen Unterütungeberechtigten
die gehöbten Sätze von 15
Mark und von 7.50 Mk. Die gesetzliche Verpflichtung
der Lieferungsverbände, im Falle des
Bedarss über die Mindestsätze hinaus das Ersorderliche
zu gewähren, bleibt auch gegenüber
diesen erhöhten Mindestleistungen bestehen. Die
Erhöhung der Mindestsätze bezweckt ferner keineowegs
eine Entlastung der Gemeinden, sondern
soll den Familien der Kriegsteilnehmer
zugute kommen; es werden daher die bisher
. Mrleilunge grundsätzlich aufrecht
zu erhalten sein.
Samstag wurde auch der Buchdruckereibesitzer diesem ho Ater noch immer ihr kagliches
##in tg ver ta bei dem die Fünf- Brot als ## .
Mittwoch, 20.Gkäobe17ki
,-«-----«-»-·-Vom
Frieobof. Der zweitälleste Pri,
unserer Erzdiözese fand gestern auf unss
Friedhos seine letzte Ruhestätie. Es war
der H. H. Grorg Singldinger, freiseg. Pfaund
Kammerer von Nokt a. Inn, seit 1.
nuar 1904 Kommorant in Rosenheim. Ge
30 geistliche #ilglieder begle iteten die L.
zur schön geschmückten. Priestergrust unter
Arkaden. Auch der wie immer zahlreich ver
tene Seniorenverein und eine Abordnung
lath. Gesellenrereins, denen der Verstordene,
treues Mitglied und ein wohlw vollender Gön
war, beteiligten sich mit Fahne am Trazug.
Als Offiziator sland am offenen Er
der H. H. Stadtrfarrer und Geistl. Rat G
Dekan des Kapilels Rosenheim, dem der He
gegangene als Ehrenmitglied angehörte.
tiefempfundener Rede schilderle er den Leb
gang und das vorbildliche priesterliche 9
len des Dahingeschiedenen, der das, was
war, mit ganzer Seele sein wollte. Die lô
sten und letzten Jahre seiner priesterlichen
tigkeit verlebte der Entschlasene als Pfan
in Rott a. Inn, wo er noch zwmeien seiner N
solger ins Grab schauen mußte. In den
ten drei Jahren seines Lebens lonnte der
dahin rüflige Greis infolge plötzlichen Kra
rerfalls nicht mehr an den Altar treten, so
es ihm nicht mehr rergönnt war, seine diam
tene Jubelmesse zu feiern. Mit herzlichem D
für all die Liebe, die der T Dahingeg angene
seinem langen Priesterleben gesäel und mit
nem danlbaren Gebet dafür nahm man
schied von seinem Grabe. Seine Seele #
im Frieden des Herrn!
Oberbayer. Schuldienst. Versetten
den der MNolksschullehrer Anton Penteurie
von Mühlhausen, BA. Ingolstadt, zurzeit
Heere, ab 1. Okt. nach Salmannslirchen,.
Mühldorf; der Voltsschullehrer Karl 2le
ron Weii, BA. Landsbera, nach Cgernd
VA. Traunslein; der Schulrer#s##
Reisberger von Partentieche en, zurz it
hilsje in Egerndach, BA. Ersutria. mur A
hilje auf den Schuldiensi zu Weil. Le:
berg; die S Schulrerweserin Theodo ra Kunz
der Hilsslehrftelle in Cgerndach, Bei. —
stein, zurzeit zur Anoti'se in rsks —
auf die Schulrerweserinite elle daselle#nt:
leher Johann Böck von Foiz. n
hilse in Wolserodorf. BVr. Freiing, zu
hille auf den Schuldienst in #leulmchen.
Ba
zur *
*W i*—“ o-°
Miesbach; der Vollsschulle Diz
fassing, BA. Miesvach, zurz il im S##e#n
Miesbach; der Vollsichul. egrer Adal. ert 5
rer ron Arbing, BoA. Allölting, nan) #
harirenning, BoA. Miesbach; der Vr
rer Karl Martin ron Eb.. uried, Bri. Ai.
nach Mörmossen, B. Mutldorf 2 r Be
E iert EI
Wiiesbach. nach Wolfratshauĩen.
Rulieftand wurde belassen der zeictit pe
nierte Hiifsiehrer Kari Si iraub, zulen 4 in
ling. Brl. Nosenhtim, lie 1. Toien
Besordert wurden der SchulrerWeier
Braun ron Mühldorf, zurzeit im Octe,
Vollkoschullehrer in Tuntenhausen. B- Ml. ⁊*
ling; die Schulr erweserin Krestenz Fuchr
Trannwalchen, BA. Trannstein, zur #
schullehrerin in Caugllosen. BA. Mnbln 2
Schulrerweser Justin Sirtl in Hausba:
zeit un Hrere, zum Nollsschuilehrer in
Bol. Schrobenliausen: der S#ulrer-Mblagger
ron Endorf, BZI. Ros uhe
im Heere, zum Volisschullehrer in Jluh
B. Aichach; der Hilfslehrer Josef Mayeri.
ron Mört, Bül. Erding, zurzeil im O#ere,
Schulrerweser in Endorf, BII. Noien“ im:
Hilseleh rerin Rosa Glasl in Aßling. # Cb
lerg, zur Schulverweserin auf der # :
stelle daselbsl. Wiederverwendet werden die
Ableistung ihres altiven Meililärdienftes be
laubten Hilselehrer Franz Paul Hage#ach##
Reit im Winkel, Anton Huber in Kirchd
Biol. Rosenheim, Eonard Segmülier in Gle
B. Ebersberg, Mar Weyerer in Tillmeni
Malthias Vogel in Obererglirchen, Brl. M.
dorf, Anton Hoiser in Jelter ibach, BA. M
dorf, Johann Lorenz in Frauenenharil
Bü. Edersberg, Franz Sewald in ent
ern, BA. Rosenheim. Neuernannt wurden
Kandidaten des Vollksschuldienstes Joh#
Poschner ron Niederaschau, BA. Ro Euhe
zurzeit im Heere, zum Hilfslehrer in Dorf
Adolf Silbernagel in Erding, zurzeit im He
zuin Hilfslehrer in Hausham; die Kandidt
des Volksschuldienstes Josefa Leitsch in M
chen, zurzeit zur Aushilfe in Burgrain, 2
Wasserburg, zur Hilfslehrerin in Egernd
B. Traunstein.
Personalnachrichten. Der Teierzu
inspektorassistent beim Pinzgauer Zuchtrerda
r. Götz, zurzeit als Oberveterinär im Fe
wurde zum Distriktstierarzt in Stadtlaurin
(Unterfranken) emnannt.
Volksbibliothet Rosenheim.
dem Beginn der Wintersaison tritt auch
besebedürsnie wieder mächtiger hervor. Dar
hat auch die L#itung der hiesigen öffentlit
Volköbibliothek den bisherigen zwei Auol,
stunden eine dritte hinzugefügt, so dahb jetzt
Sonntagen von 10—1212, am zittwoch 7
5—127 und am Freitag von 6—1,
Sbente Bücher abgegeben werden. z50,
bemerkt, daß bei den heurigen Neuanschaff
gen huf die eben erscheinende Kriegslitter
in besonderer Weise Rücksicht genommen wu