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bei der nur das einzige Raͤthsel noch war, wie man beide
Theile, bei ihrem beiderseitigen guten Willen, mit allem nur
moͤglichen Dekorum zusammenbringen koͤunte.
Vielleicht daß gleich der erste Gesandte, den Herzog Christoph
in dieser Sache nach England zu schicken beschloß, die
ganze Sache bis zu einem nahen Ende durchsetzen konnte.
Wenigstens schien selbst Mundt am guten Ausgange nicht zu
zweifeln. so bange ihm auch war, das Projekt des Herzogs
möchte nichr gebilligt werden, daß beiderseitige Kommissarien,
Kommissarien des Kaisers und der Königin, an irgend einem
dritten Orte zusammenkommen sollten; und so unmöglich es
auch ihm schien, daß Elisabeth selbst auch auf den Fall,
wenn sie mit dem Prinzen Karl Kinder zeugen sollte, in
Karls seierliche Krömung zum Koͤnig einwilligen koͤune.
Mundt war voll guter Hoffnung, der Staatssekretär
Cecil voll Erwartung, daß nur einmal ein neuer Anfang gemacht
werde, und sowohl diesem, als jenem schien es einzig
auch nur als Aufschub der unangenehmste Vorfall zu sepn,
daß Kaiser Ferdinand jetzt gerade starb, daß man in Betreibung
einer so wichtigen Sache Ebrenhalber einige Monate
warten mußte, daß vielleicht neue Minister, die Kaiser Marimilian
nehmen mochte, neue Schwierigkeiten erregen, daß
König Philipp von Spanien, den Marimilian hoch hielt, aus,
Neid oder aus Rache mißrathen könnte.
Neunzehn Monate lang hing die Sache, nachdem sie einmal
wieder in Bewegung gekommen, und man war noch
nicht weiter. Neunzehn Monate lang hing's, und der kaiserliche
Hof hatte sich noch nicht erklärt, ob er einen annähernden
Schritt thun wolle oder nicht, ob er den ersten annähernden
Schritt thun wolle, oder ob cr aus Furcht des alten
Erfolges noch immer eine vorläufige Erklärung der Königin
erwarte.