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Der arme Pabst! Er muß sich in dieser Periode auf Geldschneiderei
legen, in der That aus Beduͤrfniß, und weil er
einmal an ein gutes Leben gewoͤhnt war. Einen solchen
kostbaren Meuschen zu erhalten, war im vierzehnten Jahrhundert
fuͤr Europa theuer genug. Nun kamen ihrer bald
zwei, bald ihrer drei auf. Man war gendthigt, eine foͤrmliche
Reduction und Cassation mit ihnen vorzunehmen; aber
der, den man endlich für passable Münze erklaͤrte, besserte sich
doch nicht.
Sechste Periode.
Von Luther bis auf Joseph den Zweiten. 1517 — 1782.
Ein Bettelmönch von Wirtenberg verführt dem Pabste den
größten Theil seiner Unterthanen; aber dieser versichert sich
durch tausend fromme und unfromme Könste der übrigen
noch mehr. Die Franzosen sprachen zwar viel davon, wie
sie nicht verbunden wären, ihm zu gehorchen; aber es war
nur ein Prolog zum neuen Beweise ihrer unterthänigen Sclaverei.
Seitdem die Jesuiten begraben sind, mag er auf sein
Testament denken, und unser jetziger Kaiser (Joseph der
Zweite) hat ihn der Mühe überhoben, den schicklichen Zeitpunkt
der Verfertigung desselben festzuseen.
Einleitung.
Geschichte desrömischen Pabstes, oder Erzählung,
wie es zuging, daß der Hauptpastor von
Rom, ein Mann, dessen Bestimmung eigentlich nur wäre, zu
katechisiren, zu predigen, zu taufen und Abendmahl auszutheilen,
im ganzen Occident Despot aller seines Gleichen,
Despot aller Könige wurde.