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Welchen Ausgang die Sache wegen des Schreibens des
Herzogs an die General-Staaten genommen, ist zum Theil
bekannt genug. Der Herzog erklärte endlich dem Praͤsidenten
der General-Staaten mündlich, daß nie seine Absicht gewesen,
Satisfaktion zu verlangen. Man sah nämlich nach und nach
aus dem ganzen Gauge der Berathschlagungen und aus mehreren
einlaufenden Erklärungen, daß selbst die, die am günstigsten
dachten, doch die Forderung einer Satisfakrion für ungereimt
hielten; der Herzeg deklarirte also lieber selbst, daß er
dieses nie verlangr habe; die Meisten sahen dieses aber für
einen Widerruf an. Was nachher mit dem Herzog weiter
vorgefallen, und daß man endlich so sehr Alles außer Acht
setzte, was man einem Manne von solcher Geburt schuldig
war, haben die vornehmsten Regenten von Amsierdam nie
gutgcheißen.
Bald nach dem Faktum mit dem Herzog kam Joseph II.
unter dem Namen eines Grafen von Falkenstein nach Amsterdam.
Man hatte viel Aufhebens gemacht, wie ungehalten er
gegen die Bürgermeister von Amsterdam und namentlich gegen
Rendorp wegen des Betragens in der Sache des Herzogs
sey; allein der Erfolg schien diese vorläufigen Gerüchte gar
nicht zu bestätigen. Da der Kaiser Rendorpen wissen ließ,
daß er ihn zu sprechen verlange, begab sich dieser, der getroffenen
Abrede mit dem General Reischach zufolge, sogleich
nach der Ankunft des Monarchen zu ihm. Diese erste Unterredung
dauerte ziemlich lange. Es wurde vom inneren und
äußeren Zustande der Republik und besonders auch von den
Zwistigkeiren gesprochen, die den Herzog betrafen.
So unschicklich und unfein cs seyn würde, die mündlichen
Aeußerungen des Monarchen hier drucken zu lassen, so
erlaubt ist's doch gewih, nur eines zu sagen. Wie von
dem Schritt die Rede wurde, den die Stadt Amsterdam