Michaelis 293-296 209
Mich. 295 (arabisch) or. Papier mit Wasserzeichen 187 Bl.
zu 30:174 cm, mit 27 Zeilen 15 Jahrh.
Schrift von zweierlei Hand, bis Bl. 168° nach links geneigt, sauber,
zierlich und sehr deutlich, auch etwas vocalisirt, der Rest nach
rechts geneigt und kräftiger, aber auch plumper und hässlicher, ebenfalls
etwas vocalisirt. Überschriften roth, die Stichwörter roth überstrichen
orientalischer Lederband mit Klappe.
ei ua>,s (Zeile 7), Arabisch-türkisches Wörterbuch.
Nach der Mittheilung des Verfassers, dessen Name nirgends
genannt ist, hat er für seine Arbeit den Sihäh des G’auhari und den
Muhtär-i-Sihäh des Muhammad ibn Abi-Bakr ibn ‘Abd-al-kädir Räzi
(f nach d. J. 660, beg. 26 Nov. 1261; vgl. H. Hal. IV, 94) benutzt,
auch Material aus Kur’äncommentaren und Traditionswerken genommen.
Das Werk zerfällt in 28 Bäb, jedes Bäb wieder in 28 Fasl. Anfang:
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Der Schreiber der letzten 20 Seiten heisst (sAäu] (soiöl Is, als
den Schreiber des vorhergehenden Theiles nennt er den Aublli Aus
az nn Kr Die Handschrift war eine Stiftung eines gewissen A7 „\>.
Bl.1°‘J. D. Michaelis. Donum dom. de Gerstenberg, 20 Mart. 1759’.
Mich. 296 (arabisch) or. Papier mit Wasserzeichen 199 Bl.
zu 29:203cm, dazu ein Heft mit 31 Bl. verschiedener Grösse
Bl. 1—199 sind geschrieben im J. 1409
Die Schrift, von 3 verschiedenen Händen herrührend, zeigt den
maghribinischen Zug, die Überschriften sind meist mit rother Tinte
geschrieben. Viele Blätter sind durch Feuchtigkeit beschädigt, der
Rand ist überall stark abgegriffen und eingerissen.
Sammelband vornehmlich theologischen Inhalts.
Den Anfang machte ein Werk rituellen und dogmatischen Inhalts,
wie sich aus den 3 Überschriften, die auf den 4 nur in Fetzen noch
erhaltenen Blättern stehen, ersehen lässt: ? ob soft yasls & zer
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Bl. 5—14 in flüchtiger, schwer lesbarer, auf der untern Hälfte der
Seiten stark verwischter Schrift (auf Bl. 13 und 14 ist gar nichts mehr
zu erkennen) eine Abhandlung über die Ehe in juristischer Hinsicht
von Abu’l-Käsim Salmün ibn ‘Aliibn Salmün al-Kinäni.
Der Index Bl. 5° weist 45 Kapitel auf, es ist aber nur ein Stück vom
ersten vorhanden. Anfang nach der Basmala: 2a) „WII zunst Sb
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Bl. 15—160° das Hauptwerk des Sammelbandes in schöner grosser
hin und wieder mit Vocalen versehener Schrift, betitelt (Bl. 15%):
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