Jurid.658—661b 451
Promemoria von E. A. Strohmeyer, 1756. S.267 (n0.21—22)
Eintheilung der Prinzessin-Steuer, 1688 und früher. S.277 (n0.23)
Rescript Georg’s IIL., dass die Canzley- und Hofgerichts-Räthe absque
concessione keine Landschaftl. Stellen ambiren sollen, 1783.
S.279 (n0.24—26) wegen Exemption der Ritterschaft vom Zoll und
Weggeld, 1771, 1703, 1721—27. S.315 (n0.27—34) Das mittelst
Verordnung vom 12.2.1673 eingeführte Brandteweins-Monopolium
betr., 1673.
1859 auf einer Göttinger Auktion erkauft, vgl. cod. Jurid.661.
Jurid.661 a) 3Bl. + 226 Seiten und b) — von andrer
Hand — 62Bl., zu 34:21em 18 Jahrh.
a) (Fl. Fr. Marquard) “Delineatio jurium Statibus provineialibus
Ducatus Calenbergici cum in genere tum in speeie ordini Equestri
et ordini Praelatorum competentium . . aus den Landesrecessen,
im gleichen denen actis provincialibus deduciret . .’, verfasst 1778
(vgl. S.173 "bis Jetzt 1778’). Vgl. Jurid.661b.
Mit Bilderbeck’s Werke über Lüneburg vom J. 1730 stimmt die
vorliegende Hs. nicht nur in der Anlage überein, sondern es ist, wo
es möglich war, der Wortlaut beibehalten und nur das geändert,
was für Calenberg nicht zutraf.
b) “Unterricht von der gegenwärtigen Landschafts-Verfassung
des F.’s Lüneburg’, um 1795 verfasst, vgl. Bl.14b. Gedruckt
ist diese Schrift in Lenthe’s Archiv f. Gesch. und Verfassung des
F.’s Lüneburg VI 1858 S.214, wo gesagt wird, dass sie um 1760
verfasst sei. In der Hs. sind einige Zusätze gemacht, die im
Drucke fehlen, in denen Akten nach 1760 (bis 1795) eitirt werden.
1859 auf einer Göttinger Auktion erkauft und wohl wie z. B.
cod. Jurid.655 aus Leist’s Nachlasse staımmend. Dieser Band trägt
die Zählung Ia und gehörte zu einer Sammlung von Schriftstücken,
die sich auf Braunschweig-L. beziehen. Andre Bände derselben
Sammlung sind: Cod. Jurid.622 (Ib), 696 (IID, 697 (IIIa), 6441 (IV),
658 (V), 660 (VD), 659 (VII), 596 (XD).
Jurid,661b 495 Bl. zu 291, : 191/, cm, von &inemSchreiber
sehr sorgfältig geschrieben 1781
Bl.1—136 “Delineatio jurium Statibus Provincialibus Dueatus
Calenbergiei .. nebst einem Vorberichte von dem Ursprunge und
allmäligen Zuwachsse des F.’s Calenbergs und dessen Landschaft’.
Das Werk ist ursprünglich verfasst von (Florin Friedrich) Marquard,
Canonieus zu Tameln (vgl. das Promemoria auf Bl.l und den
Schluss des Vorberichts Bl.51), vgl. Jurid.661. Dann hat Just
Conrad v. Hugo das Werk “zum Theil mit Zusätzen versehen, theils
Capitel aber ganz umgeschmolzen‘; er bedauert, dass Abschriften
dieser Bearbeitung unter seinem Namen numgingen und erklärt nur
diejenigen Abschriften für echt, “die seit dem Jahre 1781 und zwar
von diesem Exemplar genommen sind’, in dem die Fehler der
vorigen Arbeit vermieden seien. Der Umarbeiter unterzeichnet sich
an mehreren Orten mit “IT. und eitirt von sich eine Abhandlung von
der Verfassung der Calenbergischen Landschaft, die eigentlich ein
Prodromus zu dieser Delincation sei. Danach ist es nicht zweifel-29%