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Ansehung alles dessen, was sie in die übrigen ChurSächsischen Lande einbringen,
oder aus selbigen ausführen, den Provinzen und Ortschaften dieser Lande, in welx
chen Land- und General-Accise ebenfalls nicht eingeführet sind, gleich zu behandeln,
ausdrücklich Sich vorbehalten.
AXV.
runet Fe Die zum Complexu von Waulternienburg gehörigen Forst- Jagddere
auzbare Fluss- und andern nutzbaren Rechte und Gerechtsame sind zwar
Rechte. unter der, den Herren Fürsten geschehenden Beleihung mit besagtem
Gute mit begriffen. Es sind jedoch sothane Rechte und Gerechtsame von den
Herren Fürsten dergestalt, dass dadurch der Landeshoheit kein Nachtheil zugezogen
werde, und besonders auf eine dem Rechte der ChurSächsischen Gesetzgebung
unnachtheilige Art auszuüben und zu gebrauchen: immaasen auch die Herren Fürsten
alles, was in Absicht auf dergleichen Rechte und Gerechtsame in den Chur-Sächsischen
Landen gesetzlich angeordnet ist, oder noch angeordnet werden möchte,
gleich andern Ritterguths-Besitzern in besagten Landen zu beobachten und zu befolgen
gehalten seyn sollen und wollen.
XXVL
Allgemeiner Vor- Alle übrigen Hoheits-Rechte und Regalien, sie mögen Nah-"
men haben wie sie wollen, und im vorhergehenden ausgedrückt
seyn oder nicht, verbleiben dem Churhause Sachsen, in so fern den Herren Fürsten
zu Anhalt durch die Lehnbriefe und diesen Recess einige Gerechtsame namentlich
daran nicht eingeräumt worden, und es muss daher, wenn über den Umfang der
letztern künftig einiger Zweifel entstehen sollte, dieser allgemeiner Vorbehalt jederzeit
für das Churhaus Sachsen die Entscheidung geben.
XXVIE
er Ferner versprechen die Herren Fürsten für Sich, Dero Erben
wen und Nachkommen, Niemanden, der auf des Guts Walternienburg
Grund und Boden einiges Recht, Befugniss oder Possess, es bestehe
solches in Trift, Huth- oder Holzungen, Jagden oder Fischerey, oder wie es sonst
genannt werden mag, wohlhergebracht und in dessen Ausübung sich befinden möchte,
cs mögen die benachbarten Aemter, Vasallen und ihre Unterthanen, oder auch die
zum Gute Walternienburg selbst gehörigen Unterthanen seyn, daran in einige Weise
zu verkürzen, vielmehr sie dabey ungestört zu lassen, und eben so wenig die Walternienburgischen
Unterthanen mit neuerlichen Diensten und Frohnen, es sey zu
Bestellung der Wirthschaft oder zu Fuhren oder sonst zur Ungebühr zu beschweren.
XXV.
Entsagung eher Wie nun die Herren Fürsten zu Anhalt die Ueberlassung des
Te rache. “ _Guts Walternienburg und Zubehörungen als ein neues Mannlehn
und die Einräumung vorerwehnter Gerechtsame mit gebührendem
Danke erkennen; also entsagen Dieselben für Sich, Dero Erben und Nachkommen
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