Volltext : Central-Blatt für das Deutsche Reich. Sechster Jahrgang. 1878. (6)

ummer  182
———-—  4  4
—..——
Rosenheimm,  den  9.  A.g.

Auf  dem  Felde  der  Ehre  gesalle
bronz  Xaver  Stoder,  Schachnerrauersfohn  us.
Lchachen  bel  Slebph  auslird,  en  Baseri  *-Soldat

  in  einem  Juf.  Reg.:  Manthias  Heint

luchner,  Paulibuenssohn  auo  Wall  bei  St.

Chrilloph.  Falirer  in  einem  Fur.  Arl.  Vataillan,
Jnhaber  des  Eisernen  Kreuzes  2.  Kl.

Ordensverleihungen.  Dir  Militä=  v.##
dienilorden  4.  Kl.  mit  Schweriern  wurde  dem
Feutnaus  Woliganz  Scanzoni  von  Lichlenfels
des  1.  Feld-Art.-Reg.  und  dem  Salsu#cterinär
Toseph  Etram,  der  Landwehr  I.  Auf  del  ll
(Rosenhrim)  verliehen.

Aueg  zeichnungen  im  Felde.
freite  Amon  Weilacher.  Schneider  aur
heim,  wurde  mit  dem  Mi
Nl.  mit  der  Krone  und  mit  ehwertern  amm
Fichnet;  das  Eiserne  Kieur-  b
vorigen  Jahrte  erw.#eren.  Ei  i  in  Solln  2e-Velriesweil#tätengehilsen
  Melchior  Weilacher
in  Resenheim;  mit  ihm  i:h##n  nonn  „%i  Prüer
im  Felre,  von  #.#Fn  der  ein  aiih  schen  int
sit  des  Elier##:  Krenzes  #.  Der  Kann##
Joseph  Henn!s  in  einem  Feld  Uri.  Reg.  wurde
meil  dem  Eiserne  n  Kreuz  2.  Kl.  a  eichue:.  Er
iit  ein  Sohnn  Ds  Sal  nari1  Josph  Hennein
  Rosenbeim  und  wor  mehrerr  Jiür.  Mas.“,
nenführer  in  der  Papieiwarense  rt  M.  Nirde
manr.

Ueberlanung  •vG
verlekr.  Die  Kal.  O  Oberpoilddreit  on  München
  lteili  mit:  Die  telegraplhischen  Leitungen
iino  zur  Zeil  derar:  uderiatei,  daj;  mit  einer
Verzegerung  im  Telegrapl.enverlehrt  gerechnet
merden  mur.

Die  Reicilleischslarte  im  Reise
vertel.  r.  ur  Ache##ung  von  Jrrtümern  sei

darauf  !  ingewirsen.  daf  den  Pirsonen,  die  ihne
ol  mingemeinde  verlassen,  die  Reit  »jlei  ischlar
un  in  sed  Falie  ohn  Rüäsin:  auf  ir  D

Der  Ge
Nsen
irärverdiense-  reuz  3.
6n

 

  

 

     
  
 

 

 

 

   

  

  

Telegraphenuer



der  Reie  belassen  ĩind.  Handeit  es  iid  um
eine  Reise  uo  uu  lunger  als  14  Tagen  oder  um
einen  dauernden  Wich  sel  des  Aufenib#sor#,

so  ist  vebimmunne  ma:  deim  W  -hrrife  P.  ene  *
AlmeldelesSch  einigung  auszustellen.  In  bieser  ist
in  einer  dafür  vorzeselenen  Spaile  ein  Ner
merk  darüber  aufuneln  n.  zuf  wir  13  *  rei
der  Reiiende  nech  mil  Reichs  fleischlarten  ver
i.  Der  Gaßtort  in  zur  Auskändiaun
eichefleischlarte  erit  dann  verpflichtel,  wenn
ausweisliä#  der  Leme  debriche  einigung  die  im
Heimatsort  ansg:g.  bene  Reick  Ssicischlarle  abg##
laufen  is.

lleber  Lieferung  von  Hausbrandlohlen
  veröffentlicht  der  Reicholommiif'  är  für
die  Kohtenvertleilung  eine  Bekanmmachn.  ig,
wonach  der  Kohlenl  andel  angeu  insen  wi  rr  ·
ttsJvcscdkvmts.,1mn1sn.dr  Land
schaft  und  des  Kleingeu-  erbnsbe  sasari  ve
EEEIIrEIDILIIII
ů  eriracter  haben  lLuchmäi  in  den  Radhwri:
di  ausgeĩührten  Lieferun.  en  und  Ver-  endn.  gen
von  Hauebrand  zu  fuhren.  Der  Mit-  brauch  jol

 

-*!snPtp  —8

einer

 

 

 
   

cher  Litjerungen  zu  anderen  zwele  lu  i  biiheher
Strafe  verdolen.
Streuabgabe  an  die  Landwiris  gai

ausdenF  F  orsten.  zur  Sich  erung  der  2  TFolls
ernährung  int  es  wegen  der  gerinden  Ernte  an
Stroh  und  Obmet  und  wegen  des  Vedarfes  der
Landwirtsch  afr  an  Düngungsftoffen  drigend
notweniis.  auch  in  diesem  Herbite  und  im  #mfenden
  Frühfahr  die  Laudivirtsg.  aft  durch  Ab
haube.  von  Walditreu  und  Skeuersatzmütteln
(Toif,  Ait.  Gras-,  Scilf  und  Unltautnreu
in  weilengehenben  Maic  zu  unterflutzen.  D#s
Staag#ministerium  der  Finanzen,  Foritabte  eilung,
Bat  die  Regierungen  und  For#tämter  angewiesen,
daß  die  Streuabgaben  auck  im  beurign  Herbste
uund  im  kemmenden  Früh,,ahre  zu  erfolg'n  haben.

Schlief  ung  unzuverlüilfiger  —
flatten.  Das  Ministerium  des  Innern  hat
au  die  banerischen  Polizeibehörden  eine  Enlschliei
  ung  gerichter,  in  der  erklärt  wird.  daß  die
Bumes  bsperorhinng  vom  23.  Sepiemüe
1915  über  die  Fernhaltung  nzuverlassiaer  Personen
  vom  Handel  auch  auf  die  Inharer  von
Gaststätien  Anwendung  zu  finden  hat.  Vieher
lonn#se  man  stark  im  Zweifel  darüber  sein,  ob
Gaklstätten  zum  Lebensmittelhandel  zu  rechnen
ünd,  jedenfalls  haben  lich  die  au  führenden  Le
börden  bieber  diesen  Standpunit  nicht  zu  eig  n
gemachl.  Durch  die  ministerielle  Ausführungebeilimmung
  ist  diese  Frage  nun  fa  zwei  Jahre
nach  Inkrafttreten  des  Gesetzes  gelöfl.  Es  wird
weiler  erklärt,  daß  die  unhaltbaren  Zustände
in  manchen  Gattstätten  strenge  Maßnahmen  ne#twendig
  machen.  Man  werde  jedoch  dabei  alle
Umslände  genau  prüfen  und  nur  in  besonders
schweren  Fällen  mit  der  Schließung  vorgehen.

Diebstahl.  Einer  Hafnersfrau  aus  Schloßberg
  wurde  aus  einem  Kinderwagen,  während  sie
in  einem  Geschäfte  Einläufe  machte,  eins  Ledertasche,
  eine  blaue  Kinderbluse,  ein  schwarz  und

west  kariertes  Kinderschürzchen  und  einige  Le-Gurnitur
  entwendet.

ewiesen.  Die  ledige  Hausmagd  a.
1n  u  Pstersen  geboren  am  8.  Juni  1872  z
chbach  am  --  wurde  durch  iistratsr.
ich  vom  9.  Mai  1917  auf  die  Dauer  von  2
Jahren  aus  der  Stadt  Nosenheim  und  den  benachbarren
  Gem.  Aising,  Großkarolinenseld,

 

Nosenhelmer  Anzelter

Happing,  Kolbermoe#t,  Pang,  MNiedering,  Sle

sanelirchen  und  Westerndorf  ausgewiesen.
Gefunden.  Ein  Halsletchen  wurd:  gefun
den:  Phubosen  im  magiitratischen  Geschäfe
zunmer  Nr.
r—'
Familienunternunung  im  Falle  der
eurlaubung.

Dauert  der  Urlaub  des  Kriegeteilnehmer  nich!
langer  als  einen  Monat,  daen.  ist  die  Familie  n
uniechützung  weilerzuzahlen.  Es  iist  hiebei  gteich-Kültig,
  ob  der  Ulaub  gewährt  wurde  zr  Er
bolung.  zur  Beforgung  häuslicler  lbeschäfte  ober
Angelegenheiten  oder  zur  Ansübung  der  be
ruslichen  Täligkein.  Dauert  der  Urlaub  länger
als  einen  Monat  und  wird  die  Unteritünnna
über  den  Zeitpunlt  eines  Menats  verlangt.

 

 

     

dann  in  der  Nachweis  der  Vedürftigleil  m
suhren.  Dieser  Nachweis  i#l  aber  bei  Urlauven
bie  u  einem  Monat  nickl  erforderlich.  Die  Un
i-  iit  al.  aus  dann  m  zahlen,  wen:
ein  irsurlaub  von  nid-  üler  einen  Moga:

gewährt  wurde  und  in  dieser  Zeil  der  übliche
Lohn  verdiemt  wird.  Für  die  Vered  nung  der
onallid  Urlanbodau#er  dürfen  mehrere
über  einen  längeren  Zeitraum  sich  verteilende

 

Urlauis  nicht  zuspmmenger  rechnet  werden.  Nur
wann  der  Urslaus  in  zuiammenl  än  gelder  8  Suer
ken#  kraum  ven  einem  M#na  übe  eriteigt,  damnn

isi  bie  Unterün##ung  einzuszellen.  In  de.1,  Salle  n.
wo  di.  eurlaubung  bis  zur  Enttassung  ersolqt.
ist  die  Unterilügungs  Zahinna  von  dem  Jetit
#tehen  der  Bedürfiiglei:  abhängig.  Erfolgt  di
Enllaisung  aus  dem  Herreodie  ust.  dann  iit  der
Familie,  abne  jeden  Nackweis  der  Bedürktigken,
rie  lemerauhun)  auf  einen  halden  Mriuial  zu
gewähre  Lie'se  halbe  Monatsrate  in  auck,
i  zablen.  w'un  nur  vorlaufige  Entiaisu#-g  zur
Arleisansnal  me  erfolgl.  Komm  ein  Hderes:
öriger  mehrmais  zur  Enllaisung,  dann  imnt
.  In  Mol.v«t(«ntt-I  Ihchtnutsm  ,(1.)ltss
WissMundunquqpossjcnmsquJsp
minnt-note-Cunitlstisndi..n(uuq-nwn
udcnkkusilla-Im.uc.-s»r,,.ut,..s»1l,rssprochen,
  donn  hal  di:  Familie  ur
nafe  Ansptuch  auf  di:  Unierstür
disken  Fällen  in  der  Naz  weis  der
uiem  zu  führen.  Falls  die  Miimär  reue
nil1  ang:  wiesen  i.  dann  muß  die
unternüt#ng  auck  uber  den  ljeipunkt  ven  drei
Monaten  g#zahl:  werden.  Wird  die  Nente  ge- 


  

 
  
 
  

noch
Familie:  I

 

nsni  :":antun.its-derbk«Munschtnnv

-l,t«Aal-Ichnsnhssksunm11  ais  Vorschun
i  lung  von  der  Militärreme  in  Alzug  geiradl!
  merden.  Dieser  Grundtatg  gilt  auch.
wenn  der  Heresangelöciae  üirbt  oder  iälit.
hann  werden  die  Militärdimerbliebenenbezuge

augelen  u:  anf  die  Familienumerflühung,  die
über  ddi  Monate  nack  dem  Tode  gezahit  wurde.

.  ,
DAMAGE-schwit-Ekhösfcnzjcrirln
  Waiserbuxg.

Waserbucg,  3.  Aug.  LDie  Dienumagd

Kalllarins  Smmenkeizer  auus  Vogthareuib,  die

zeil  in  Haf,  int.  bante  iic;  wogen  Diebabte

und  Lergehens  gegen  das  Kiiegszuilandsgeiez
zu  veran  Worlen.·  U  Einrechnuig  einer

Grjängn'sftrafe  erhielt  sie  jeht  eine

Gesamtitrase  von  acht  Monaten.  Die:  Güllereftau

  Mariè  Steinbeil  aus  Kornberg.  Gemeinde

  Attel,  wurde  wegen  Milchfälschung  zu
drei  Tafen  Gefängnis  verurteilt:  das  Urieil
muf  verossentiicht  werden.  Der  Gütler  Jalob

*  9  in  Antwort,  Ge  meinde  Mauerlirchen,  und

der  Vauer  Johann  Jangl  in  Hofham.  Gemeinde
ndors,  baben  Lich  einer  kleberschreitung  der

Höôch'tpreise  schuidig  gemacht.  Beide  wurden  jetzt

zu  je  227  Mi.  Geldittafe  bzw.  i  16  Tagen  Gesängnis

  verurteil.
Das  Wildern.
ünchen.  7.  August.  Im  September  1916
ist  der  Gütlerssohn  Marlus  Bichler  von  Einhaus,
  Gemeinde  Wald,  aus  dem  Felde  in  Erntzurlaub
  nach  Hause  gelommen.  Draußen  bei

Verdun  hatte  er  tapier  mitgestritten.  sid;  das  Eiserne

  Kreuz  und  das  Militärverdienitkreuz  erworten,

  in  der  Hiimat  hat  er  bei  den  Erntearbeiten
  jleis  ig  mitgeholfen.  Aber,  aber,  das  Wildern
  slet  ihm  halt  im  Blul.  Das  Einhaus.  sei'

Hamatl',  steht  ganz  nahe  am  Walde,  mo’s

Wild  drin  spazieren  geht.  Und  so  i#t  hall  der

Marlus  am  26.  September  abends  in  den  Wald

Leinausgegangen.  hat  seinen  Sing'n  milgenommen

  und  einen  Kitzbock  geschossen.  Der  Jagdaus·

seher  des  Münckener  Professors  Dr.  Schlölser
der  die  Oberwarngauer  Jagd  gepachtet  hat.  hörte
  den  Schuß,  ging  der  Schallrichunng  nach  und
soh,  wie  eben  der  Wilderer  den  Rehbock  in  einem
*t  verstecken  wollte.  Auf  den  Anrus  des
lägers  „Gewehr  weg!“  fuhr  der  Marius  mit
einem  Gewehr  an  die  Back  und  schoß.  Der
Jäger  hörte  die  Kugel  vorbeipfeifen,  und  schoß
Tann  blitzschnell  zweimal  nach  dem  noch  im  Anschlage
  stehenden  Wilderer,  der  von  den  Schroten
an  beiden  Händen  und  im  Gesicht  getroffen  wurde.
  Trotz  dieser  Verletzungen,  die  dem  Wilderer
ein  Auge  kostete,  gelang  ihm  noch  die  Fluche
nach  Hause;  am  9  Tage  verbrachte  ihn
sein  Bruder  in  das  Kranlenhaus  nach  Solzlirchen,
  dann  kam  er,  da  eine  Operation  notwendig
wurde,  in  das  Garnisonslazarett  nach  Münche1.

Am  Tage  dach  dem  guschluerten  3  Zusammentref.

sen  fanden  Jäger  tote  gevitderle

  Rehgeiß;  es  besteht  daher  Voa  Verdacht
daß  Markus  B.  tags  zuvor  nicht  allein,  sondemn!

 

    
  

 

 

r*-—


     

 

 

in  10.  sellich#gen  ert  hal,  bei  cinnr  Oin

ju  unz  muruen  auch  drei  Jagyqewehre  gesun
sken.  än  der  V’’erhandiung  bebhauptete  Bidler,
ei  iei  allein  auf  der  venat  nen  irsch  gewesen,
deisen  Fleill  er  tulweis,  ELIII
hät:e,  am  andern  Tage  tan  er  mieoer  slg
müldt.  Dann  behanpiel  #e  Martus,  er  Na  jger
uert!“  *  i#  ihn  ga  *|•  ren,  c:  selb't  hale  nicht
ossen.  Dies  nurde  r-  die  Angaben  des

 

ins  Fe

  
 

gasseter  wicerteg  Weigen  erich,  werlen
Jagdvergeic  und  Mirerhal  id  gegen  bir
Klamsg  wasi  wurde  Bickler  3u  einem  Irhr  Ge
janani«  verurteilt.
reiaewudser  mit!  Torf.
H:ünchen.  8.  Aug.  der  Gailmir!  Uaver

Gamperl  in  wSch  waigerme#  sammelte  im  Tub

jahr  1017  griere  Mengen  Tori  auf  seinem  T  Tori
gruna  in  Hillbame  ain  und  brachle  iüm
dann  nach  Freifing,  vo#  er  ihn  um  2.20  bis  2  1
Mar  für  den  genluer  verlai  n  *..

abn  ohl

l  .iIv-n·nn-5Ei:n
Initan

1s:ich.».um-13n  z  «

»-  1  der  Amtranmalt  als

    
  

rin  Prei:  von  !“'m-z3  1.5%%
War.  We  bgen  ürmät  iger
lrlei#e  ihn  das  S
Mari  Gelon#rafe.

auck.  Gar#perl  legten  gegen  dises  Urtcii  Be
Zach?  vi.i
ni

ĩah  die
Zitafe

ririung  ein.  Da„  Landgericht
*)r!“  jer  an  itid  e  nöhle  die
Müärk.,  me#is  Albie

4%„

  

      

11
amaiigen  Nr  Vrenui:  sen
i  ierde:  imesnee  #al.  *  das  Sd.  öUsse:  scge:  innt  J.
ien  habe.
Scgawere  Diebi

ünchen.  8.  Auy.  Ser
Kari  (Gbärtner  flabl  eipem
Nurnberg  einen  kiei
sah  voen  einer  An;  *  «
ftlnxisntvslt  ,  Dani
beilal!  irmn  Gatturt  umn  2%  .  #!1.  Jar
berpunte  er  in  Münc#  en  und  Htalz:  der:

chlaframeraden  zwei  Paar  S#uh#  un  l  i.i
Aire  verich  irdene  Kiend:  i'nzz:  -.I.  ’l

.  I-,c

 
 
   

 

 

  
  
 

 

  

 

Ei:  i  einer  fr.

jezt  zu  einem  Jalr

Der  Monteur  Ednard  a:  us

nur  in  Mü  en  in  ein:  .  4  *“z
sei  Ai  eiter  in  de.  zaur

         
 

»1  er  Lampen  und  elr  Leie  -
sqcissnumsscn  W  rie  von  i69  n.
Hauie  an  der  Miedenmanermaße  Nam

 

einem
ze  Scnhe,  in  einem  (GOischeft  Kupfe  rilang:  e  und
in  Siraßirudering  aus  der  Wohnung  einer  OLeio
namtenstran  eine  Uhr  im  Werte  von  50  Ml.,

-

·es.«r:-Mcn’Is1r«e1dnndcnn»unm«
TixrnnIstsclwsrngkbenmstnd  ten-muri
BU.Etwaerschinden-Ins::go.num«
«’;n(1-,iZ-.1n:snnd!0mähen  Ehre-niest«s.nr1sk
teilt-Ein

  verurtcilter

 

Treibrieme  rddieb.

####umarkt,  1Opf.,,.  3.  Augum.  Eine  exem
Marich:  Strase  hat  die  S#afkammer  deis  KgI.

Laucgerid  t#?  Amleig  gegen  den  Treilriemendieb
von  Blomenhof,  der  hier  verhafter  worden  in,

ausgesprochen.  Sie  verurieille  den  ledigen  Ar
beiter  Leonhard  Brinnig  von  Raben-hof  bei
Nürnberg  wegen  eines  LVerbreg  ens  des  ĩchneren

Diebitahis  im  Zufammentreffen  mit  salsa.er  Na

mensangabe  zu  drei  Jahren  Jüchthaus  und  zu
drei  Wochen  Hait.  Auch  murden  ihm  die  bür
gerlicen  Ehrenrechte  aui  die  Dauer  von  10  Jah
ren  aberlanm.

Bunse  Shronf.

Prophezeiungen  über  da?  Kriegs
ende  treten  jem  weiniger  als  zu  Veginn  des
Krieges,  weil  sic  die  männlichen  und  weiblichen
Propteten  sckon  zu  gründlich  blamiert  haben.
Jetzt  will  eine  natürlicz  junge  und  büdbübsche
Vlondine  in  Christianin  wieder  etwas  wissen.
Im  bellsehenden  Zunand  stelite  jie  mit  lauter
Stimme  die  Frage:  „Wann  soll  der  Krieg  enden?“
  Nack  einer  Wile  hörte  fie  eine  Stlimme
antworten:  „Erit.  z  die  Erde  dreimal  beben
und  drei  Kronen  mussch  sallen,  ehe  das  gesd.che.,
kam.“  Darauf  geagte  die  Hellseherin:  „Wann
trinn  das  ein?“  Die  Stimme  antwortete:  „Nach
sechs  Monaten  und  34  Tagen.“  Das  würde  also,
nachdem  dieses  „Gesicht"  am  11.  Februar  staithatee.
  der  16.  Sepremder  sein.  Sogar  uber  die
Art  des  Friedenssel  lusses  hat  die  Hellseherin
Auslunst  erhalten.  Dainack  sollen  namlich  am
16.  September  1917  die  Friedensverhandlungen
im  Nobelinstitute  zu  Chriftiania  ihren  Anfang
nehmen,  König  Haakon  soll  die  Uermittlung
übernehmen  und  der  „Friedensfarn"  werden.

öchste  Zeit  wäre  es  ja  allmählich,  daß  Friede
würde!

 

Gerid-tet  und  geächtet!  „Wir  beiben
nur  für  uns!  Wir  haben  ja  unfer  Sad'“.  Wie
oft  konme  man  dieies  seltstsucktige  Wort  i  in  Friedenszeiten
  hören!  Wieviel  Mißitimmung,  Erbitterung
  hat  es  geschaffen,  unseligen  Klassenhaß
erzeugt.  Jit  diese  Parole  schnoder  Selbstsucht
zan  veritummt  in  dieser  Zeil,  wo  jeder.  auf  den

hlächsten  angewiesen  ist,  wo  mehr  als  je  gelten

soll:  Einer  für  alle,  alle  für  einen?  —Leider
nicht.  Ein  gerabe  grausiges  Vorkommmis  aus
letzter  Zeir  beweist

Die  Feitungen  wasiten  zu  berichten  vom  freiwilligen
  Hungertod  zweier  wie  soll  man  sie
heisen?  Einsiedler?  Nein,  wir  dürfen  den
Wort  mit  ehemaliger  Ehrung  den  Schimpf  Lich
,t  antul,  dad  wir  es  auwenden  auf  nauri

 

 

 

 

Freitag,  10.  August  1917

loden  wahlien,  als  daß  sie  dem  Ruf  der  Stunde,
dem  Gebot  der  Nol:  „Tei.  euch  brüderlich  darin,
  oder:  „das  Geld  dem  Vaterlande“  solg
ten.  Aus  z4  onber#n  in  2er  Oberlansitz  war  das
unglanblicke  Geschel  m#  gemeldet.  Hier  iebten

icit  ahren  dr  i  Geskuiner  Mahner.  zuei  Vrü
der  urd  eine  Sch  we'.  r.  all.  dooauo  *  deu  fünf  iger
Jalren  11.h.n  Di  #rren  nicht

arm,  lebten  aber  von  der  ganzen  m  ¾  argeschlosien
  in  il  rem  bauerlichen  Wersintum.  Zie  tesiellten
innre  -  eintelen.  lichen  alor  iemenn  in
itre  Vorralskammern  binein  d::  .
miisierniiseiioeirirqpisinsidri.  iiilif  nn

  

inu»lij.«"i-riUlIIiirdssilisrsilIdMMPde-Velxnrlteii:e!i:ieiibi»dreiInnre
  Inqiidxnidiz
iisig1sriiiIEIiiIiss  Siener

   

veru-  igerten  die
und  lam  der  Ge#i  llzinne#  ver
.  um  ur2g#  der  3  teuern  iu  pfämen,

zabiungen
das  Haus

iv  gab  es  Auftritl.
in  einer  1.  llen  S#zem  lum  es  im  v0  gen  Jöähr
lai  ber  Ve  e  W#i

  
  
 
 

 

i  1
edier

lün:  brrunn.  n.  «
lu]lli.·  oslt  kla.ns."lcknisnni

cr·  i,iii«.ii  d.i.-  .  H
n.  Die  Geschwiile  r  I.·lteisic«i  ir  i
In  in  und  Veilen  bewasinet  den  Ami::
N’  46m—  i  E

 

  
 

Dresch
voeriogen.
*

   
 
   
     
 
 

 

 

zu  o2  125
dann  eru  l#nmis
gelen.  Anu  Starr  inn  verweig

(Guicwiner  die  Annalhm  de-  **•ç  i  dik-LI
  li:;n.ii-i  Heu.  Auch  Vrottarten
di:  CEimiedier  nicht  an  s  d  ß  inan  —9
wove  i  die  drei  lebte  «
!—'-.qs"c.
-«1cii  aniiqeri  —  '
-«i-inrie1iedi·».diics  iil  e-«eii  nder-W-
  niel  an.  Nunmel,t  teaah  sia  dier  C
di.  Lrenis  wolle  Wrhanalte
und  sand  im  Velle  d#en#e  Brüs
ren  Lagermatte  de
iigenden  jüngeren  nder.
Tod  Frder  Hungertod
lal  junge’te  kee  .#
das,  Li#  ebenfalls  n  .
Eri«-.-i...:  i-.r·.«-1::i
nissiniid,s.ii»lI-.k.ii:!id
liIiI’  IlW  mswiiI-"l'1ukler
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15

Aus  bem  bezielsamisbielle.

der  Eime  11
Gemäs  Bundesrat  verordnung  v.  12.  Juli  1017

—  !  G.  Bl  “.find  für  daz  Feldheer

  inesän  00%%  Tonnen  Wiesen-  und

Kleeheu  aus  der  Ernte  1017.  und  zwar  500000

Tonnen  sofort.  der  Rest  bis  längstens  1.  Febr.

1918  sicherzustellen.

Die  Verleilung  auf  die  einzeinen  Gemeinden
wird  alsbald  nach  Belanutgabe  der  vom  Lieserungsverband
  aufzubringenden  #enge  vorgenommen
  werden.

Bei  freihändigem  Ankaui  durch  den  Lieserungsverband
  oder  die  Gemeind:  darf  die  Vergütung
für  die  Tonne  nicht  übersttigen
2)  bei  Heu  von  Kleearten  (Luzerne,  (I#sparsette,

Rotllee,  Gelbklee,  Weißkle:  inm.;  von  mindesten-

  mitllerer  Art  und  Gütr  187.A&“44  für

den  Zentner),

b)  bei  splen  und  Feldhen  (Gemisch  don  Süß.
gräsern,  Kleearten  und  Futterkräutern!  von
mindestens  mittlerer  Art  und  (züte  160  14
(8—4  für  den  Zentner).

Für  Koreher  Heu  erhöht  sich  der  Preis

*5  für  die  Tonne.

Für  Ware  von  minderer  Art  und  Güte  ist
ein  Ventrcchend  niedrigerer  Preis  zu  zahlen.

Beim  Umsat  durch  den  Handel  dürfen  den
Preisen  inia  !  hechstens  für  die  Tonne  lose
verladenes  Heu  §  .X,  für  die  Tonne  gebundenes
oder  gepreßtes  Heu  5.4  zugeschlagen  werden.

Digsens  Zuschlag  umsaßt  K#missbons.  Vernob,
lungs-  und  ähnliche  Gebühren  sowie  alle  Arten
von  Aufwendungen,  nicht  aber  die  Ruslagen  für
die  Fracht  einschließlich  der  durch  Zusammenstellung
  kleinerer  Lieserungen  zu  Sammelladungen
nachweielich  entstandener  Vorfrachlkof  ten.

Die  letzigenannten  Preise  gelten  nicht  für  den
Kleinverkauf.  Als  Kleinverkauf  gilt  der  Absatz
  unmittelbar  an  den  Verbraucher  u  Mengen
von  nicht  mehr  als  täglich  insgesamt  15  Doppelk
  wenn  zur  Besorderung  des  Heues  bis

in  Verbrauchort  weder  die  Eisenbahn  noch

Belrem:  Verkehr  mt  der  aur

um

Sub
jelie,  welche  lieber  die  Schrecken  des  Lunger-  !  er  Wasserweg  benupt  wird.