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in Lothringer Mundart), über Lothringer Wappen= und Siegelkunde
in anregendster Weise plaudern zu hören.
Bei derartigen Anlässen und
Empfängen unterließ es der Herrscher
nie, auf die Vorzüglichkeit der elsässischen
und lothringischen Weine hinzuweisen,
die ihm da oder dort von
einer aufrichtig begeisterten Bevölkerung
als Ehrentrunk angeboten wurden.
Nie vergaß er alsdann in leutseligster
Art über Stand und Ertrag
der Gelände und insbesondere in
Lothringen über die Verwendung der Clairet-Weine bei der
Champagnerfabrikation sich berichten zu lassen.
Den höchsten Beitrag, den der Inhaber der Krone zur Förderung
der Altertumskunde wie zur Entfaltung der genannten kulturgeschichtlichen
Bestrebungen in Lothringen hat leisten können, den gewährte
er durch die Abernahme des Protektorats über die Gesellschaft für
lothringis che Geschichte und Altertumskunde. Eine Reihe von Arbeiten,
die dieser Verein unkernahm und ausführte, verdanken ihre Vollendung
dem fürstlichen Mäzenat ihres hohen Protektors.
So ist der Lebensgang des Kaisers als Schloßberr auf elsässischem
und lokhringischen Boden nicht der eines uns fremden, unnahbaren
Fürsten. Im Gegenteil, er wollte werden wie einer von uns, dem
die kulturelle Vergangenheit seiner Heimat innige Herzenssache ist,
dem die Denkmäler einer wechselvollen Geschichte heilig sind und
deren Erhaltung ihm eine der ersten Pflichten bedeutet. Man wird
es unserm Schloßherrn aber allzeit hoch anrechnen müssen, daß er
stets die Hauptaufgabe aller Erhaltungsbestrebungen darin erblickte,
dem Leben zu dienen und in der Gegenwart anregend und nützlich
zu wirken. Darum hat er mit größter Ankeilnahme hochherzig
helfend eingegriffen, ohne dabei jemals die Dinge und Menschen