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underlassen und uns ir gemut zu erkennen geben, was wir uf unser
neher schreiben dem Pfaltzgrafen') furzutragen hetten, damit die
sachen im anfang nit so stumplingen abgehe.
Wir habens auch dafur, wan e. ]. Luther unser schreiben furhalten,
seinen rath darin haben, er werde dieser unser meinung
zufall thun und e. l. seine weiter bedenken hierin auch mitteilen.
und versehen uns genzlich, e. l. werde in rath finden, sonderlich
auch umb der ersten irer churf. session willen und umb sterkung
willen vil schwacher christen, das sie zum reichstag?) komen
und iren anreifse nıt verweilen werden. bidten derhalben uns zu
verstendigen, wie furderlich und uf was zeit sie anreiten wollen,
derselben ankunft zu erwarten.
Das haben wir e. 1. freuntlich und ın allen guten onangezeigt
nit lafsen wollen; derselben mit leib und gut zu dienen haben sie
uns gutwillig.
X.
(Zu 8. 345, 3).
Der Stüdteboten Beschwerdeartikel gegen den geistlichen Stand.
[ad 1526 August 4, Speier].
F aus Frankfurter St. A., Reichstagsakten. Vol. 42 fol. 25—31, dazu
Ueberschrift auf fol. 24 Beschwernus der frei und reichstett gegen den
geistlichen.
T coll. Strasburg Tho. Archiv Lade 24. Ueberschrift Der stet beschwerdartikel
den stenden ingeben.
D coll. Dresden H. St. A., Lok. 10182, Reichstag von Speier fol. 33
bis 43. Ueberschrift Der stedt anligen und beschwerd, so dem ausschufs
furgehalten werden soll.
Genedigst genedigen und gunstige heren. dieweil sich under
den funf puncten, darein euer churfurstlich und furstlich gnad
genad und gonst den ersten artikel kei. Mt. instruetion getailt,
der ander und dritt punet dahin erstrecken, dafs die
alten wol hergebrochten christlichen gebruch und ceremonia gehanthabt,
und was mifsbruch vorhanden, abgethan werden sollen,
') Vorlage Pfaltz. Es stand anfangs Trier und Pfaltz; Trier und ist
dann ausgestrichen und dem übergeschrieben.
2) Vorlage reichs.
[1526
Aug. 4.]