Begrenzung hat zu manchem ungerechten Urtheil gefuͤhrt.
Wie schon Dohm sich beschwerte, daß Spittler die Geschichte
des großen Friedrich mit einer halben Seite abgefertigt, so
hat noch ganz neuerlich ein Recensent in den „Berliner kritischen
Jahrbuͤchern“ (aus Anlaß einer Ausgabe der Werke
Friedrichs II.) jene Kargheit bitter getadelt. Beide aber
haben uͤbersehen, daß nur bei Gelegenheit des eigentlichen
Preußen, nicht der preußischen Monarchie, von dem grossen
König die Rede ist, und daß in Beziehung auf jenes nicht
wohl mehr von ihm gesagt werden konnte, als von ihm, dem
Erwerber von preußisch Polen, wirklich gesagt wurde.
Auch in der Reihenfelge der Aufsätze wurde die dort befolgte
Anordnung beibehalten, und es wurden hier, wie bei
den Recensionen, die einen und denselben Staat betreffenden
Nummern chronologisch, nach der Zeit ihres Erscheinens, zusammengestellt.
Die Abhandlungen sind sämmtlich dem Göktingischen
bistorischen Magazin, die Recenssonen den Görtingischen gelehrten
Anzeigen entnommen. Die Jahl der ersteren hätte
sehr vermehrt werden können; allein der Herausgeber glaubte
außer den bloßen Aktenstücken, die Spittler ohne eigene Zuthat
mittheilte, auch die bloßen Uebersetzungen und Auszüge,
zumeist von Schriften und Urkunden von vorübergehendem
Interesse, ausscheiden, und von jenen nur solche aufnehmen zu
müssen, die durch freie Bearbeitung oder durch Benützung
auch sonstiger Quellen ein eigenthümliches Gepräge erhalten