ummer 20 7#
Die arvhe Niederlage der Englanber in
Deutsch-Südwestafrika.
WTB. Berlin, Jan. Ein amtliches
Telegramm des Couverneurs von Deutsch-Südweslafrika
berichtet über die Niederlage der
Engländer bei Sandsontain am 2. September
v. J. Danach sind in dem ume: Führung des
Oterstleutnants von Heydebreci, stattgefunde—
nen Gefecht drei englische Schwadronen von
unjeren Truppen vernichtet norden. 15 Offi.
ziere, darunter ihr Führer, und 200) Mann
wurden gesangen und zwei Geschütze erbeulet.
Die Verluste auf unserer Seite: zei Ossiziere
und 12 Mann gefallen, 25 verwundet.
Nach dem amtlichen englischen Berichte aus Pretoria
von anfangs Oktober waren demgegenüber
die Verluste der vereinigten Engländer
und Südafrilaner auf nur 15 Tote, 47 Verwundete,
7 Vermißte und 35 Gefangene an
gegeben worden.
· " "
Große französische Verluste in den
Argonnen.
Berlin, 25. Jan. Dem „Berliner Lokalanzeiger“
wird aus Genf berichtet, daß die gestern
vormittag erfolglos fortgesetzten französischen
Anstrengungen, das konzentrische Vorgehen
der deutschen Truppen im Argonnenwald auf
zuhalten, die bedeutenden Ziffern während des
Freitag-Nachtkampfes erlittenen fransböfischen
Verluste noch steigerten. (Z.)
Die deutschen Flieger an der Arbeit.
Genf, 25. Jan. Ein Erkundigungsflug unserer
Tauben über Reims, Chaulne bis in die
Nähe der Bannmeile von Paris ist gestern
vollkommen geglückt. Die spät begonnene Verfolgung
war ergebnielos. Kriegeminister Millerand
hält noch immer amtliche Berichte über
zu halten. Die „Vossische Zeitung“ hebt hervor,
—
die beträchtlichen Schädigungen der Militäranstalten
durch deutsche Fliegerbomben zurück.
In Dünlirchen haben nach einer Meldung des
Pariser Figaro deutsche Fliegerbomben drei
Konsulate beschädigt. (J.)
Der Seelampf in der Nordsce.
Amsterdam, 25. Jaon. Aus Franeler
(Provinz Fricoshand) wird gemeldet: Gestern
morgen murde ununterbrochen heftiges Geschügseuer
gehört, das seinen Höhepunkt zwischen
12:11 und 11 Uhr erreichte. Allem Anschein
nach war eine greße Sceschlacht in der Nordsee.
nördlich der Inseln Ameland und Schiermonnekobg
im Gange. Die beiden Inseln gehören
der holländisch- westfriesischen Inselkette an,
die der Provin; Friesland vorgelagert ist. (J3.)
Verlin, 25. Jan. Die gestrige schwere
Seeschlacht ist die erste größere Auseinandersebtung
zwischen den deutschen und den englischen
Seestreitkräften in den europäischen Gewässern
nächst dem Seegefecht vom 28. August vorigen
Jahres gewesen. Wie damals waren auch diesmal
die Engländer in der Ueberzahl. Dies fällt
beonders ins Gewicht bei den schweren Seestreitkräften.
Hier mußte der Kampf von uns mit
4 gegen 5 geführt werden. Aber auch an Torpedobopts#zerstörern
hatten die Engländer 8
mehr als wir verfügbar. Der Vorfroß der deutschen
Seestreitkräfte ist wieder ein lebendiges
Zeichen unseres unverminderten Angriffsgeistes.
Wenn die Engländer trotz ihrer Ueberlegenheit
das Gesecht abbrachen, so ist das ein Beweis
dafür, daß unjere Artillerie sie gehörig mitgenommen
hat und daß auch ein weit überlegen:
englisches Geschwader nicht in der Lage ißst,
einem kräftigen Vorstoß der Unfsrigen stand
daß nicht die englische Flotte die Angreiferin
war, sondern die deutsche. (.3.)
———————— mn
Neueengl. Truppentransporte.
Rotterdam, 25. Jan. „Nieuwe Rotterdamsche
Couran!“ erhält von seinem Berichterstalter
in Le Hopre zensurierte Einzelheiten
über slarke erglische Truppenlandungen in mehreren
franz. Häsen. In einem einzigen Hasen
trafen innerhalb 24 Stunden 23 Schitfe ein. In
einigen Tagen seien auf diise Weise mehrere
Hundertlausend Mann in Frantreich gelandet
worden. (J.) j
Friedenswünsche in London?
Rom, 25. Jan. Der Londoner Korteipon
dent des „Giornale *Italia“ fetreibt: Mit der
Rücklehr 'bes Sich erte gefuhles im englischen
Voll nehme in England eine gewisse Friedens
ftimmung . Man möchte Frieden schließen,
vorausgesehzt, daß Englands Machtstellung aus
dem Kriege stegreich, mindestens aber unberuhrt
hervorgebe. (3
Radom von den Russen geräumt.
Wien, 25. Jan. Nach Mitteilungen russischer
und polnisch er Blätter soll Radom von
den Russen geräumt worden sein. ((.
Die Russen in Ungarn geschlagen.
WITB. Budapest, 25. Jan. Im Ungar
Komitat kam es ges flern zu einem erbitterten
Kampf um eine strat: gich wichtige Brücke über
die Bistrica. Die Russen wurden geschlagen und
flüchtelen unter Zurücklafsung von etwa 100
Toten; ungefähr 200 Rufsen haben sich er
geben. (3.)
Drangsalierung der
Rußland.“
Petersburg, 25 Jan. Nach der „Rictsch“
wird die Zahl de: den Uchen und örfterreichischen
Staatsan gebörigen, die auf Befeh: des Großfüriten
Rilolai Petersburg ium 23. Jannar
##elaisen müssen, auf 5000 geschäßt.
Ein Lebenszeichen des
Gouverneursvon Tsingtau.
DHeutschen in
Berlin, 25. Jan. Der Bruder des Gouverneurs
pon Mauischau, Geli. Hofrat Dr.
Walded in Dresden, hat geitern ein
Dienstag, 26. Januar 1018
Funlentelegramm erhalten, das der ihm befreundete
Prof. Hugo Münsterberg ihm aus
Amerika gesandt hat. Prof. Munsterberg teilt
mit, daß nach Insormationen, die ihm von zulländiger
Seite gegeben wurden, Kapitän zur
See, Mayer- Waldeck, sich wohl befinde und
von seiner Bermundung genesen sei. Seine Fa
milie habe die Erlanb erhalten. zu ihm zu
somen, Co iist die erste Nachricht uber
5 Befinden: Fr slerigen Gouverneurs von
in chau, die feit dem Falle von Tsingtau
nach Europa gelangt i#l. (/.7.)
Rüdtritt des worn#ngiesischen
#iriegsministers.
Wahrend des
er
WITN.
Minitterrates
sei enischlossen,
Lissabon, 22. Jan. hre
c#tlärte der Kriegemininmer,
zurückzurreein.
Die sfranzöfiscke Niederlage in
Marokto.
Konstantinopel, 25. Jan. „Taswir i-SEftiar"
veroffentlich ron dem marollanischen
Häurtling Abdul Malik einen bdritten Vrief,
der aus La ablanca hier eingetroffen in. In
dem vom 14. De- zember datierten Briese ichreiot
Abdul Malik, der jich als Emir von Marotto
unterreichnete, es sei ihm nach 1„###l# ugem
Kampf gelungen, Fez einzunehmen. Die Bevöllerung
hahe die marollanchen Krieger mit
gucher Begeisterung empfangen. Die Franiofen
hätten veriucht, auf der Flucht die Lebenemiltelund
Munitsonsdepots zu verbrennen, was ihnen
aber nickt gelungen sei. Den Marollanern sei
reiche Beute in die Hande gefallen. Die Frandosen
hätten 350“ Mann an Toten und (efangenen,
sowie Jahlreiche Nerwundete verloten.
Unter dem erbeutelen Kriegsmaterial hauen
zich mehrere Maichi nengewehre, 3 Geichütze, darunter
3 gree t betrachlichem Kaliter, alle in
kriegetuchtigem Zuftandc., außerdem eine Men ge
Wagen und wei Sanitatsabteilungen befunden.
Die Vevolterung der wieder eroberten (Gebiele
schließe sich den unter Aboul Malil kampfenden
Streittraften an.
Fortdauer des besehenden Witterungs
charalters.
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ndet ein fleißiger, militärfreier
unger Bursche, der fleihig und
gewandt barbeitet, Beschäftigung
können,
bei
M. M.edermane Nosenheim
Papierwarenfabrik
Junger, verläßiger Mann als
Bausmrister
und Ausgeher t)
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der 3.
Näh. Exp.
Wetpgargehille
wird gelucht. 75b Erxx#
Otstlicher Iun
aus geachteter Familie, der Lost
hat, das Friseurgewerbe zu erleruen,
wird zum sofortigen cin
tritt gesucht.
ax Wenninger,
Herren= und Damen Friseur,
Rosenheim Münchenerstraße 38
Ordentliches fleißiges, und treues
Fräulein
ges. Alters bis 1. März gesucht
zur seilsändigen Versehung eines
mittl. Börgerhaushaltes Bewerbungen
mit Lohnforderung an die
Geschäftsstelle des Ebersberger
Anzeiger Ebersberg vor München
unter Nr. 2370 baldigst erbeten
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Um auch kfernerhin die Angehörlgen unserer
Krieger mit Bescnh und Brenumaterlal verschen zu
hat der unterzelchnete Ortsausschuss beschlossen,
Im Stadtbezirke Rosenbeim elne
vornehmen zu lassen.
Februar bestimmt.
Damen aller Kreise, welche sich als Sammlerlonen in
den Dienst unserer Sache stellen wollen und die
damit auch dem Vaterlande dlenen, die her zllche
Blue, sich bls läogstens
Freitag, den 29. Januar
in der Geschäftsstelle: Sedanstrasse 9,11 vormittags
zvischen 9 und 12 Uhr zu melden.
Ortsausschuss zur Fürsorgetätig keit für
die Angehörigen der Kriegeteilnehmer.
Jus H. Aksgericht Rofruheim
hat im Konkursverfahren über das Vermögen des Tonwerkbefitzers
Josef Gerer von Mitterhart auf:
Freitag, den 19. Februar 19156
BlyTTE!I
Für dlieselbe ist Mltwioch,
Es ergeht so dile
Vormittags 9 Uhr
eine Gläubigerversommlung im Sitzungssaal des Amtsgerichts
Rosenheim bestimmt.
Tagesordnung:
Prüfung nachträglich angemeldeter Forderungen,
Abnahme der Schlußrechnungen der Konkursverwalter,
Erhebung von Einwendungen gegen das Schlußverzeichnis,
Leschlußsassung der Gläubiger über die nicht verwertbaren
ce,
setzung der Verghtungen und Auslagen der Mitglieder des
ländigerautschusses.
Die Schlußrechnungen der beiden Verwalter mit den Belegen
und den Aeußerungen des Gläubigerausschusses, sowie Schlußverzeichnis
find auf der Gerichtsschreiberei zur Einsicht der Beteiligten
151
Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts.
Meger u. Charkufier-Junung Rosenbeim
Dounerstag den 28. Jonuar 1915 findet im Vereinslokal
Verunlehnerbrauere#, nachmittags 4 Uhr
General-Versammlung
mit Jahressbschlatz und Neuwahl statt.
Es wird um zahlrelches uud pünktliches Erscheinen ersucht.
Die Vorstandschakt.
k nuc cer ensbar:
*t Hühmaschne
(Ankausaprels I180
40 4 äuhern preiome. n »-r“*s
7 „ Misgdnsl LsnsON" .
Guterhaltener 1489
Kinnlieg-- Spoitiwegen
zu kaufen gesucht. Näh. Erp.
Veng Frau Josefa Eiuftedl. W
die geaen melve Perlen gemachter
schwerwiegenden Aerberungen binnen
3 Tagen in diesem Vlatte nich àu
tück nimml. so bin ich gawun en
ge##n sie st-asba= vorzugeben.
Auton Brucker.
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1994er. N## schön. 22 HGSü mit Ketn.
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—
4
EINLADUNC.
Aus Anslass des Geburtsfestes Sr. Majestät
des Deutschen Ksisers Wilhelm II werden am
Mietwoch, den 27. Januar 1915 die siädtlachen
Gebäude Flaggenschmuck tragen.
Wir richten an die verehrliche Elnwohre—
schaft die Bitte, auch die Privaigebdude festlich
beflaggen zu wollen. e 1
ROSENHEIM, den 23. Januar 1915.
Stadtmagistrat.
hieru Uefert bllllg#t
Papierwaren - Fabrik
M. Niedermayr
RosENNEIN.
Telephon 305 und 72.
per Stüch
labes i Noseahem
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WHirme-Deschen fü ur Feldtruppen
wie se die Jepaser im ruffischen b
Die Oeschen sind ähnlich wie elehtr. ———— Nan entzünde eine
Belzt atrone (10 Stück 50 Ulg.) und fellt ste in das Oeschen, welches dann
nabenlang beiß bleibt.
Toschentach und legt 26 auf den Magen, den Rücken oder das Herz;
es durch#römt dann den Körper ein behagliche Wäirme. Die Oeschen
ktönnen als Brief versandl werden und blolten fsamt 10 Heizwatrenen:
dle kleine Auslünung .#§ 1 50 per Strcck, die gröhere Ausführung # 3.—
Peorte 10 Dig. süc 1 Deiden samt 10 Datroue#.
sellung bllle den Betreg ainzusenden
G. Schneider, Traunstein, Stodtplatz.
Elas-, Vorzellan und Luxuswaren.
Idzug als Auseilstung mitführten.
Das helte Oeschen wichelt wan in ein
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mn Fimadruek liefert prompt #u#d
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Ismtsassksasumss