Full text : Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen vom Jahre 1865. (31)

Ü

zum  inneren  Verbrauche,  zur  öffentlichen  Niederlage
oder  zur  weiteren  Versendung  in  das  Ausland  —
auf  Grund  einer  speciellen,  innerhalb  der  dafür
vorgeschriebenen  Frist  abzugebenden  Declaration
und  nach  Erfüllung  der  vorgeschriebenen  Förmlichkeiten
  entnommen.  Das  Abladen  der  Wagen  muß,
wenn  möglich,  unmittelbar  nach  dem  Eintreffen  der
Züge  stattfinden.

Artikel  14.

Auf  den  Stationen,  wo  Gebäude  mit  Räumen
von  der  im  vorhergehenden  Artikel  bezeichneten  Beschaffenheit
  noch  nicht  vorhanden  sind,  soll  das  Abladen
  der  Wagen,  wenn  möglich,  spätestens  innerhalb
  einer  Frist  von  36  Stunden  nach  dem  Eintreffen
  des  Zuges  erfolgen.

Artikel  15.

Die  Eisenbahnverwaltungen  sind  verpflichtet,
die  Zollverwaltungen  von  den  Veränderungen,  welche
sie  hinsichtlich  der  Stunden  der  Abfahrt,  des  Grenzübergangs
  oder  der  Ankunft  der  Züge,  sei  es  der
Tag=  oder  der  Nachtzüge,  vornehmen  wollen,  sobald
als  möglich  und  spätestens  acht  Tage  vor  dem
Eintritte  der  Veränderungen  in  Kenntniß  zu  setzen,
widrigenfalls  die  Eisenbahnverwaltungen  gehalten
sein  sollen,  auf  der  Grenze  alle  gewöhnlichen  Zollförmlichkeiten
  zu  erfüllen.

Artikel  16.

Als  Grundsatz  ist  angenommen,  daß  eine  Theilung
  der  nach  derselben  Richtung  zu  befördernden
Züge,  wenn  darum  nachgesucht  wird,  von  den
Grenzzollämtern,  jedoch  nicht  unter  zehn  Wagen
für  jeden  Theilzug,  bewilligt  werden  darf.  Eine
noch  weiter  gehende  Theilung  der  Züge  kann  von
dem  obersten  Zollbeamten  am  Orte  erlaubt  werden,

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pour  Fentrepot,  soit  pour  le  transit  sur  une
déclaration  en  détail  à  faire  dans  le  deélai
voulu  et  après  laccomplissement  des  formalités
  preserites.

Le  déechargement  des  wagons  seflectuera,
autant  qdue  possible,  immediatement  apres
Tarrivée  des  convois.

Article  14.

Dans  les  stations  ou  il  ny  a  pas  encore
de  bätimens  se  trouvant  dans  les  conditions
indiquées  à  Tarticle  précêédent,  le  déchargement
  devra,  autant  que  possible,  se  faire
au  plus  tard  dans  le  délai  de  36  heures
après  Tarrivée  du  convoi.

Article  15.

Les  administrations  des  chemins  de  fer
devront  informer  le  plutöt  possible  et  au
moins  huit  jours  à  Tavance,  les  administrations
  des  douanes  des  changemens  qdwelles
vondront  apporter  dans  les  heures  de  départ,
  de  passage  aus  frontières  et  d’arrivée
des  trains  de  jour  et  de  nuit  sous  peine
Tetre  tenues  de  remplir  à  la  frontière  toutes
les  formalités  ordinaires  de  douane.

Article  16.

En  principe  la  division  des  convois  allant
dans  la  meme  direction  pourra,  lorsdwelle
sera  demandée,  etre  accordéde  par  les
bureaux  frontieres  respectifs  jusqua  concurrence
  de  dixk  wagons.  Cependant  en
cas  de  nécessité  reconnue  de  concert  entre
le  chef  de  station  et  Tagent  supérieur  de