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noch in sogenannter neuerer Geometrie ein planmäßiger Unterricht
zu ertheilen. Einige Grundformeln der sphärischen Trionometrie,
die zum besseren Verständnis der mathematischen
dkunde erforderlich sind, lassen sich in einfacher Weise bei
Betrachtung der dreiseitigen Ecke ableiten.
B. Nealgymnafium und Oberrealschule.
a. Allgemeines TLehrziel.
Sicherheit und Gewandtheit im Rechnen mit bestimmten
Zahlen und in dessen Anwendung auf die gewöhnlichen Verhältnisse
des bürgerlichen Lebens. Allgemeine Arithmetik bis
wum Beweise des binomischen Lehrsatzes für beliebige Exponenten;
lgebra bis zu den Gleichungen dritten Grades einschließlich.
Ebene Geometrie einschrehlich der Lehre von harmonischen
Punkten und Strahlen, Chordalen, Aehnlichkeitspunkten und
Achsen; körperliche Geometrie nebst den Grundlehren der beschreibenden
Geometrie. Ebene und Fhärische Trigonometrie.
Einführung in die Theorie der axima und Minima.
Analytische Geometrie der Ebene. Für Oberrealschulen ist
ferner die Behandlung der wichtigsten Reihen der algeraischen
Analysis verbindlich. n diesen Anstalten bleibt
es dem Fachlehrer überlassen, auch die Gleichungen vierten
Grades zu behandeln, sowie die Methoden zur angenäherten
Lösung numerischer algebraischer und transscendenter
Gleichungen klarzulegen und zu üben. — In allen
diesen Zweigen ist nicht nur sichere Kenntnis in der Herleitung
der Sätze, sondern auch Uebung in ihrer Anwendung
zu erwerben. ·
b. Lehraufgaben.
VI. 4 bezw. 5 Stunden wöchentlich.
Wie beim Gymnasium.
V. 4 bezw. 5 Stunden wöchentlich.
Wie beim Gymnasium.
IV. 4 bezw. 6 Stunden wöchentlich.
Rechnen: Decimalrechnung. Einfache und zusammen
gesetzte Regeldetri mit ganzen Zahlen und Brüchen. (Aufgaben
aus dem bürgerlichen Leben.) Anfänge der Buchstabenrechnung.
Planimetrie: Lehre von den Geraden, Winkeln, Dreiecken
und Parallelogrammen. Einführung in die Inhaltsberechnung.