Volltext : Gesetzsammlung für das Fürstenthum Schwarzburg-Rudolstadt. Vierundsechzigster Jahrgang. 1903. (64)

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1.  in  der  baren  Besoldung  samt  Zulagen  einschließlich  der  örtlichen,
persönlichen  und  der  Teuerungszulagen,  in  Vergütungen  für  dienstliche  Nebenämter
  oder  Nebenbeschäftigungen  einschließlich  solcher  für  außerordentliche
dienstliche  Leistungen,  dafern  dieselben  zeitweilig  wiederkehren  (z.  B.  auch
für  sogenannte  Uberstunden  u.  s.  w.),  in  laufenden  Remunerationen,  in
Gebühren,  Accidenzien  sowie  in  jährlich  wiederkehrenden  Gratisikationen
  u.  s.  w.

Zur  Anrechnung  gelangt  überhaupt  die  gesamte,  dem  Steuerpflichtigen
für  dessen  dienstliche  Tätigkeit  ausdrücklich  oder  stillschweigend  zugesicherte
  oder  tatsächlich  gewährte  Gegenleistung  ohne  Unterschied,  unter
welcher  Bezeichnung  sie  erfolgt.

Es  macht  hierbei  keinen  Unterschied,  ob  die  Bezüge  im  vorans  auf
bestimmie  oder  unbestimmte  Zeit  oder  in  regelmäßiger  Wiederkehr  bewilligt
  zu  werden  pflegen,  ob  sie  pensionsfähig  sind  oder  nicht,  ob  der  Bezugsberechtigte
  fest  augestellt  oder  auf  Widerruf  angenommen  ist.

Es  gehören  daher  auch  zum  stenerpflichtigen  Einkommen  die  Dienstbezüge
  (einschlie-lich  der  sixierten  Tagegelder)  der  im  Vorbereitungsdieuste
stehenden  Personen,  der  Hülfsbeamten,  Dienstanwärter  u.  s.  w.,  sowie  die
Nemnnerationen  der  vorübergehend  von  anderen  Staaten  in  den  hieländischen
  Staatsdienst  übernommenen  Hülfskräfte.
in  dem  Geldwert  der  neben  der  Besoldung  gewährten  etwaigen  Naturalbezüge.


Als  Geldwerl  der  freien  Dienstwohnung  samt  Zubehör  und  etwaigen
Dienstländereien  ist  der  ortsübliche  Miet=  bezw.  Pachtwert  in  Ausat
zu  bringen  ohne  Unterschied,  ob  die  Wohnung  u.  s.  w.  vom  Berechtigten
selbst  bewohnt  bezw.  bewirtschaftet  wird  oder  nicht.

Ist  aber  der  Geldwert  der  Naturalbezüge  bereits  amtlich  veranschlagt,
so  kommt  der  verauschlagte  Betrag  in  Anrechunng.

Der  Wohnungsgeldzuschuß  (Servis)  der  Militärpersonen  und  Reichsbeamten
  ist  neben  der  Besoldung  in  voller  Höhe  in  Ansaßz  zu  bringen  und
zwar  auch  dann,  wenn  die  Dienstwohnung  tatsächlich  benutzt  wird,  im  letzteren
  Falle  ohne  Unterschied,  ob  die  Wohnung  mehr  oder  weniger  wert  ist,
als  der  Wohnungsgeldzuschuß  beträgt.

Gleichwie  die  vorbezeichneten  Wohnungögeldzuschüsse  sind  auch  die

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