Aummer 182
Rosenheimer Anzesger
An die Milglieder des deulschen
Stiverbandes!
Die gewalligste Zeit für unser deutsches
Paterland ist angebrochen, ein ungeheuerer Kampf
um germanische Kultur, um deutsche Macht und
Größe ist entbrannt. Nichtewürdig ist die Nation,
die nicht ihr Alles freudig setzt an ihre Chre.
Drum fehlt kein Deutscher bei diesem ungeheuren
Völkerringen. Ein einig Volk von
Brüdern werden die erbärmlichen Friedensstörer
finden.
Da fehlt vom deutschen Skiverband kein
Mann, dem Gott die Gnade verliehen hat, den
Säbel in der Faust zu führen. Zeigt, daß der
deutsche Skiverband ein nationaler Verband in
des Wortes vollster Bedeutung ist; zeigt, daß
die durch unseren herrlichen Sport erstrebte
Staͤhlung von Körper u. Geist letzten Endes
auf eine Stählung unserer nationalen Kraft
gerichtet ist.
Und wer seinem Vaterland nicht unter den
Wafsfen dienen darf der helse mit im Lande.
Die Ernte muß hereingebracht werden, hier mitzuschaffen
ist auch ein Stück nationaler Verteidigung.
Die kräftigen Söhne des Landes sind zu
den Fahnen gestürmt, um euer Vaterland, um
euere Frauen und enere Kinder zu schutzen. Treue
um Treue! Helft dafür mit an den Crntearbeiten,
an der Seite der Bauern, deren Söhne
für euch streiten und bluten!
Auf denn, ihr lieben Sportskameraden, zum
großen heiligen Kampfe. Was ihr ererbt von
curen Vätern, erwerbt es um es zu besitzen" Mit
Gott für Kaiser und Reich!
Der Vorsißende des deutschen Skiverbandes
Tr. Alfred Holl.
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TDie Bergsteiger= und Schreeschuhricge bes
Turnvereins Rosenheim von 1860 itglied des
Deutschen Skiverbandes, ersucht ihre zum Kriche
noch nicht einberufenen Mitglieder, diesem Rufe
Folge zu leisten und sich zwecks Besprechung der
zu lesstenden Hilfe bei Erntearbeiten Sonntag.
0. ds. abends im Hotel Wendelstein einzufinden.
Heliel, stellver. Vorsitzender.
Zum Laudfkurmanfruf
Es wird nochmals darauf Dingewiesen, daß
sich vom aus gebildeten Landfturm 2 nur zu melden
haben:
1. Binnen 48 Stunden die ehem. Offiziere
und die für Offiziersstellen in Betracht kommen.
den, auf den Plalaten näher bezeichneten Unteroffiziere.
Diese Meldung dient nur dazu, einen
Ueberblick über den vorhandenen Bestand zu gewinnen.
Eingestellt werden diese Personen in
der nächsten Zeit noch nicht.
2. Am 18. bezw. 20. August die auf den
öffentlichen Belanntmachungen bezeichneten Jahrestlassen
der Feldartillerie, Pioniere, Funarlillerie
und Matrosenartillerie. Diese Leute
gelangen zur Einstellung.
Alle anderen Angebörigen des Lanosturmes
2 warten, obhne sich zu melden, die öffentliche
Berufung zu den Wandsturmlontroll-Verkammlungen
ab. Erst bei diesen werden sie in
Kontrolle genommen. Die Landsturmkontroll
versammlung findet wahrscheinlich Ende Au-Cust
statt.
Der Weltkrieg.
Eine Maljnung des Generalstabr.
BVerlin, 6. Anug. Der Gencralstab des
Feldheeres ersucht alle Blätter um schleunig'te
Verbreitung folgender Mitleilung: Der Aut)2=moedbilverlehr
unterliegt zurzeit durch das zu
Lroem Unsug ausgearitete Anhalten und Be
aufsichtigen schweren Störungen. Ein hoher
sterreichischer Offizier, der im Auto von Wien
na.1, Verlin reiste, wäre um ein Haar erscholsen
worden. Seine Reise, die selbstverständlich einer
wihhligen militärischen Mission galt, wurde um
12 Stunden verzögert. Die Gewißheit besteht,
doß lein fremdes oder feindliches Automobil
melrr#sich im Lande besindet. Jedes Auto,
dar jetzt sährt, befindel sich in wichtigem Auf
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ehöriger 2. k.
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D Lom Ableben unseres
Kameraden He#####n Andreas Hauser
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Umgebung
geben wir hiermit bekannt, daß wir von heute!' ab
während der Kriegsdauer in unserem
Slomenladen Mönchenerstrasse
Verkauf
Sämtliche Gemüsesorten werden dort
—
tir ge im Dienste der Landesverleidigung. Die
Imeressen der Landesverteidigung verlangen ge
hicterisck, das der gesamte Automobilverkehr
leinem Hindernis in irgendeiner Weise oder von
irgend jemand begegnet. Sämtliche Behörden
werden ersucht, schnellstens dafür iu sorgen, daß,
diese Milteilung überall belannt und berück
sichtint wird. (Wir verweisen auch auf die e
kammmachung des K. Bezirlamts Nosenheim
(„Keine Aufregung“) in dieser Nummer der
„Nosenheimer Anzeiger“. O. Ned.).
Der Kriegs zustand mit Frankreick.
Berlin, 3. August. Das Lelegramm c#n
NReichelanlers an den Botschafter in Pari#d
vom 3. August, 1 Uhr 5 Mis. nachmittags, n
dem Freihert v. Schön den Aufttag erhjielt, in
solpe des Einbruchs französischer Truppen auf
bentschen Gebiet der franszösischen Regiernn)
n erllären, daß Deutschland sich durch die fran
kösischen Angriffe in den Kriegezustand versetzt
sere, ging in Paris, viellcicht absichtlich, ver
stümmelt ein, so daß es in vielen Punkten unveistandlich
blieb. Gleichwohl gab der Bolschaf
ler in richtiger Erkenn#nis der Lage eine Ertlärung
ab, die im m“ dem Auftrage
cutspricht. Ossfi#i#
Ausfunges verafsentlicht.
Prinz Mar von Sachsen.
Köln, 3.
sen.
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August. Prinz Mar von Tach
der in Köln als Professor am Prienersem
lälig isl, stellle sich sofort nach der M
bilmackung dem Militattommendo alr Feld
geistlicher zur Verfügung. Er für mit den an
deren Soldaten in einem Abiel drikter Klasie
von Köln nach Diesden, um bei den sächsischen
Tiuppen als Militärseelsorger ienste zu tun.
Spenden des Kaisers Franz Josef
Wien, 3. Aug. Der Kaiter hat für die
Zumecke des Roten Kreuzes uns die unterinüt
zungebedürftigen Familien der Linderusenen n
Oenerreich eine Lalbe Million Kronen aus jei
Soronuntag, 9. August 1974
.en ii Fat. i1. —— ——
- für die ##ede des Ungarischen Roten
Krenzes und die unler#ittzungobedurftigen Ka
millen der Einberusenen in Ungarn einen Be
12:45 in derselben Hohe und für die unterfint:.
vugebedgstigen Familsen der Eini erusene'
Bensen: und der Herrcgowina 100 00% Kronen
seinen Privatmitieln gewidmet.
aus
Die Jaltung Japano.
August. Japan will zunäch't
#vk## eurpischen Konflilt nicht militärisch, son:
I„ hur w##rischaftiich aus#nutzen. Man hört
1 :, dse amerilanisse Floette in Ostasien sei ver
itärit worden.
Tolio, 3.
Wetterbericht
für Sonntaa, 0. August.
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