»S 15 E.
üben, ohne Ansehen der Person; ich will das Beste,
das Gedeihen, die Ehre Aller Stände mit gleicher
Liebe umfassen, pflegen und fördern — und ich bitte
Gott um den Fürsten-Segen, der dem Gesegneten
die Herzen der Menschen zuneigt und aus ihm einen
Mann nach dem göttlichen Willen macht — ein
Wohlgefallen der Guten, ein Schrecken der Frevler.“ —
„Gott segne unser theures Vaterland. Sein Zustand
ist von Alters her oft beneidet — oft vergebens
erstrebt. Bei uns ist Einheit an Haupt und
Gliedern, an Fürst und Volk, im Großen und
Ganzen herrliche Einheit des Strebens aller Stände,
aller Volksstämme, aller Bekenntnisse nach Einem
schönen Ziele — nach dem Allgemeinen Wohle in
heiliger Treue und wahrer Ehre. Aus diesem Geiste
entspringt unsere Wehrhaftigkeit, die ohne Gleichen
ist. — So wolle Gott unser theueres Preußisches
Vaterland sich selbst, Deutschland und der Welt erhalten.
— Mannigfach und doch Eins, wie das
edle Erz das aus vielen Metallen zusammengeschmolzen
nur ein einiges, edelstes ist — keinem
anderen Roste unterworfen, als allein dem verschönernden
der Jahrhunderte.“ —
##
-