dieEiserne Aest
Rosenheim, 3. April.
Ein prächtiger Früblingotag war der 2. April.
Goldener Sonnenschein lag vom frühen Morgen
ab über dem Land, seuls: Stimmung breitete
er über die Stadt. Rosenheim hatte einen ernsten
Festtag, verklärt durch den Glanz seiner
unerschspflichen Opferwilligleit. Es war der
Tag der Erstnagelung seines Kriegswahrzeichens,
seiner „Eisernen Rose“. Männiglich war
darauf vorbereitet, uras da lommen und werden
sollte. Und alles lam und wurde so, wie
es schöner, eindrucksvoller nicht gedacht werden
lönnte. Aile waren aufgerujen, Zeuge zu sein
des großen ortsgeschichtlichen Ereignisses, ure
Momentes, in dem die erste feste Unterlage
ichaffen. werden sollte zu einem eisernen Men
ernster, aber großer Zeit. Die Rosenheimer
„Eiserne Rose“ begann gestern in sanlichter,
ernster Pracht sich zu entwickeln, und alt und
jung, hoch und niedrig waren opferwillige Mithelser
an diesem Denimal aus eiserner Zeitl.
Von der Höbe der Gaststätte zum „Deutschen
Kaiser“, von den Giebeln der städt. Gebäude
wehten die Fahnen, sie verlündeten im Glanze
der Sonne, daß es ein Fest der Stadt ist, das
am Sonntag gefeiert wurde. Und die Stadt,
die ganze Stadt, hat daran erniten, entschlossenen
Willens Teil genommen. Dichte Massen
hielten die Prinzregentenstraße am Eingang der
Rathausstraße besetzt, als die Jungmannschaft
unserer Jugendwehr in festem Tritt den Klängen
der ilitärkapelle folgte, welche sie zur
Fassstäile. geleitele. Sreude mußte man haden
an den strammen Jungen, der blühende, kraftstrotzenden
Jungmannschaft unserer Stabt, unseret
Zuhinft. Vier nehrlräftige Züge waren
es, welche unter flatternden Fahnen einherschritten,
geführt von ihrer militärischen Oberleitung.
Drinnen im Saale war es inzwischen sehr lebendig
gen orden. Die Jahl der Festgäste wurde
immer größer, bald reihte sich Kopf an Kopf.
Denn die Vereine Nosenheims waren in ihrer
Ueberzahl erschienen, um Helfer und sinanzieiler
Förderer des edlen Zreckes zu sein, der miit
der Eisernen Rose verbunden ist. Es war ein
malerisches Bild. Neben dem Kniehösler kand
der Träger des Frackes und des 5 Zylinderhutes,
neben dem seidenen Kleid der Damen der Gesellschaft
war die grüne Joppe der Turner gut
vertreten. Und oben auf der Bühne schob sich
hinter einem Haine von Blumen uno Blattflanzen,
in deren Mitte die „Eiserne Rose“
eingebaut war und deren beiden Seiten die
Kaiser= und Königsbüsle flankierten, ein Wall
von Fahnen und Standarten ein, über zwanzig
an der Zahl, melche das wehrhafte Bild,
das die Jungmannschaft auf den beiden Längsseiten
des Saales bot, noch verstärkte und
malerisch verkleidete.
In der Mitte des Saales nahmen die Ehrengäste
Platz: Der Vertreter des Regierungsprdsidenken
von Oberbayern, der Referent über
Gemeindewesen, Herr Regierungsrat Stößel, der
Stifter der Eisernen Rose, unser Ehrenbürger
Herr Oberlehrer Bram mit Frau Gemahlin.
der Schöxfer des Kriegem zahrzeichens, Herr Professor
Albrechtel ofer, der Vertreier der Stabt
Kufstein, Herr Vuchdruckereibesitzer Lippott,
zahlreiche „Vertreler der biesigen staatlichen
Aemter und Behörden, das Offizierslorps, in
dessen Mitte namentlich auch der Bezirkslommandeur,
die Geistlichkeit, die beiden städtischen
Kollegien, die Vorstandsdamen der Frauenvereine
usw., die Lehrlörper unserer Mittelunb
Vollsschulen, eine Schüler-Abordnung der
Volksschulen mit Sckärpen und Adbzeichen, die
Verrundeten des Genesungsheimes „Naiserbad“
und eine schier unendliche Reihe von Vereins-Möge
sie duftenden Trosteshauch und freundliche
Blumenblätter der Hoffnung auf die freudlos
harten Wege all der Waisen und Witwen,
der Vereinsamten und Leidvergrämten streuen!
Möge sie mit frohem Mut die Krieger draußen
laben, da sie ihre Teueren in der Heimat von
bilseicer Liebe gehegt und gepflegt wissen!
So blühe nun, Rosenheims eirne lume,
blühe auf im ernsten gedämpften Glanze von
Eisen und Stahl!
Künd“ es der Nachwelt, wie Deutschlandes
friedgewohnte Rose trug Eisenkleid und Kriegeswehr!
Künd“ es der Nachwelt, wie die wuchtigen
Schlachtenhämmer bohrende Wunden gruben,
in die zarten Rosenstämme friedlicher beutscher
Kultur, herbere Wunden bohrten in tief-E
z Menschen nherzen von Lieb’ und Treu'!
nd“ es, du weiße Rose auf rotem Feld,
wie das Blut deiner Helden den Boden gerdtet
und befruchtet, dahz deine Blüte in neuer, geläuterter
öner * erstehen lonnte!
r Nagelsaat auf dem
Boten der * nauf an Knauf in za oser
Menge, . es und sing'’ es das hohe Lied
von der rastlos schaffenden, unermüdlich gedulmitgliedern,
die sich ihrer
auschlossen, um mit Jeuge
Vorganges zu sein.
Hehre Stimmung lag auf der glänzendin
Versammlung, wie sie vielleicht hier noch nicht
nahrgenommen wurde. Alle waren sich der
Grôhe und des Ernstes des Augenblickes wohl
bemußk, als in mächtigen Allorden ein schneidiger
Hindenburgmarsch von Herrn Oberleutnant
v. Bomhard die Feier einleitete. Mächtig er-Krifsen
wurden alle von dem kernigen Spruch
in Versen, in marligen Worten verfaßt ron
einer ehrw. Lehrerin unserer höheren Mädchenschule
und mit feinster Alzentuierung vorgetragen
von der Schülerin Seiler, Tochter des
Herrn Schuhmachermeisters Seiler. Und höher
hob sich der Geist noch, als unmittelbar darauf
die Kapelle mit der Uangvollen, ewig schönen
und tief wirlenden Weise Beethovens „Die
Himmel rühmen“ den Gedanlken des Vorspruches
nahm und ihn ueiter spann und vertiefte
und eindringen ließ in die Herzen der mächtig
ergrissenen Zuhörer.
Wieder trat feierliche Stille ein. Der Vorsitzende
des Ortssammelkomitees, Herr K. Hofrat
Bürgermeister Wüst, angetan mit der Ehrenlette
des Bürgermeisters, betrat das Rednerpodium.
Was er zur Verfammlung sprach,
war ein Meisterwerk der Redekunst, waren tief
gefühlte Worte, welche den Ernst und die
Schuere der FZeit restlos erfaßten, welche uns
hinzogen zu dem, das heute aller Herz erjüllte.
Es waren Worte ehrlicher aufrichtiger Begeisterung
für die Sache, Worte der Mahnung, der
Erhebung, des Trostes, Worte, welche mit eisernem
Grifsel in das Buch des Lebens unserer
Stadt eingeschrieben bleiben, Worte, die sich
nicht verwiüschen lassen aus dem Gedächtnis aller,
weiche dem hehren Alte anwohnten. Ein Bruchstück
aus der feinsinnigen Rede würde ihre gianzende
Wirlung zerstören und ertöten lassen.
mir lassen sie im Wortlaut folgen, um sic in
ihrer ganzen Nachhaltigkeit auch auf jene ein.
wirken zu lassen, welche der Feier nicht anuohnen
lonnten. Mächtig und aus froh bemegten
Herzen brauste das Hurra durch den
Saal, mit dem die Rede schloßz. Das Orchester
stimmte „Deutschland über alles“ an, die ganze
Corona setzte freudig bewegten Herzens mit ein,
und weit über die Stätie des Festes hinaus
verlündete der wuchtige Klang der Stimmen
das erneute Gelöbnis zum Durchhalten an der
Front in der Heimat.
Herr K. Hofrat Wüst verlas noch den Wortlaut
eines Huldigungstelegrammes an den König,
mit dem er die vaterländische Begeisterung
von neuem weckte. Ebenso soympathisch wurde
der Drahtgruß des Herrn Seminardirelktors
Eid enlgegengenommen, des Stifters des zum
Kriegswahrzeichen gehörenden „Eisernen Buches“,
der sehr bedauerte, der Feier leider nicht
anwohnen zu können. Diesem Bedauern gab
er noch in einem Schreiben an Herrn K. Hofrat
Wüst besonderen Ausdruck.
Auf das Tolegramm des Königs ist am
Montag folgende Antwort an Herrn K. Hofrat,
Müst aus München eingetrofsen: „Ihnen
und der zur feierlichen Nagelung der Eisernen
Rose vereinigten Festversammlung sage ich herzlichen
Dank für den Huldigungsgruß und die
treuempfundenen Segenswünsche. gez. Ludwig“.
Und dann begann die Nagelung.' Die Einleitung
damu gaben liebe Worte des Vertreters
der Regierung, Herrn Reg.-Rates Stößel,
welscher der Stadt Dank und Anerkennung für
das sinnige Wahrzeichen widmete und die Großtaten
unserer tapferen Armee und der wagemutigen
Flotte pries. Den ersten Ehrennagel
schlug für die Stadt Rosenheim Herr K. Hof.
rat Wüst in die Mitte der Nose ein, und dann
reihte sich Nagel an Nagel. Und alle spendeten
aus nie versagender Opferwilligkeit bereitwilligst
hoffnungsfroh die Heimat verließen. Im Geiste
legen wir dich nieder auf all die stillen Heldengräber
im Heimatland, im fremden Land,
auf Bergeshöh' und in der Meeresflut. Euch,
ihr verklärten Krieger, mögen blüh'n die unverwelllichen
Rosen himmlischer Freuden, aber auch
die Nosen unserer unauslöschlichen Dankbarleit
gegen euch sollen nie verblüh'n in unsern und
unserer Kindeskinder Herzen.
Sei dann, du eiserne Rose an jenem ersehnten
Tag als festlicher Willkommgruß bereit für
unsere heimkehrenden Sieger! Sag's ihnen, wie
wir in der Heimat mit ihnen gelämpft und gelitten,
für sie und ihre Lieben in der Heimat
arbeitet und geberga und ihnen zu sitem
Frreroreie dieses Eisenmal errichtet haben!
Lehrerin und Mahnerin, eiserne Rose, mögest
du sein unserer Jugend: vaß sie sich würdig ereeis
ihrer Heldenväter und Heldenmütter, und
cder Opfer nie vergesse, die sie sich's FSgt
ließen, um das Wort zu erwahren: „Unsere
Kinder sollen's einst gut haben“; daß sie lernen
von der eisengegürteten Rose eiserne Zucht
und leusche Sitte, glühende Liebe zu Gott und
König und Vaterland!
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Ehrenbürgern unserer Skadt, die di *
die Namen all der
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hr7 aestiftet haben. Warmen Dank dem
Rosenheimern in der Ferne zur Verlesung, von
ihre Gabe für die Nationalstiftung und für die
Kriegefürsorge in Rosenheim, jeder nach seinen
Krästen. Hiebei walteie Herr Sekretär Kögler
mit Eiser und mit Ruhe seines Amtes als
Schatzmeister und händigte den Spendern das
Eiserne Buch aus zur Eintragung der Namen,
damit auch die kommenden Eanshere wissen
und erfahren, wie in schwerer Kriegszeit Rosenheim
sich aufopfernder Fürsorge widmete. Es
wollte sast kein Ende nehmen, so groß war die
Jahl, welche sich zur Rose drängte.
ie Musik spielte einige valerländische Märsche,
verließ aber vorzeilig den Saal, um die
Jugendwehr mit klingendem Spiele zurüchzubegleiten.
Die Feier ging zu Ende, nicht aber wird
der Eindruck verlöschen, den sie mit der ganzen
Kraft ihrer Größe und ihres inneren Gehaltes
tief eingrub in Herz und Sinn aller, welche
Zeugen waren des großen Ereignisses für Rosenheim
im Weltkrieg.
Am Nachmittag war die Nagelung allgemein
freigegeben. Gar viele waren es, welche
von 3 Uhr ab ihre Schritte zu unserem Kriegswahrzeichen
leukten, um die Kriegesnöte lindern
zu helsen. Sie alle gaben gern und reichl ich,
sie schlugen freudig Nagel an Nagel, immer
nehrhafter wurde unser Wappenschild.
Nochmale war eine Feier vorgesehen. Sie
solgte am Abend und hatte o gewallige Zuglraft,
daß der Saal des „ Deutschen Kaiser“
bis auf das letzte Plätzchen besetzt war. Neben
dem Orchesterverein hatten jetzt die Liedertasel
und der Männergesangverein die Bestreitung
der Vortragsfolge übernommen. Unter Herrn
Hauptlehrer Hutlerers durchdringender Leitung
und unter mächtig wirkender Orchesterbegleitung
lamen RNäsporers packendes „Sängers Gebet“
und Podbertslys „Friedrich Rotbart“ machilvoll
zum Vortrag. Und dann sprach Herr
Oberregierungsrat Koch in schwungvollen Worten
zu der Versammlung, in Worten, welche
nochmals ein Stück Kriegsgeschichte vor unseren
Augen erstehen ließen. Auch Herr Buchdruckereibesiher
Lippott überbrachte treudeutsche Grüße
freundnachbarlichen Gedenkens aus Kufstein, die
innigste Begeisterung wachriefen. Nochmals vereinigten
sich die beiden Gesangvereine zu dem
wirlungsvollen „Soldatenlied“ von Kremser,
und in zwangloser Folge seßzte dann Meister
Kämpfel mit seiner launigen Poesie ein.
Er brachte Vieles und Gediegenes, alle jubelten
ihm zu. Dazwischen reihten sich wieder ganze
Scharen vor dem Wahrzeichen, um die eiserne
Wehr unserer Rose zu ergänzen, zu vervollständigen.
Es gab tatsächlich niemand, der sich
davon hätte zurüchalten lassen, alle waren
opferbereit, alle gebefreudig.
Weiter kamen Briefe und Telegramme von
den Herren Rechtsanwalt Scheuer aus Lodz,
Oberstabsarzt Dr. Karl Lechleuthner, Oberstleutnant
Hagen, Statthaltereirat Bruder in
Kufstein.
Die Feier der Erstnagelung bildet einen
Markstein in den Kriegsereignissen unserer
Stadt. Die Eiserne Rose wird nach ihrer Entsalluung
der Stadt und ihren Einwohnern
zur Ehre für vaterländische Opferfreudigkeit, zur
Eninnerung. an große Zeit und zur Mahnung
für alle kommenden Geschlechter dienen. Sie
beilbt ein Denkmal vertrauensvoller Siegeszuversicht,
ein Ehrendenkmal für das tapfere Heer
draußen auf blutiger Wahlstatt.
K##cchiel.
Rosenheim, 3. April.
Aufdem Feldeder Ehregefallen:
Anton Hallweger, Lehrer in Schloßberg, früher
in Vagen, Sohn des Oberlokomotioführers
Anton Hallweger in Rosenheim, Offizierstelltrefflichen
Künstler, der vor Jahren schon durch
ein schmuckes Kunstwerk unsere Stadt geziert
Freudigen Dank und Willkommgruß allen
hohen und lieben Festgästen, dem Vertreter
Sr. Exzellenz des Herrn Regierungspräsidenten,
den Vertretern der Armec, der Kgl. Behörden,
der städtischen Kollegien, der Vereine
und nicht zuletzt dem Vertreter unserer lieben
Tiroler Bundesbrüder aus der schönen Nachbarstadt
Kufstein.
Inmnigen wärmsten Dank enblich euch allen,
Rosenheims Aseemutgen Bürgern und unseren
holden Rosen, den mütterlich sorgenden
Frauen und fleißigen Mädchen: die eiserne
Rose soll fürderhin laut rühmen eure tausendfachen
Op# er an Gut und Geld, an Zeit und
Arbeit im Diete der iegsfursorgenben Charitas
unserer Stadt
Nun, bluh auf, du Eisenrose,
B###im rauhen Kriegeslleide,
Spend' aus deinem heil'gen Schoße
Linde Labung wundem Leide!
Bald des Fiede Hauch dich kose,
Eisenrose, kriegsgeweihte!
Aus W Bayeru#s Rosengärtlein,
dert Siegel ar r #tigen Strombanv des
E— ver Deutschland esterreick eng ver-Der
Liebe unseres Kaisers mi miseres
Kö#
gr nnseres Reiches unb unseres
beimorlame
Rausch,
Wi
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n in ver-We sehe
Wmsp esan
der s he uinserer tapferen Artmee —
A--ein domnernd Hurra-Sach # .
vertrefer im 3. Inf. wete Inhaber Ves Eisernen
Kreuzes, wegen hervorragender le etleit
in ber „Banerischen **9 ——
Auszeichnungen im F er Pionier
Viltor Weindl, in einer in
lung des 2. Armeelorps, Sohn des Bahnschaffners
Ed. Weindl in Nosenheim, ist mit
dem Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet
worden.
Die „Eiserne Rose“ ist in den Rääumen
der Kriegsfürsorgestelle, Sedanstraße 9, erster
Stock, aufgestellt. Zwischen 9 und 12 Uhr
wermittge kann täglich dort genagelt werden.
Postdienst. Der Postbote Ernst Furiner
von Endorf wurde zum Schaffner in Prien in
etatsmäßiger Weise befördert. Versetzt wur.
den in etatsmäßiger Weise auf Ansuchen die
Postboten Stefan Manhart von Emmering bei
Aßling nach Weyarn und Lorenz Hanseder von
Weyharn nach Emmering bei Aßling.
Namensänderung. Genehmigt wurde,
daß Peter Rausch, geb. 21. April 1870 zu
Traunstein, Anna 2 ooriea, geb. Prechtl, geb.
17. Juli 1866 zu Bad Reichenhall Joseph
Peter Nausch, geb. 7. Okt. 1900 u Rolenhein,
Therese Cuise Rausch, geb.
21. Jan. 1902 zu Rosenheim, Heinrich
geb. **dm Mai 1875 zu Traunstein,
Walburga, geb. Kotzi, geb. 27. Februar 1873
zu Uebersee, Heinrich Alois Rausch, geb. 21.
März 1902 zu Traunstein, Alois Raulch, geb.
5. April 1903 ret Traunstein, Wolburga Amg.
lie Rausch, geb. 25. Januar 1905 zu Winterschneidbach,
Franz Kaver Peter Rausch, geb.
15. August 1908 zu Soyen, Peter Joseph
Rausch, geb. 8. Juli 1910 zu Soyen, Konrad
Rausch, geb. 24. Aug. 1913 zu Soyen, Franz
Xaver Rausch, geb. 23. Sept. 1876 zu Traunstein,
Amalie, geb. Mulzer, geb. 21. Jan. 187
zu Traunstein, Amalie Marianne Rausch, geb.
13. Jan. 1911 zu Traunstein, Konrad Rausch,
geb. 1. Sept. 1878 zu Trounstein, den Familiennamen
„Krutzenbichler“, der Rechte Drilter
unbeschadet, annehmen und fortan führen.
Aufgegriffen. Eine 18 Jahre alte Kaufmannstochter
aus Haagen (Westfalen), di L
vom Elternhause entfernte und unter
Namen in München wohnte, konnte in 10 enheim
aufgegriffen werden.
Schließung von Moetzgereien. Wie
verlautet, beabsichtigt die Staatsregierung, denjenigen
Metggern, welche in der gegenwärtigen
Zeit ohne zringende Gründe ihr Geschätt
schließen sollten, die Erlaubnis zu ihrem Schläckl#ereibetriebe
zeitlebens zu entziehen.
Die sriegslage.
WITB. Großes Hauptquartiser, den
J. April, vormittags. AmtlichW
Wesstlichen Kriegeschenplas.
Links der Maas sind alle Stellungen des
Feindes nördlich des Forges-Baches zwischen
Haucourt und Bethincourt in unserer Hand.
Südwestlich und südlich der Feste Douaumont
stehen unsere Truppen im Kampf um
französische Gräben und Stützpunkie.
Oestlicher Urtegsschauplac
An der Front hat sich nichts Wesentliches
ereignet. Durch deutsche Flugzeuggeschwader
wurden auf die Bahnhöfe Pogorjelzy und Horozano
an der Strecke nach Minsk sowie auf
das Truppenlager bei Ostrowki südlich von
Mir Bomben geworfen, ebenso von einem deutschen
Luftschiff auf den Bahnhof von Minek.
Balkankriegsschauplatz.
Nichts Neues.
4 " ·4
Heeres= und Marineluftschiffe haben heute
Nacht die Doks von London und andere millitärische
wichtige Punkte der englischen Osttuste
sowie Dünkirchen angegriffen.
Oberste Heeresleitung.
Der amtliche österreichische Bericht.
WIB. Wien, 3. April. Amttich wird verlautbart:
Russischer Kriegsschauplatz.
Die feindliche „Arlerie entfaltete gestern fast
auf allen Teilen Nordostfront eine erhöhte
Tätigkeit. Somse rn besonderen Ereigrtsse.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalftab-:
——— Helbirarii rt.
Die Polenhetze in Rußland.
ien, 3. April. Das „Neue Wiener
be. unter Anführung zahiriich- —Jz“
Ehheiten. !! "5 n- 1.
Frorrspee betrieben.
-. ten-ne Eg- der umbemkttesten
täglich schlimmer. (3J.)
Werterbericht für — den 4. #
„ 4 " Keine wesentliche Aenderung, a.# #