Full text : Württembergische Geschichtsquellen. Neunter Band. (9)

Einleitung.  XXIH

II.  Aktenfaszikel:  Administratio  fabricarum,  ius  obsignandi,
incorporationis  decimarum,  gravamina  diversa  der  dem  Kloster  inkorporierten
  Pfarreien  Andelfingen,  Binswangen,  Fridingen  et  Hundersingen
  de  diversis  annis.  (Konstanzer  Akten.)

Nach  einem  Repertorium  im  Ordinariatsarchiv  in  Rottenburg
sind  noch  weiter  vorhanden:

Pfarrei:  Fassion  und  kurze  Pfründbeschreibung  der  Pfarrei
1783.  Bruderschaften  1795.  Stift  und  Pfarrei  1727  bis  1810.
(Konstanzer  Akten.)

Ferner  sollten  hier  noch  vorhanden  sein  zwei  Urkunden  von  1382
und  1444,  die  früher  im  Ordinariatsarchiv  zu  Rottenburg  gewesen
sein  sollen,  aber  weder  von  da  noch  vom  Kath.  Kirchenrat  zu  erhalten
  waren.

Das  Grossherzoglich  Badische  Generallandesarchiv  Karlsruhe
zühlt  in  seinen  Inventaren  auf:

Grossherzoglich  Badisches  General-Landesarchiv  Karlsruhe.
Inventare  des  Grossherzoglich  Badischen  General-Landesarchivs.
1.  Karlsrube  (1901),  S.  213,  Abteilung  Einzelhandschriften:
Heiligkreuztal  und  Wald,  Klöster:

252  (702)  Libellus  (Urk.-  und  Akten-Auszüge)  de  paternitate
et  huius  usu  exereitio  supra  H.  et  W.  1227—1774.  1774.  144Bl.  2°.

253  (756°)  Beilagen  zu  Nr.  252.  1543—1769.  1774.  71  Bl.2°.

S.  230:  459  (1089)  De  fundatione  7  monasteriorum  monialium
Salemitanae  paternitatis:  Heggbach,  Wald,  Heiligkreuztal,  Rottenmünster,
  Hortus  floridus,  Gutenzell,  Maria  Hof  (bei  Neidingen)
18.  Jahrh.  50  Bl.  2°.

467  (755%)  Salemsche  Akten  betr.  allerlei  Streitigkeiten  des
Klosters  Heiligkreuztal  mit  andern  Herrschaften.  1539—1774.
111  Bl.  2°.

In  der  Akten-Abteilung  „Reichsstift  Salem“  befinden  sich  eine
Reihe  auf  das  Kloster  Heiligkreuztal  bezügliche  Akten,  darunter
ein  Faszikel  mit  Rechnungsnuaterialien,  umfasst  Akten  über  die  Beichtväter
  im  Kloster.  Darunter  befinden  sich  auch  zufällig  einige  einzelne
  Einnahme-  und  Ausgabeverzeichnisse  aus  dem  18.  Jahrhundert,
da  die  mit  der  Stelle  eines  Beichtvaters  betrauten  Mönche  bei  ihrer
Rückkehr  ins  Kloster  Salem  Rechnung  zu  legen  hatten.