worden für das Himmelreich. Wißt ihr, was ihnen geschehen war! Ans Kreuz hatte man sie
angeschlagen, ihr Wesen hatte man gekreuzigt, und mit der Geduld, die die neue Lehre sie lehrte,
litten sie durch Jahrhunderte am Kreuze.“
Das bestätigt Pater Muckermann S.J. in der „Hannoverschen Volkszeitung“
vom 14. 6. 20. Hier schreibt er:
„In der Tat find jene für ihr ganzes Leben an das Kreuz geschlagen, die das Bild des
Heiligen Gottes makellos im Leben bewahren.“
Eine bessere Bestätigung der Worte der Juden läßt sich nicht denken. Die
christlichen Theologen sind sich zum Teil der Wirkung des Christentums klar bewußt.
Das Volk beginnt sie zu begreifen. Meine Frau hat in ihren Werken, „Des
Kindes Seele und der Eltern Amt““) und „Erlösung von Jesu Christo“), den
zerstörenden Charakter der christlichen Lehre und der christlichen Suggestionen auf
den einzelnen Menschen von Jugend auf und auf die Wölker gezeigt. Durch sie
werden die Christen in einen suggestiblen und kraft= und widerstandslosen Seelenzustand
versetzt, der Fremdherrschaft ermöglicht. Dies Ergebnis entspricht vollständig
den vorstehend angeführten jüdischen Ausführungen und den Worten des
Jesuitenpaters Muckermann.
In solchem „Christentum“ entstand im römischen Weltreiche die römische
Kirche mit ihrem herrschsüchtigen Beamtentum, den Priestern. An ihre Spitze trat
der römische Papst. Er übernahm von den Cäsaren als „hoher Priester“ den
politischen Weltherrschaftgedanken und dehnte ihn auf die Beherrschung der Seelen
aus. Waren die früheren riesterreiche beschränkten Umfanges, so sollte das römische
Priesterreich alle Länder und Völker umfassen. Das päpstliche Weltmachtstreben
aber scheiterte endlich am Ausgang des Mittelalters an der im Laufe der Jahrhunderte
immer allgemeiner erkannten furchtbaren Verderbtheit von Päpsten und
Priestern und — zu Trotz aller Massenmorde, die die Christenheit verübt hatte —
an der noch gesunden Widerstandskraft der Völker. Der Name Luther ist das
Kennwort geworden für die Erschütterung römischer Priestertyrannei. Da trat der
stark jüdisch durchsetzte Jesuitenorden in die Erscheinung, durchdrang die römische
Kirche und machte ihr altes Weltmachtstreben im vollen Umfange zu dem seinigen.
Der Jesuitengeneral stellte sich in den Schatten des römischen Papstes und als
„gleichsam gegenwärtiger Christus“ in Wahrheit über ihn, „den Stellvertreter
Christi“.
Für das jüdische Volk war so aus seinem Christentume eine neue Macht entstanden,
die, obschon eng mit ihm verquickt, dennoch für sich selbst das gleiche
Weltmachtstreben wie das jüdische Volk hatte, und nun sein Wettbewerber im
Kampfe um sie wurde.
Zur weiteren Unterwühlung der europäischen Völker, zugleich auch zum
Kampfe gegen den mächtigen Nebenbuhler in Rom bediente sich das jüdische Volk
straff zusammengefaßter Geheimorden, deren Ursprung im ägyptischen Priestertum
zu suchen ist. Sie erhielten allmählich den Kenn-Namen „Freimaurer“.
Wenn die heutige, „reformierte“ Freimaurerei als ihr Geburtsjahr 1717 angibt
*) Zu beziehen durch Ludendorffs Volkswarte-Verlag.