Quadratum
Kreisbogen, also z. B. auch mit dem Qugdranten
finden u. die somit zur (mechanischen) Quadratur
des Kreises dienen kann, s. oswinden 226. rälum
[8 24, 2, n.): Quadrat. ratür, f.; -en: 1)
Quadrierung: a) (s. Onadrator) Eine viereckige Art
zu zeichnen heißt man noch itzo O. Wincd#elmann Gsch. d.
K. 1, 228. — b) die Konstruktion eines Quadrats
v. gleichem Inhalt mit einer gegebnen Figur, nam.
in engrem Sinn, sofern diese v. einer Kurve begrenzt
ist (gr. Tetragenismus): Die O. des Kreises,
eine Aufgabe, deren ganz genaue Lösung auf geometrischem
Wege bis jetzt nicht gelungen ist, weßhalb sie auch
srrichw. (mit Unrecht) als Bez. v. etwas an sich Unlösbarem
od. Unmöglichem gilt. Ss. 1, 1024 a, s. vSwinden
212 2c. — 2) Astron. — Quadratschein (s. d.), in
Bezug auf den Mond — erstes u. letztes Viertel.
Gehler 3, 589; Humboldl K. 2, 260; Lilrom 205.
rätus, a.: quadrat (s. d.), z. B. auch: Adspéctus
q., Quadratschein. Sehler L I.z ferner: Hömo d.,
ein vierschrötiger, untersetzter — übrtr.: ein tüchtiger
Mann 2e. Cridentätus, a.: 4gezähnt.
„riennal, a.: ein Onadrkennium umfassend.
riennium, n., —; ken (§ 24, 2, n.]): ein Zeitraum
v. 4 (wie Biènnium v. 2; Triennium v. 3)
Jahren. -rieren: 1) tr.: quadratisch machen,
z. B.: a) Steine q., quadern, viereckig behauen;
Eine Mauer q., beim Abputz Einschnitte darin
machen (mit dem Quadrier- Eisen), daß sie wie
aus Quadern zusammengefügt erscheint; Fournüre
q., in ädeckige Plättchen v. best. Größe zerschneiden,
mit der Quadrier-Säge, (. Karmarsch M. 2, 116 ff.,
auch: mit Karos versehn (s. karieren 2; quarrillieren):
Quarrierte Muster. Weiss Kost. 1, 199; Bunte,
quarrierte Stoffe. 70 5 2c. — b) Eine Kurve q., ein
gleichgroßes Quadrat konstruieren; auch (s. Quadratur
1b): So wird es auch ihnen nicht gelingen, den
Kreis des Deficits zu q. Ual. 3. 21, 143, das schwierige
Problem zu lösen. — c) Eine Zahl q., aufs Quadrat
(s. d. 1e) erheben, vgl. kubieren. — 2) tr.
(vgl. 1a): Ein Schild q., in Quartiere (Viertel)
theilen. — 3) intr. (haben): a) passen, sich angemessen
erweisen 2c. — b) (vralt., burschik.) sich
selbst beköstigen, s. Weidner 225. Criftdicch,
risidus, a.: vier-gespalten, -spaltig. -rifinium,
n., —; ken [8 24, 2, n.): Ort, wo 4 Grenzen
zusammenstoßen. -rifolisch, a.: 4blättrig, gr.
tetraphöllisch u. hibrid.: quarriphöllisch. rifölium,
n., —s; ken (§ 24, 2, n.]: Vierblatt, vgl. Trifolium.
riga, f. [8 24, 11: 1) Viergespann (vgl.
Biga), gr. Tethrippon, — z. B.: QO.-Lenker (-sallmeray#er
Gs W. 2, 433),= Sieger (436), beim Wettfahren
2c. Ugw.: Der Kommandeur mit seinem O.
[4 Mann Soldaten]. Uais. 20, 99. — 2) (s. 1)
wundärztl. Kreuzbinde. -rigälisch, a.: vierspännig.
—rigarius, m. I§ 21,21: Quadriga-Lenker.
rigätus, m. [8 24, 21: Nach dem Gepräge hieß
der mit einem Rennwagen verzierte Denarius Bigatus
u. O. Weise Kost. 1, 1339. rijügisch, a.: 4-jochig,
pännig. -rilalerãl, a.: 4seitig; n., —e); e:
(Festgsb.) Viereck: Die mit dem Namen des O- bez.
Linken. Ual3. 21, 211 ##c., vgl. (frz.): Le quadri-Sanders,
Fremdwörterbuch. II.
CGuadrupel 385
lateère Itärl] prussien iprüßjeng], (das preußische
Festungsvierech). 20, 180. Trille (frz. karrilje), f.;
—n : 1) bei Kampf= u. Ritterspielen, wobei mehrere
(gw. 4) Trupps, in versch. Farben gekleidet, turnieren,
ein solcher Trupp — u.: die v. ihnen aufgeführten
Spiele (vgl. Komparse 1): On, Turniere,
Stierkämpfe 2c. Rolenkranz Psch. 535; verallgemeint:
ein zusammengehöriger Trupp Gernsteter, bes. in
Bezug auf Stierkämpfe: Remero erfand die regelmäßigen
On der Picarores, Banderilleros u. Chulos.
Globus 4, 9 8b, vgl.: Die Trupxe solcher Toreros beißt
eine Cuadrilla 2c. 103b; 6. 162a 2c. — 2) (s. 1)
ein Tanz v. 4 zusammengehörigen Paaren u. die
Melodie des Tanzes, s. Weltermann 3, 5183 ce.;
dazu (s. Kegel 6 Ss.): Die Kegel= O. spielen. Höser
Schw. 13 2c. Verallgemeint auch v. ähnl. Tänzen,
z. B. v. 6 Paaren. Ffreytag Soll 2, 336 :c. — 3)
Art Vhombre unter Vieren u. zwar: Kauf-O. u.
O. obne Kauf. Alvensleben 182. — 4) f. das Folg.
„rillĩẽren (kadrilj—, auch quadrilj-), tr.: mit bunten
Längs= u. Ouerstreifen weben (vgl. karieren 2 2c.);:
Mit dem blau u. weiß quarrillierten Zeug. Herrig 36,
226; Salon 2, 412; Quarrillierter (od. Quarrillen-)
Taffet 2c. rilliön, f.; -en: s. Billion u. Fortbild.
rimän; s. Quadruman. Triméster: s. Bimester.
#rin (span.), m., —§; —-es: eine Scheidemünze,
Pfennig. -rinom 2c.: s. Binom u. Fortbild.
Srioculär, a.: für 4 Augen dienend rc. (vgl. binokular):
Ein triokulares .., ein q-es Mikroskop.
mlüller Ph. 1, 717. -riparkli##### tr.: in 4 Theile
theilen. riparlit, a.: quadripartiert (d-us).
ripartitiön, f.; —en: Quadripartierung. riphöllisch,
a.: s. quadrifolisch. -ripinndius, a.:
s. pinnatus 1; 2. -rireme, f.; —n: Vierrudrer
(vgl. Bireme). riremisch, a.: ärudrig. -rifectiön,
f.; -en: Quadripartition. Trisnllabisch, a.:
Asilbig. -rispllabum, n., —; ben /8 21, 2, n.]:
Asilbiges Wort. -rivälvisch, a.: Aflappig. -rivasculär,
a.: mit 4 Gefäßen versehn. rivium,
n., —; ken [8 24, 2, n.): Ort, wo 4 Wege zusammenstoßen;
die 4 mathemat. Wissenschaften
(Arithmetik; Geometrie; Astronomie; Musik), die mit
dem Trivium (Grammatlik; Dialektli; Rhetorik) die
7 freien Künste (ártes liberäles) ausmachten. —##
(it.), m., —#;; -zri: 1) Viereck; auch Würfel eines
Postaments. — 2) Quartett (s. d.). Sulzer 3, 754a.
Töne, m., —n; In; k.; —n: Quarteron (s. d. 1):
Gesichtsfarbe, welche den On erkennen ließ. Globus 6,
113b; Die Mutter konnte die QO. nicht verleugnen.
Gerstäcker NMReis. 2, 421; Mit der Q. Auerbach Lanrh.
3, 12, auch (engl.): Quadroon I-unl, m., —;
—#8, z. B.: Ihre Mulatten u. Quadroons. Salon 2,
432. -„rum, n., —6; -zra [8 24, 2, n.1: Viereck,
viereckiger Raum: Das sog. Q., den innern Hof der
Klostergebäude. Schücking Bronckh. 2, 9; 1, 195, s.
Quadra. -ruman, m., -#en, (—); —en: Oce),
Vierhänder (Affen). -ruped, n., -en, (—s); -en:
Ql-e), 4Afüßiges (bestimmter: Säuge-) Thier.
Trüpel, a.: 4fach; m., —#; uv.: etwas 4faches,
z. B. ein span. Goldstück v. 4 Pistolen; in versch.
Spielen: eine Partie, die äfach bezahlt wird rc.,
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