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politischen Sprache haben will, deutlich und dunkel, klar und
doch unbesiimmt.
Es ist hicht Besoldisch, so zu sprechen, so sehr auch
Besold dieses Datum halbverstellt und halbwahr in seine
rechtlich-historische Betrugsrechnung hineinnahm, 5) es ist kein
5) Christoph Befölb war seit i610 Professor der Rechte in
Tübingen, ward 4V33 nach der Närdlinger Schlacht, da Wirtemberg
ganz von den Kaiserlichen besetzt wurde, katholisch, erhielt.
auf eine kurze Zeit die Stelle eines östreichischen Regimentsrathes,
bis er nach Ingolstadt als Professor der Rechte
kam, wo er auch 1638 starb.
Die Geschichte der wirtembergischen Klöster und ihr Verhaͤltniß
zu dem ganzen Fürstenthum war dem Manne noch von
alten Zeiten her wohl bekannt, denn er hatte ehedem dem
Herzoge selbst in dieser Sache gearbeitet, daher war es ihm
so viel leichter, sich sogleich bei seiner neuen Partie durch Ausführung
einer wichtigen historisch-publicistischen Arbeit zu empfehlen,
die keinen geringeren Zweck hatte, als den Herzog von
Wirtemberg wenigstens um den vierten Theil. seines Landes
zü bringen. Er sammelte ein paar Quartbände wirtembergische
Kloster-Urkunden aus dem Archive, und edirte eine eigené, auf
diese Urkunden ssch beziehende Ausführung, die theils zeigen
sollte, daß Wirtemberg nie ein Recht gehabt habe, diese Klöster
zu reformiren, theils auch beweisen, daß diese Klöster nicht
landsäßig, sondern unmittelbare Reichsklöster sepen, die bloß in
gewissen Schutz= und Advokaten-Verhältnissen mit den Grafen
und Herzogen von Wirtemberg stünden.
Von Allem, was Besold sonst geschrieben, ist dieser
Prodromus vindiciarum so bei weitem das Beste, Geordnetste,
Scharfunnigste; daß ich schon oft auf die Gedanken gerieth, er
müsse bei diesem Werke Hülfe gehabt haben. Man hat ihn
nachher beschuldigt, er habe die Urkunden verfälscht, und noch
Kanzler Ludwig, Reliq. Mst. Praes. Tomil. p. 54, deutet dahin;
je mehr sich aber wirtembergische Geschichte und Diplomatik
aufklärt, desto weniger hat noch irgend eine sichere Spur dieses
Verdachts gezeigt werden können. Man hat Besolden beschuldigt,
er habe die Urkunden aus dem Archive gestohlen,