218 Hensionär
Dichtervenstönchen. prutz Woch. 44; baien-(s.
d.) P.; Retraite (s. d. 2) P.; Eine geringe
Wittwen-P. Spielhagen Pr. 8, 35 „2c.; P-s-Ansprüche;
berechtigt; Dekret (W. 36, 32);
Fonds, Kasse, woraus die P-en gezahlt werden;
Vor Erreichung selnes höhern P.-Grades. Gutzkow 3.
5, 137 2c. — 3) Beköstigung für Geld; das Kostgeld;
die Aufnahme in eine fremde Familie, bei
der man für eine best. Summe wohnt u. speist,
auch — sofern es sich um jüngre, noch erziehungsbedürftige
Personen handelt — Erziehung u.
Unterricht erhält; dann auch eine Anstalt, ein Institut,
wo Personen in P. genommen werden —
Ps-Anstalt, „Institut, Pensionat (s. d.), auch: die
Gesammtheit der dort befindl. Mitglieder (Pensionäre
od. Pensionärinnen) 2c.: Sich od. ein Kind
wo in P. geben, in halbe P., wo man nur Beköstigung
od. nur Wohnung hat; In P. sein; Seine P.
halbsährlich bezahlen; Meine Tochter that ich in P., wo
sie sich . mannlgfaltiger ausbildet, als bei einem ländl.
Aufenthalt geschehen könnte. G. 15, 8; Als wir in der
P. zusammen leblen. 24; Hunderte v. internationalen
Pen. Gutzkow Sch. Stund. 263; 269; Lfewald Genf
42; 133; 366 27c.; Die sog. P. de famille lpangßjöng
de familj] ist ein charakteristlscher Typus der Weltstadt.
Salon 3, 723; Die Besitzerin einer Pariser P. de famille.
724, wo die Miether gemeinsam speisen u.
übrh. gleichsam en famille leben 2c.; Eine Knaben-P.;
Die ganze Mädchen-P. war auf dem Ball 2c.;
Ps-Anstalt;-Erziehung; Fener äußerlich glänzende
Firnls der Bildung, womit die jungen P—s-Fräulein
zu prahlen pflegen. IGtoße Vox. 101; Ps-Halter
(D##u# 16, 1, 56); Institut; „Vorsteher
(in); „Zeit (Volksz. 16, 1, s. Pepinidre 3).
är, m., —(e)s; —e: 1) Jemand, der — u. sofern
er — wo in Pension (s. d. 3) ist, — weibl.:
P-in, z. B.: Die Schwester der alten Arnim ist dort
lim Frauenkloster! Superiorin u. das füngste Fräulein
ist eine P-in darin. Sch. (DMus. 17, 2, 405); Junge
Mit-P-innen. Gutzkow 3. 3, 274. — 2) Jemand,
der — u. sofern er — eine Pension (s. d. 2) bezieht,
Pensionsempfänger. D##us. 15, 2, 162. —
3) früher in Holland: P., (Pensionärius),
Magistrats-Syndikus (advocätus civitätis) u.:
Groß= od. Raths-P., der Syndikus der General--staaten
(advocätus generälis), der erste Beamte des
Landes; Der vortige Kanzler od. Groß.P. Uat3. 21,
177. ärius (nlat.), m. [824, 21: s. Pensionär 3.
Sät, n., -(c)s; —e (s. Pension 3): Städte, die mit
Pensionen u. P-en gesegnet sind. Gutzkow Sch. Stund.
269; Das P. wußte v. den zu erwartenden Engländern
I- die Pensionärinnen]. Zaubr. 3, 303; 6, 360;
tewald Genf 133 2c.; Die strenge Schule eines Muster-Ps.
Apielhagen Pr. 3, 177; Elne solche Ps-- Erziehung.
126 c. er (engl. venschönnörr), m.,
—6; —#: Penslonär, z. B. Aohl Jrl. 2, 171 (l.
Fellow-Commoner; Sizer). kren (frz. pangß—),
tr.: Einen p., ihm eine Pension (s. d. 2) erthellen,
nam. ihn mit solcher in den Ruhestand versetzen
(vgl. jubllieren); seltner: Es dürfte schwerlich ein Fürst
u. mich für die Verdeutschung .. be-p. Und ohne dlese
Dentagrammalisch
Unterstützung 2c. CBahtdi 4, 118. -ist, m., Sen,
(—); —en; -naire (pangßjonnär), m., —; —:
Pensionär. — Pensiv (frz. pangß), a.: (s.
penseroso) gedankenvoll, seinen Gedanken nachhängend,
nachdenklich, sinnend 2c.: Ein wenig
pensi f. Nodenberg Par. Br. 377. — Uens-um
(lat.), n., —#; zen [8 24, 2, n.]): das Einem in
best. Zeit zu arbeiten „Zugewogene“ od. Zugemessene,
das zu Leistende, die Aufgabe 2c.: Die Spinnmelsterin,
ampéndia wog die tägl. Aufgabe (p.) den
Märchen zu. Böniger Sab. 367 2c., jetzt zumeist in
Bezug auf geistige Arbeit, Unterricht 2c. G. 23,
190; Hausbl. (57) 1, 59 2c.; In dem Gesammt-W.
des Volksunterrichts. Volkez. 16, 262; Die Wochenpensa
2c.
Dént-achörd (gr., — auch gespr. körd), n.,
—(e)6; Se: (vgl. Monochord) ein ösaitiges Tonwerkzeug;
auch eine Stufe v. 5 auf einander folgenden
Tönen der Tonleiter 2c. adaktplisch, a.:
fünffingrig; aus 5-Daktylen (als Versfüßen) bestehnd.
-adahtplos, m., uv.; yloi: ein Fünffingriger;
Fünffinger. äde, f.; n: eine Gesammtheit
(Zahl, Einheit) v. Fünfen, ein Fünfer
1c.: Von den letzten 5 Monatstagen. .Während durchschnittlich
dieser P. 1,3 Grad zukommt. Uat . 21, 109;
Eine Jahr- P., Jahrfünftt) (vgl. Lustrum 2).
-räbeka: funfzehn. adekagon, n., -(e)s; Se:
Funfzehn-Eck,-Seit (vgl. Polygon 2c.): Plisch, #.
TSädih, f.; 0: das Fünfzahlensystem, s. Dekadik.
Dazu: Pentädisch, a. adrächmon, n., —;
achmen, ächma: ein Fünfdrachmenstück. -akder,
u., m., —6; uv.: Polyeder (s. d., auch v. Fortbild.)
v. 5 Flächen, Fünsflach, auch: Pentäedron,
um, n., —#; za [§ 24, 2, n.). Dazu:
Pentakdrisch, a. 2c. aglölte, f.; -n: ein
Buch, nam. eine Bibel in 5 Sprachen (s. Polvglotte).
-agön, n., -(e)s; e: Fünfeck (vgl. Polygon
2c. u. hibridisch: Pentangulum, vgl. Quinquangulum):
P.= od. P-äl .Dorekaeder (s. d.); Pisch, a.
-agrämm, n., —(eys; -e; -agrämma, n., —;
-ta I# 24, 3, n., -tis]: eine aus 5 Linien gebildete
Figur, Pentagon; bes. das sog. pythagorische od.
„Fünfwinkel-“ (G. 6, 247) Zeichen ( zuw.
auch 2 sich krenzende Dreiecke R, s. Triangel),
dem man magische Kraft, nam. Abwehr böser
Geister, des Alps, der Druden rc. zuschrieb, daher
auch Alp-, Druden-Fuß: „Der Drudenfuß auf eurer
Schwelle“] — Das P-amacht dir [Mephisto] Pein?
G. 11, 53; Einen Pudel, der vor P—en . keine Furcht
batte. Monotbl. 1, 522b; Ihr lder Pythagoreer) 3faches
Dreieck od. Pa. Dieses P-a (auch Pentälpha u.
.. Druidenfuß .., Drnudenfuß genannt). W. Luc. 5,
236, vgl. Pentagon U. dafür hibridisch (gr.-lat.):
Pentängulum mit der Cnkstellung: Pentäculum,
Pentäkel (od. Pintakel, s. Riemec gr.
Hanrw. s. v. Je’ir 7’eeos), z. B.: Die Sigillen
u. „Pentakula"“ Salomonis. Bahrdi 1, 193; Mir
gab der Nekromant das Pentakel in die Hand. W.
28, 140 u. vgl. — wohl bloße Umdeutung —
Pendaculum. -agrammölisch, a.: in Form eines