Contents : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

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Frcitas,  2.  März  1917  #

 

  

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e0  und-  E#  summe.
d##er  Emmechnung  des  im  Lause  des  Jahres
etenen  Zu-  und  betrug  der
nd  am  31.  Dez.

n  261  W  23  u  Wi  r
imme.

Mach  den  in  der  Generalversammlung  vom
27.  Februar  1917  vorgenommenen  Wahlen
sich  die  leitenden  Organe  wie  folgt  zusam-Fr
  essichterat:  Weißgerbermeister  Andreas
f  Vorsitzender,  Majermeister  Hans  Probst
Vorsitzender,  *  Wilhelm

X  ermeister  Balthasat  le
.  Sihbrwerer  ur  9%
F#o#-  Späth;  erstanoe  Buch--

  Sachse  Vorsitze#der,

 
   
  
 
  
 

borg  Wnr  stellv.  Worsitzender  und
rmmeister  Georg  Gradl,  #.schäftsführer.
Aufsichtsrat  schieden  aus  die  Hetren
Iephan  Funk  und  Benedilt  Brenner,  erflerer
nach  abgelaufener  Wahlzeit  insolge  seines  Auses
  aus  der  Genossenschaft,  letzterer  infolge
#edauernden  auswärtigen  Aufenthalles;
de  waren  Anreger  und  Gründungomitglieder
Genossenschaft.  Herr  Funk  gehörte  unun
brochen  dem  Vorstand,  etliche  hre  als
Vorsitzender,  u.  in  den  letzten  zwei  Jahdem
  Aufsichtsrat  an.  Herr  Vrenner  war  wiede#holt
  Mitglied  des  Aussichtsrates.  Beiden
wde  gebührender  Dank  für  ihre  uohlgemeinte
O#ferwisligreit  im  Dienste  der  Gewerbebank

F
im  Berichtsjahr  war  die  geschäftliche  Weikaern
  verhältnismäßig  die  gleiche,  wie
in  Früheren  Jahren,  fsußend  jedoch  auf  dem  Ergebnis
  des  hre  Beun  bope-  der  Umsatz  zur
lien  Höhe  des  Jahres  1914

 

Es
7

 

pünktlich  eingezahlt  oder  verrechnek.

3

Die  üblichen  Abschreibungen  vor  Abschluß

wurden  in  ausgiebiger  Weise  vorgenommen.
Trotzdem  würde  nach  Verrechnung  der  statutgemäßen
  Zuwendungen  aus  dem  Reingewinn  an
die  Reserven  der  Betrag  des  verbleibenden  Reinwinnes
  eine  rund  14  prozentige  Dividende  auf
lteGeschäftsguthaben  ermöglichen.  Vorsichtsund
  Se  aber  veranla#hien  wieder
  den  Vorschlag  einer  4  prozentigen  2  Dividende,
während  der  Rest  abzüglich  einiger  Kriegehilsewendungen
  vollständig  der  Abschreiberücklage
Mlieten  möge.  Besteht  auch  zur  Zeit  keine  ersichtliche
  Gefahr  a  uf  irgendwelchen  Konto  und
erscheinen  die  Sicherheiten  überall  ausreichend,
so  ist  dadurch  für  irgendeine  nichtvorzusehende
und  ulchtabwendbare  Verlusterscheinung  im
Voraus  Deckung  geschaffen.
Nach  der  Gepflogenheit  halbjähriger  Berichterstattung
  liegt  nun  der  sechsle  Geschäftsbericht
ror,  beleuchtet  von  den  Gluten  des  Weltbrandes.
  Viel  ließe  sich  sagen  über  die  Erscheinungen
im  allgemeinen  Gewerbsleben  während  dieser
Zeit;  der  Rahmen  dieses  Berichts  erfaßt  es
nicht.  Festgestellt  soll  aber  werden,  daß  im
Durchschnitt  der  gewerbliche  Mittelstand  redlich,
  tapfer  und  treu  mitgehalten  hat  am  Kampfe
des  Heimatheeres,  soweit  nicht  seine  Mitglieder
im  Soldatenkleid  miltun.  Und  so  solls  bleiben
bis  zum  glücklichen  Ausgang.  Jeder  an  seinem
Platze  unrerzagt!  Wir  sind  dabei,  mit  durchzuhalten,
  um  das  zu  erreichen,  wofür  unsete
Grauen  draußen  und  wir  herinnen  mit  berechtigter
  Zurersicht  kämpsen  und  opsern:  fur  Freiheit
und  Unabhängigkeit,  für  Emfältman  Zmöglichtein
ron  Fleiß  und  Tuchiggleit,  für  Menschlichkeit  und
wirkliche  Kultur,  srei  ron  wahnsinnigem  Konlurrenzneid!
  u.  srei  von  irrsinniger  Annahme  der
alleinigen  Daseinsberechtigung.

 

g  War.  Int  dort  die  Mehrung  der  Summen
gewesen  Infolge  bedeukender
Beträge  durch  die  Arbeiten  des  Gewerbevereins
zu  der  hier  errichteten  Sanierungsanstalt,  so
mehrten  sich  1916  die  Geschäftonummern  infolge
  andauernder  Militärlieferungen  durch  das
Handwerk  und  deren  Verrechnung  durch  die  Gewerbehank
  auf  die  einzelnen  Beruse  und  Mitglieder.
  Roh=  und  Reinerträgnis  hielten  mit  dieen
  Ferta  gleichen  Schrilt.  Nach  den  Angades
  letzten  Jahrbuches  des  Hauptverbandes
W  etiicher.  Cenossenschaften  und  sorgfältiger
  4  sammenstellung  und  Durchschnittsberechmung
  binsichtlich  Umfang  an  Miigliedern,
Betriebsmitteln,  Umsätgen  und  Ergebnis,  sieht
unsere  Gewerbebam  unter  70  Kreditgenossenschaften
  in  Bayern  an  19.  Stelle.
Mn  Enschlub  an  einen  Buchführungskurs  des
an  werbevereins  gab  der  Geschäftsführer
wt  schen  Unterricht  in  bargeldlosem  Verkehr
und  dessen  Verbuchung,  welcher  von  den  Teilnehmern,
  vorwiegend  weiblichen  Geschäftsangewhe,
  mit  besonderem  Interesse  verfolgt
Gemeinsame  Beratungen  von  Vorstand
us  Miut  wurden  31,  ferner  8  mal  Revisionen
  über  Bilanz  und  Buchführung,  1  mal
gesonderte  Bestandsaufnahme.  vorgenommen.
Die  Kassenbelege  wurden  sämtlich  nachgeprüft.
In  2  Generalversammlungen  wurden  die  Berichte
  hierüber,  sowie  die  Jahres-  und  Halbjahresbilanz
  zur  Kenmnis  der  Mitglieder  gebracht.
Eine  4tägige  Rerision  aller  Ceschäftszweige
durch  den  Verbandsrevisor  Hetre  F.  Stahl  fand
anfängs  September  statt.  Kas  Ergebnis  wuroin
  den  Sitzungen  vom  26.  Sept.  und  7.  Norerhrr
  behandelt.  Der  Jahresabschluß  erfolge
  über  669  Personenkond  (Vorjahr  492).  Als
osg  steigender  Vertrauens,  aber  auch  als  Zeichen.
  unverwendbarer  Betriebemittel  in  den  mit
Militäraufträgen  nicht  beschäftigten  und  nahezu
stillstehenden  Gewerben  mag  gelten.  daß  sich  die
Kundigungseinlagen  um  über  30  Mk.  vermehrt
  haben.  Banktredit  ist  z.  Zt.  nicht  beansprucht,
  dagegen  verfügt  die  Bant  über  rund
57000  Mk.  Banlguthaben.  Der.  Wechselbestand
hat  sich  um  mehr  als  die  Hälfte  derringert.  Der
—2“3  nahm  wieder  einen  flotteren

 

Ws  dem  Geclchtslame.

Gesangenenbefreiung.

München.  23.  Febr.  Eine  Modiflin  ron  hier
unterhielt  lange  Zeit  mit  dem  Kaufmann  Josef
Blauzirn  ein  Verhältnuis.  Da  ihr  Geliebter
russischer  Staatsangel  öriger  war,  wurde  er  nach
Kriegsausbruch  in  das  Gefangenenlager  Traunstein
  überstellt.  Das  Fräulein  konnte  Blauzwirn
nicht  vergessen  und  richtete  es  mit  Hilfe  einer
Badefrau  so  ein,  daß  sie  ihren  Geliebten  in
einem  Bad  in  Traunstein  wiederholt  sprechen
konnte.  Sie  sann  sortwährend  darauf,  dem
Cefangenen  die  Freiheit  wieder  zu  verschaffen.
Zu  diesem  Zwecke  überbrachte  sie  ihm  gelegentlich
  ihrer  Besuche  neben  Geld  auch  eine  Drahtzange
  und  eine  Landkarte,  damit  Blauzwirn  im
rechten  Augenblid  aus  dem  Lager  vrerschwinde.
Am  1.  August  1916  gelang  es  ihm  tatsächlich,
über  ein  Dach  des  Lagers  auszusteigen  und  zu
fliehen.  Er  wandte  sich  nach  Müncken,  stieg  hier
in  der  Wohnung  einer  Näherin,  einer  Freundin
der  Modistin,  ab,  versorgte  sich  mit  Geldmitteln,
und  fuhr  dann  gemeinsam  mit  der  Näherin  nach
Buchloe  weiter.  Die  Modistin  war  inzwischen
telephonisch  von  der  geglückten  Flucht  verständigt
worden,  auch  sie  sente  sich  auf  die  Bahn  und
traf  mit  Blauzwirn  auf  der  Landstraße  hinter
dem  Bahnhof  Buckloe  zusammen.  Das  Fräulein
  stecte  dem  Flüchtling  neben  Geld  auck  einige
nervenstärkende  Mittel,  u.  a.  eine  Flasche  Kognak,
  zu  und  beriet  sich  mit  ihm,  wie  hie  gusammen
gLiücklich  die  Slweizer  Grenze  erreichen  könnten.
Aber  das  Unheil  kam  rasch  dazwischen.  Der
Flüchtling  wurde  nufgegrifsen  und  in  den  sicheren
Gewahrsam  des  Trauniteiner  Gefangenenlagers
zurückgebracht.  Die  Modistin  aber  hatte  sich
gemeinsam  mit  ihrer  Freundin  vor  dem  Schöf
fengericht  wegen  Verkehrs  mit  Kriegsgesangenen
und  versuchter  Gesangenenbefreiung  zu  veraniworten.
  Sie  wurde  zu  drei  Wochen  Gefängnis
verurteilt,  die  Näherin  kam  mit  acht  Tagen  davon.


Kriegswucher.
Bamberg,  28.  u  Die  Händlerin  Julie
Silbermann  in  Trabelsdorf  wurde  rom  Schöf- 



 

  
   

4r

Tunen  44.

 

#r  Fübsahr  l

neteble  lch  zu  mässigen  Preisen:

Wih#sens#en  Beet-  u.  Wendepflüge
Acleregeen  Ackerwalzen

n  Düngerstreuer

u-  S#mgechinen  10s
i  ber  2—  und  allen  Grössen.

Nach  Eem  or  mir  In  dleser  Zelt  nicht  möslich
Veste  Kundschaft  besuchen  zu  lasnses,
4  ————  Ansragen  oder  um  Besicbvormals



Innstrasse  16.

Geschäfts  Anzeige.
Erlaoube  mir,  mesnen  verehrten  Kunden  und  der  geehrten

Nachbarschaft  ergebenst  anjuzelgen,  daß  ich  mein  Geschäst  ab
1.  März  von  Innktraße  a7  nach

Inustraße  34

verlegt  habe  und  selbes  in  unveränderler  Weile  weiter  führe.

Petrolenm  und  Käfe  .

wird  auch

Luise  5  «  Jansiraße  34.

 

feiiaccicht  Bamberg  wegen  übermäßiger  Preissteigerung
  zu  1000  Mark  Geldstrafe  vrrrrteist,
meil  ĩie  sod.  Dungsalz  um  4.50  M.  den  Zemner
  verlaufte.  mührend  ihr  derselbe  inksusioe.
Spesen  euf  2  M.  zu  stehen  kam.  Die  Angellagte
hat  an  einer  Senbung  1040  Ml.  verdient.

Berlin,  28.  Febr.  Der  Konditor  Z.  in
Gera  hatte  eine

W#leneln##  nze###
Verlauf  an.  Die  3.  und  5.  Krie  anleihe  wurde,
T  e  Emwoerb##  “-  '
net,  mit  61  bʒto.  45  000  gezeichnet  und

Papierkartenschachtel,  die  ihm
im  Einkauf  4  Psemiig  losteie,  für  10  Pfennig
weitervertauft.  Das  Gerger  Schöffengericht  verurteilte
  ihn  wegen  Preismuchers  zu  300  Mark
Celdflrase.  (Cänse  kann  man  hier  nach  wie  vor
ungestraft  um  150  Marlk  und  darüber  verlausen.)


Der  Weltkrieg.

(Drahtbericht.)

Der  neingeschränkte  1-Poci-Kriez

Ein  weiterer  englischer  Postdampier
ersenkt.

Gens,  1.  März.  uAnzer  den  Geretteten  der
„Laconia“  trafen,  wie  ein  Telegramm  des  Lyoner
  „Progres“  meldet,  in  Queenstown  mehrere
Passagiete  eines  anderen  englischen  rersenkten
Pe#dampfers  ein,  dessen  Namen  aber  verschwiepen
  wird.

Grussische  Dampfer  verfenkt.

Kristiauia,  1.  März.  Neun  russische
Tampfer,  die  in  Sndamerika  angekauft  worden
Waren  und  sich  auf  der  Reise  nach  dem  Hafen
Romanom  im  Eiomeer  befanden,  murden  versenli.
  Die  neun  Schisse  waren  stark  bewaffnet.

der  Beach  mil  Amerika.

Wilson  und  Amerika.

Rempyorl,  1.  März.  Obwohl  die  Versenkung
  der  „Laconia“  Wilsons  Stellung  stärkt,
iii  der  amerikanische  Kongreß  nach  wie  vor
abgeneigt,  dem  Präsidenten  ausgedehnte  Vollmachten
  zu  geben.  Der  Präsident  ist  noch  immer
  mit  dem  Plan  einer  Konferenz  der  Neutralen
  beschäftigt,  die  eine  gemeinsame  Erkläkung
  über  die  Meerfrage  abgeben  sollen.

Viele  Mitglieder  des  #  Lankresles  und  Zeiltungen
  sind  unzufrieden  mit  Wilsons  Forderungen
  nach  unbegrenzten  Machtbefugnissen.  Es
ist  wahrscheinlich,  daß  Wilson  nur  eine  ebegten
te  Vollmacht  zur  Bewaffnung  der  Dampfer
erhalten  wird,  wobei  jedoch  die  Schwierigleit
bemeht,  daß  eine  Geschützbedienungen  zu  erlangen
  sind,  weil  die  Kriegsmarine  nichl  Mannschaften
  dazu  abgibt.  Alle  Zeitungen  stimmen
darin  überein,  daß  diese  Stellungnahme  nicht
zum  Kriege  führen  könne,  wenn  Deutschland
den  Krieg  nicht  etwa  wolle.  Bryan,  der  in
Washingion  eintraf,  sorderte  seine  Anhänger
auf,  die  Vollmachten  des  Präsidenten  zu  beschränken.
  Er  tritt  auch  gegen  die  Bewaffnung
der  Munitionstransportschiffe  auf.

Nach  dem  „Nieuwen  Courant“  meldet  der
„Manchester  Guardian“  aus  London,  daß  man
in  befrunterrichteten  amerikanischen  Kreisen  in
London  geneigt  sei,  anzunehmen.  der  „Laconia“-Fali
  werde  Wi  sson  nicht  in  die  Lage  verselten,
  die  gesamie  ollennsicge  Meinung  in  Amerika
  binter  sich  zu  haben,  da  es  sich  nicht  um  ein
amerilani  sches,  sondern  um  ein  englisches  Schiff
haudle.

Die  enttäuschte  Entente.

Bern,  1.  März.  Zur  Rede  Wilsons  führt
die  „Zürcher  Post“  aus,  daß  die  Hoffnungen
der  Entente  auf  überstürzte  Maßnahmen,  die
den  Kouflilt  mit  Deutschland  unvermeidlich
machen  würden,  entiäuscht  worden  seien.  Es
habe  den  Anschein,  daß  bie  leitenden  Persönlichreiten
  der  Vereinigten  Staaten  eigene  Ziele
versolgen  und  nicht  diejenigen  der  Entente.

 

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Vor  den  großen  Operationen  Ost
en.

Berlin,  1.  März.  Die  Vergäng  an  der
Oufront  und  im  Cernabogen  seehen  bei  nachlassender
  Kälte  im  Zeichen  der  Vorbereitung  der
großen  Operationen  für  das  Frühjahr  und  den
Sommer.

Die  Versuche  der  Russen,  durch  blutige  Massenftürme
  am  Tatarenpaß  am  23.  und  24.  Febr.,
einen  eventuellen  späteren  Einbruch  nach  Ungarn
  vorgubereifen,  blieben  erfolglos  und  wurden
  bisher  nicht  wieder  ausgenommen.  Dagegen
brackhien  deutscke  Vorflöhe  an  der  Baleputnastraße
  einen  neuen  Gewinn,  welcher  die  bisherigen
  Erfolge  bei  Mestecanesci  planmäßig  weiter
ausbaut.  Auf  der  Höhe  südlich  der  Straße  wurden
  die  für  die  deutschen  Linien  unbequemen
jeindlichen  Anlagen  zerstört  und  die  Unterstände
gesprengt.  Die  Höhe  nördlich  der  Straße  ist
für  die  dauernde  Besetzung  eingerichtet  und  an
das  deutsche  Grabenioem  angegliedert.  Die
Gröste  des  Erfolges  gehr,  abgesetzen  von  dem
hohen  taktischen  Wert  der  eroberten  Hohe,  schon
aus  dens  im  Heeresbericht  gemeldeten  erheblichen
Beutezahlen  herror.

Am  27.  Febr.  versuchten  die  Italiener  neuerdings
  die  Höhe  1050  in  Cernabogen  zu  nehmen,
gegen  die  sie  bereite  schon  verschiedenemale  vergeblich
  anrannten  und  deren  angebliche  Eroberung
  hie  italienische  Presse  bereits  mehrmals
unter  bombas#s/lem  Ruhmgerede  verkündete.
Nach  siarkem,  mittags  einsenenden  Artillerieseucc
  gingen  dichte  Schwärme  in  zwei  Kilometer
  Breile  gegen  die  Bergluppe  und  die  anschließenden
  Hohen  vor.  Wo  die  Stürmenden
bis  an  die  Gräben  heranfamen,  wurden  sie
mit  Handgranaten  blutig  abgewiesen,  wo  sie  in
die  Graben  gelangten,  warf  ein  sofortiger  Ge
gensioß  sie  wieder  hinaus.  Das  Verfolgungeseuer,
  in  das  die  Fliehenden  gerieten,  verdappelte
  die  Derluste  der  Angreifer.  Die  gesamte
Stellung  verblieb  restlos  in  deutschem  Besitz.

Oelmangel  in  Frankreich.

Bern,  1.  Mätz.  „Petit  Parisien“  zufolge
slehen  die  größten  Oelsardinenfabriken  Frankreichs
  still.  Viele  Tausende  von  Arbeitern  und
Arbeiterinnen  sind  brotlos.

Norwegen  und  England.

Kopenhagen,  1.  März.  Die  seit  einiger
Zeit  über  die  Wiederaufnahme  der  Ausfuhr
landwirtschaftlicher  Produkte  nach  England  geführten
  Verhandie  ngen  wurden  mit  dem  Ergeb
nis  abgeschtossen,  daß  die  Ausfuhrschiffe  wieder

abgebhen.  Gestern  sind  die  ersten  drei  Dampser
  nac  Norwegen  abgefahren.  Am  Freitag
gehen  die  Dampfer  von  hier  direkt  nach

Aberdeen  ab.

and  g  landwitischujll
isnesehune.  zidn  schefllicher

 

Landwirte!

Sorgel  dafür,  daß  eure  Maschinen  und  Oerate,
  die  ihc  wegen  Leutemangels  so  notwendig
braucht.  rechtzeirig  instand  gesent  werden.

Wender  euch  sofort  an  eure  gewöhnlichen  Reparaturwerkstatten.
  und  meldet  diesen  alle  nötigen
  Ausbess  sserungen  sckon  jetzt  an;  dann  werd
tein  Amrag  auf  Reparatur  abgewieset  1.  alle
Ausbesserungen  werden  rechtzeitig  ausgefuhrt
werden.

Wird  aber  die  rechtzeitige  Meldung  versäumt,
  so  ist  das  Versäummnis  nicht  wieder  gutzumachen!


Die  Landwirtschaftliche  Maschinenversorgungsstelle
  des  Wasfen,  u.2  Mamilionsbeschaffung,
m

Kräftige

2149

Arbeiter

###den  sosort  danernde  Beschäfligung.

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weit  unt.  Neben  Hatel  „Deutscher  Maiser.“

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Nähere  koktenlose  Ausschlüsse  e  ist  u
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m.  ebmso  auch  gr.  G###moheon

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