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tetem Deutschen, fremder Reichthum sich zeigt. Nur das
Wichtigste finde daher hier seine Stelle.
Der Genitiv der gothischen Declinationen ist auf ss; so
aber ist es der Genitiv der 3ten lateinischen noch, und so
war es der alte Genitiv aller lateinischen Declinationen, wie
Hunter in seinem Virgil und andere Philologen gezeigt
haben; so hiess es:
aula — aulais — ai; später ae.
Sluvius — fluviois — oi; später i.
sensus — sensuls; später us.
dies — die-is; später diei.
In vielen einzelnen, besonders im gemeinen Leben gebräuchlichen
Wörtern erhielt sich dieser Genitiv bis in die
spätesten Zeiten, so in pater familias etc.
Der Dativ. Singul. endet im Gothischen grösstentheils
auf s — aö — in. Aber auch der Daiiv. der 3ten, 4ten,
öten lateinischen Declination endet auf ’. Eben so war der
alte Dativ. der Isten ? — aulai — erst später aulae._ Von
der 2ten ist noch der Dativ. in, ö in den bekannten xier,
alter etc.
Der Accusativ war meist 3 und nu, welches im Latein
in m übereing.
Der Vocativ war wie der Nominativ im Gothischen,
und ist es grösstentheils auch im Latein.
Der Ablativ ist meist @, ai, 8, welches sich ebenfalls
im Latein findet.
Der Nominativ Plrralis fällt meist mit dem Accusativ
zusammen, endet auf ans, os, eis, gos, ad und 3, und ist,
wie im Latein, grösstentheils dem Genitiv Singul. nachgebildet.
Dass der lateinische Nomin. Plır. in es nicht von
den griechischen stammt, ergiebt sich schon aus der Verschiedenheit
der Quantität, indem - das lateinische es lang,
das griechische kurz ist — so patr&s — nariosg; die Länge