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grafen, wie die übrigen Grafen im Lande, zur Zeit nur königliche
Beamte.
Dritter Zeitraum.
Bapern, ein Theil des deutschen Reichs, durch königliche
Beamte unter dem Titel von Herzogen verwaltet,
bis zur Zeit, da es für immer seine erblichen
Regenten erhielt, oder bis zu Otto von Wittelöbach.
Vom Jahre 843 bis 1180.
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Erster Abschnitt.
Bapern wird noch einmal mit der fränklischen Monarchie
vereinigt, aber auf's Neue von derselben getrennt.
S. 1.
Von der Zeit an, da Ludwig II. das Königreich Deutschland
erhielt, verfloß bis zu seinem Tode beinahe kein Jahr, in welchem er
nicht mit den Böhmen, Mähren, und andern sflavischen Bölkern zu
kämpfen hatte, welche sich immer gegen die fränkisch-deutsche Herrschaft
empörten. Oefter als einmal erfochten zwar die Bayer##
glückliche Siege gegen sie; im Jahre 870 gelang es ihnen sogar,
ganz Mähren zu erobern; sie wurden aber auch zuweilen mit großhem
Verlust geschlagen, und das Land litt viel, besonders durch
die verheerenden Einfälle der Böhmen.
". 2.
Während dieser auswärtigen Kämpfe erhoben sich auch innere
im königlichen Hause selbst. Ludwig der Deutsche hatte drei Söhne,
Karlmann, Ludwig und Karl, alle drei waren lüstern nach
der Herrschaft. Wie Ludwig der Deutsche seinem Bater gethan, so
thaten seine Söhne auch ihm. Zuerst empörte sich Karlmann,
unterstützt von dem Markgrafen im Nordgau, Erust, dessen Tochter
Luitswinda sein Weib war, wider den Vater, und bemächtigte
sich des Landes zwischen der Donau und dem Inn. kEudwig