Aummer 20c6
solg uörlich Yeliselo. Die Zahl der bishen
elctn tten Gefangenen übersteigt 1000. 16 neue
Geschütze wurden auf dem vom soeinde nausege
benen Gelände erbeutet. Seit S.
tember, dem Tage unserer Ssenhe kien die
Deutschen und Bulgaren in den Händen der
Blierlen 6000 Gefangene, 72 Geshüte und
50 Maschinengewehre. — Es itt. bereits zur
Genüge bekannt, was von diesen Siegen zu halten
ist. Der deutsche Bericht siellte kurz fest,
daß die feindlichen Angrifse sortdauern und
daß die sampfe noch nicht abgeschiofsen sind.
Gewaltige Verluste Sarraiks.
Sofia, 14. Nov. Gefangene von der mazedonilchen
Front sagen aus, geß die serbichen
Kompagnien, die anfangs 150 bis 160 Mann
stark waren, jetzt nur noch 75 oder auch nur
30 Mann aufweisen. Auch die Verlufte der
Rusten und Franzosen sind gewaltig. In die
Kämpfe habe stark Artillerie eingegrifsen. Erbeutel
wurden u. a. Kislen mit Munition, die
su die Serben bestimmt waren, und außer
erbischen Aufschriften den Zusatz: „Nlcht sparen!“
trugen. Unter den Franzosen grassicrt,
wie bestätigt wird, die Malaria, die afrikanischen
Truppen aber leiden furchtbar unter der Kälte.
Bellüsche Aundschan.
Ein Skandal im französischen Ministerium.
Die „Zürcher Post“ meldet: Der bekannte
französische Sozialistenführer und Miusiler für
ösfemöche Arbeilen, Semdat, ist durch Konzessionserteilung
auf Peitoleumfelder in Als er
an eine englische Geiellschaft stark lompromitt.: t.
Es ist nicht ausgeschlotsen, daß die Asfäre den
Ruckiritt Sembats und auch noch anderer M. uster
zur Folge haben wird.
Eine Junggesellensteuer.
Aus Darmstadt wird der „K. Z.“ gemeldet:
Auf der Tagesordnung der Deulschen Geiellschaft
für Bevöllerungspolitik kundigle ein Vertreter
des preuß. Ministeriums d. J. an, dab sich
die Regierung mit der Beröllerungsftage besosse:
er könne aber zurzeit keine näheren Mitltellungen
machen. Nötig sei auch eine Junggesellensteuer,
die sich nicht nur auf einen 10 prozentigen
Zuschlag beschränke, sondern mindestens
so hoch sein müsse, wie die Ausgaben eines
verheiratelen Mannes für ein bis znei Kinder.
Hol- und Personalscchelschlen.
München, 14. Nov. Verkehreminister v.
Seidlein vollendet am 15. Noo. sein 60.
Lebensjahr. Beim Ministerwechset im hre
1912 ist Herr v. Seidlein als berufenster Anwärter
an die Spitze des Verkehlsministeriums
für Herrn Frauendorfer gestellt worden. Ein
ausgezzeichneier Ruf ging Herrn von Seidlein
voraus: in seiner Vaterstadt Bamberg hatte er
als Vorstand des dortigen Oberbahnamtes eine
außerordentlich verdienstrolle Täligleit entfaltet,
noch mehr aber war ihm dazu in Nürnberg
Gelegenheit gegeben, wo er 1977 das Amt
de: Präsidenten der Eisenbahndirektion übernahm.
Er war damit auf den schwierigsten
Posten gestellt. Die „M. N. Nachr.“ geben
Herrn v. Seidlein das Jeugnis, daß er sich in
Nürnberg bei Schaffung des Gülerbahnhoses,
der Eisenbahnkolonie und des Verle hremu- eums
„hervorragend bewährt“ habe. Die in Nürnberg
mächtige Industrie hat das Wirlken des
Herrn v. Seidlein rückhaltlos und daulbarst anerkannt,
ebenso die Eisenbahnangeseellten, für
die er namentlich durch eine umfassende Wohnungsfürsorge
gesorgt hat. Auch als Verkehrsminister
hat Herr v. Seiolein eine rastlose,
reichgesegnete Tätigkeit entwickelt. Man braucht
nur an die Kriegsleistungen der bayerischen
Staatsbahnen unter der obersten Leitung des
Ministers zu erinnern, die im Landtage die
vollste Anerkennung gefunden haben und auch
von seiten der berufenen Reichsstellen vollauf
gewürdigt worden sind. Möge dem Minster,
der ein gläubiger, grundsatzfester Sohn seiner
Kirche ist, Gottes Segen auf eine weitere
Reihe von Jahren in Gesundhekt und Schafsenskraft
beschieden sein.
Ver Heldensod des Pelszenbeimich.
Berlin, 14. Nov. (Nichtamtlich.) Am 7
November wurde Prinz Heinrich oon Bayern in
den Kämpfen südlich des Roten Turm-Passes
tödlich verwundet. Von der Obersten Heeresleitung
wird dazu geschrieben: Die Brigade
Epp, zu der das - „Leib-Reginent unter
Führung S. K. H. des Prinzen Heinrich von
Bayern gehörte, attee am 6. November durch
einen kühnen Flankenstoß vom Mte Sate herunter
das Becken von Perisani östlich des Roten-Turm--Passes
geöffnet. Im weiteren Verlauf
hn sich die Brigade in den Besitz der 300
Meter höher gelegenen Paiana Spinului (Südlich
des 1 Sate) setzen, um dann wieder als
Siesstage den R beiderselts der Straße
Perisani Strue 5 unterstützen. Die Wegnahme
der Pai maulus sollte dem Inf.=Lelb-Beg.
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lände ist sehr zerklüstet und zerrissen. Ee# eingehende
Erkundung war nötig und nur nach
persönlicher Erlundung ist es dem Trupxenführer
im Gebirge möglich, solche Angriffe gegen
stark ausgebaute Siellungen zu erkennen. Den
2. Norember vorm. benützte der Vrigadeführer
zusammen mit dem Fuhrer des Juf.-Leib-Negt.
S. K. Prinz Heinrich, um Klarheit
über die Angriffemoglichkeiten und das Zusammenwirken
von Infanterie und Act#kkerie
zu gewinnen. Aus der vordersten Line am Mt.
Sate. die auf der mitileren Insanterie Schußentsernung
dem Feinde gegenuberlag, Qar das
Angrifssgelände zu ubersehen. Ohne nückicht
uu' die eigene Person versuchte der Prinz mit
der ihm eigenen Gewissenhaftigkeit die möglichen
Wege und Angriffsverhältnisse fü#r# die
Balaülone und Kompagnien festzustellen. Anfanglich
gedeckt durch Sirauchwerk, #cheint der
Prinz im Eifer die Deckung verlassen und seine
hohe Cestalt scheint sich am Hortjont abgehoben
zu haben. Ein Schuß siel und schlug dicht
neben dem Prinzen ein. Wie immer der Gefahr
nicht achtend, seyte der Prinz mit gröztee Kaltblütioleit
die Erkundung sort, obwohl oieich
darauf noch einige Schusse einschiugen. Pötlich
beim vierten Schuß sagie der Prinz lene:
,Ich bin verwundek, Obe rschenkel“ und sank zu
Boden. Der Prinz wurde sofort in die Dedung
zurudgetragen. Die Unlersuchung ergab einen
uß in die Lebergegend, fast nur wie ein
Streisschuß aussehend. Jnnerlich schein: aber
ein größeres Blutgefäß zerstört worden zu sein.
Der Prinz wurde in seinen nahe gelegenen Gesechtsstand
zurückgetragen und der Lbhut des
Arztes übergeben, um am nächsten Tage, falls
es sein Zustand erlaubte, in ein Ferdiazareit
übergeführt zu werden. Am Abend war das fubjektive
Befinden des Prinzen gut und er war
zuversichtlich. Er äußerte nur sem Bedauern,
daß er morgen den schönen Angriff des Regiments
nicht werde leiten lönnen. Der A#c#l sah
den Justand als sehr ernst, aber nicht hoffnungelos
an. Der Prinz selbst dachte nicht datan,
daß er den kommenden Tag nicht erleben
sollic. Noch um 21¼1 Uhr morgens sprach
er mit dem Arzt in zuversichtlicher Stimmung.
Um 2 Uhr 30 Min. morgens trat eine plotzliche
Schwäche ein. „Noblesse oblige“ waren
seine schten Worte. Kurz nach 2 Uhr 30 Min.
war er ganz verschieden als tapferer Soldat,
als cchter Ofsizier. Im Morgengrauen, als
der Angriff seines Bataillons gegen die Paiana
Spinului im siegreichen Vorschreiten war,
wurde seine Leiche zu Tal getragen. Das Heer
hatte einen tapferen Soldaten verloren.
München, 14. Nov. Die Beisegung des
Prinzen Heinrich von Bayern in der Wittelsbachergruft
in der Cajelanshoflirche jand am
Dienslag miltag unter überaus großer Teilnahme
aller Schichten der Bevöllecung und der
Ilieilen Welt statt. Der König hatte sich in
der Umform eines Generalseldmarschalls in
Begleitung der Königin, die tiefe Trauer angelegt
hatte, im Presbyterium der Kirche eingesunden.
Die Trauerfeier leitele Suftsprobst von
Hecher mit einer Ansprache ein. Er gab der
tiefen Wehmut und Trauer um den Gefalleuen
Helden Ausdruck, der für die Rechte seines Volkes
gekämpft habe. Von tiefer Religiotität, ein
treuer Sohn seiner Mutter und Kirche, ein tapferer
Sohn seines Vaterlandes war ihm Pflichtlieue
höchstes Gebot, und diese Treue gegen
leinen obersten Kriegsherrn, gegen sein Vaterland,
gegen seine Soldaten und gegen sich selbst
hat er mit dem Tode besiegelt. An die Ansprache
schlob 1 das seierliche Requiem, nach dessen
Schiuh Kardinal- 10edens schof von Bettinger die
Eialegaung 1 der Leiche vollzog. Während von
draußen das Nollen der Ehrensalven in das
Kircheninnere drang und die GElocken feierlich
rklangen. wurde der Sarg in Begleitung des
Obersthofmeisters und des Staatsministers Dr.
ron Hertling unter Voraustritl des Erzbsschofs
und der Geistlichkeit in die Gruft getragen, verschlosen
und versiegelt. Dort ruht nun der
tapfere, jugendliche Held neben seinem Vater,
dem Prinzen Arnulf.
Landrak von Oberbeyera.
Aünchen. 14. November. Der Landrat eröanete
am Montag seine diesjährige Tagung.
Aus der Ansprache des Präsidenten jei nech
solgendes erwähnt:
Die Ernte des Jahres 1916 zu Reg'erungsnezule
hat den im Frühfahr gehegten Erwartungen
nicht ganz entsprochen. Der RKartoffelertlag
ist gegen das Vorjahr gering ausgefallen
und wird nahezu ausschließlich für die menschliche
Ernährung in Anspruch genommen. Di
wirtschaftliche Lage der bäuerlichen Beolkerung
ist im allgemeinen günstig. Sehr schwungvoll gejtaltet
sich der Handel auf dem Lande, wo die
erheblichen Einnahmen der Landairte eine außeidemöhnlicke
Kauftrast berrorgerufen hladen. Im
Hanowerk haben nur jene Zweige, die an Heeresriese
o gen beleiligt sino, gute Finnahmen zu
ve.7zeichnen, während andere unter dem Mangel
an Aufträgen und guten Arbeilölräften leiden.
Die genossenschafttiche Organi#alion der Handwerle
betriche mit Hecreslie erungen hat sich benöhrt.
Von den 47 oberbanerischen Lieferungsverbänden
sind die meisten genossemchaftlich
eusammengeschlosien, oder “ Kredd- itgenossenschaften
angegliedert. Der Arbeitsmarkt zeigt,
daß freimerdende Kräfte leicht anderwäris unlerkommen;
der durch Einbernfungen bewirkie
Mangct an technischen Arbeitsträften hat deren
Löhne außerordentlich gesteigert.
Die günstige wirtschaftliche Lage des Regierungebezirkes
kommt am desten zum Ausdruck.
im Steuersoll und darin, daß Steuern und Umlagen
im allgemeinen regelmaßig eingehen. Der
erwmoiele Rückgang der Steuerkraft ist erfreulicherweise
nicht eingetreten und es ergibt sich
daher ous Umlaen-Mehreinnahmen des Jahres
1916 ein lecht erheblicher Aktioren, der wegen
des hohen Standes der Steuerjumme für die
Ausgave#ubegleichung des nächnen Jahres uscht
ersorderlich und daher für die 1915 und 1916
ausgesetzte Schuldentilgung verfügbar ist. Zu
diesem Zweck und zur Begleichung des für nöch.
lles Jahr treffenden Tilgungsbetrages in daher
im Toranschlag für 1917 der Betrag von 1
Million Mark vergesehen. Von der Kreisschuld
ursprünglich 15 300 000 Mk. werden dann
eit 1913 bereits über 2 Millionen Mark adbezahlt
sein.
Die Schwierigke teu in der Auseechterhaltung
des Volksschulunteririchtes jind nicht vermindert
worden, fast die Hälfte des männlichen Volksschullehrpersonals
von Oberbayern ist zum
Heeresdienste eingerückt und fast der neunte Teil
der am Kriege teilnehmenden Lehrer und Kandedaten
ist als gesallen zu betrauern. Anerkennung
verdient die Täligkeit der zu Hause Gebliebenen,
darunter besonders jene der Leyrerinnen.
Mit Rucksicht auf die ungünstigen Beforderungsverhältnisse
der Hilfslehrerinnen werden
die Miltel zur Beförderung ron 150 (stait wie
bisher von 100) Hilfslehrerinnen zu Verweserinnen
erbeten.
Die Zukunft des deutschen Vaterlandes betruht
darauf, daß mehr als je das werdende Leben
geschützt wird, daß die Söuglingssterbichteit
sinkt und daß unsere Jugend lörperlich und
geistig erstarkt. Mutterschutz und Mätterberaratung,
Säuglings-- und Kleinlinderfürsorge.
Zugendpflege und Jugendschut, find die Bestre-
—
« Vonnetstag, 10.Wetlcjkc
bungen, die für die nächste Zukunft im Vordera#runde
des öffentlichen Interesses ftehen müssen.
Neben dem Staate und der freiwilligen
Liebeotätigkeit werden hier auch die Gemeinden
und ösfentlichen Verbände helfend und sordernd
eingreifen müssen und gewih wird auch der Lanorat
die hierfür bestiumnten echohten und neuen
Jorderungen bewilligen. Beim Landarmenvelband
entsieht durch die Erhohung ein Mehrbedarf
von 700000 Mark gegen das Voerjahr.
Dagegen kommen 600 000 M. für Rückerjähe
an mit Armenlasten nberbürdeten Gemeinden
und Di tKritie infolge des neuen Ar- nengesetes
in Wegfal
Der urien. gab schlichlich der Erwartung
Ausdruck, daß für die Kriegswohlfahrlapflege
auch diedmal wieder größere Geldmut#l bereit
gelteilt und den infolge des Krieges gefährdeten
Gemerbetreibenden und anderen Angehörigen
des solbständigen Mittelstandes Amehen gegeben
nerden. Nachdrückliche Forderung soll die Einlichtung
von Volkskuchen und ähnlichen öffemltchen
Speiseanftalten finden.
Bei dem Anwachsen der Steuerfumme auf
24593000 Mk., also um 1 100 50) M mehr,
als im Vorf. der Umlagenberechnung zugrunde
gelegt wurde, im es möglich gemwesen, ce beim
Umlagenhunderitfau von 46 zu brlassen. Das
RNrcisbudget fur 1917 gleich sch in Einnahme
und Ausgabe ab mit 15 0.10 724 Mk., d. i. um
669 402 Mk. mehr als 1916. * den Ausgaben
werden 3190 194 Mk. aus Staatemitteln
besiritten, fur 1 103202 Mk. bictet der Aktivrest
aus den Vorjahren Deckung, 80 3227 Mk.
siehen aus sonigen Einnahmen zur Verfugung,
so daß 11220780 Mk. ourch Kreizamlagen
aufzubemgen sind.
Nach der Wahl des Vräsidliums und der Ausschusse
wurde die 7 ie Sihung auf Freltag
angesetzt.
RKünchener Neuläteiten.
MHünchen. 14. Nov. Dez #re S#upttreffer
der Krieger- ur alldenhe##mn rlrlserie en#t
nach Münche#n. Eine J5 Jahre ähite Fobtilar—
belterin aud der Schweiz. die hte He zunm wegen
Atbeitsloligtein reriaĩsen taite und ia; in e'ner
Herberpe in der Au in Müaänchen ei.mnietee
Dbatte das Cladsios ern orben. Sie l#ensich 5000
Mart von dem Gelde auszahlen. ie rektlichen
15790 Mk. adber an cine Schezer Bank überuciien,
da sie in ihte Seimat zuradl###nnen will.
München, 13. Nor. Am Dientag abend
Uüteale sich eine unbeklanntie, schwar; gelieidel#e
Ftau ron der rsd Br . in das
klevetichwemmungebem der J#a# n war sofort
tot. Ein Zeuge de: Be#is rbe es derend. #e den
Scüleujenn ärter in (oßpe w. fobe, der de Leiche
barg und die Uendarmerie von Soiln benachrichtigte.
Cin Ausmeiô wurde del der Toten
nicht gefunden.
B#berische Nacheichten.
Kempten, 14. Nov. Eine unerhörte Tierauaterei
wurde genern aufnedek. Mit dein um
5.010 Uhr ankommenden Vert! ouenzun traf als
Paisagiergut eine Kirte ein. Beim Aueladen
dlangen aus ihr geliende Schreie. Die Kiste
wurde sofort geôölfnet und AUm Vorichein kam
ein in einen Sa4 geridelles, noch lebendes
Kalb, Das aber nach urzer Zert icon veren—
dete. Die Kiste war in Hergensme von dem
Pjhe Lerenz Bögie aufgeg worden.
Das Tier war buch'läb. ich in die Kl#e hineingepteßt
und muß surchtbare ZQualen ’ haben.
Ohne Zweifel handene e#n ich bei dem
Liansporte um eine Hinletnehung der Srer den
d. h. um einen Virh. öoder elchnugbel, den
man ohne Genehmigung durchfüdren wollte.
Kaufbeuren, 11. Nor. Ti-# Verte###ungs.
stelle fur Erzeugnisse der Milch#e#isckaft des
1. Bayer. Armcekorpe lat dem M#t mit.
(cteill, daz bei den K. seklemtändleen 1 Ralf.
beuren jede beliebige Menge Nas und sogar
Butter von zugeteiiten Fremden aufgelauft
und ausgefuh:t nerden kann. Auch soll ron i
hiesigen CEinwohnern selbit Küle in großen Mengen
rn tauf: und an Belan e rveischidt worden
sein. Der Maginrat bet#mm daber, daß Käfe
nur bir zu 11. Pfund und nur an die; hiejigen
Einmohner gegen Per'onen###k
abgegeben werden darf: Wite erdallen Bezagsscheine.
Die Abgabe von Käjse arn Fremde
und die Aus fuhr aus Kausbeuren ist, sonc# nicht
amtliche Bewilligungen erteiit sind, verboten.
Aürnberg, 14. November. Gestern früh
ubergoß sich in Gostenhof ene Arbe: 4##frau
mit Petroleum und zündete sich an. Schwer
verletzt wurde sie durch die San-lälsz#onne ins
Krankenhaus verbracht. Der Chenia in der Genannten
befindet sich schon seit langer Zeit im
Felde. Sie unterhielt ein Liebesverhölihr s mit
einem anderen Mann, das nicht ohne Folgen
blieb. Es sei noch bemerkt, daß oie Frau Mutlec
von acht Kindern ist.
Kürnberg, 14. Nor. Eins geharn#schte Erllärung
gegen die Jeichspersorgunge ten en brachte
in der Magistratottun:. iu §. ingere
Aussprache ub.r die neueil6. Ierlickunz der
Butter. Nationen gepflogen wurde, Oberdurger.
meister Gehler in mißfallenden Worten zum